Siebenundzwanzigstes Abenteuer.

[250] Wie sie nach Bechlaren kamen.


Hin ging der Markgraf, / wo er die Frauen fand,

Sein Weib und seine Tochter. / Denen macht' er da bekannt

Diese liebe Märe, / die er jetzt vernommen,

Daß ihrer Frauen Brüder / zu ihrem Hause sollten kommen.


»Viel liebe Traute,« / sprach da Rüdiger,

»Ihr sollt sie wohl empfangen, / die edeln Könge hehr,

Wenn sie und ihr Gesinde / vor euch zu Hofe gehn;

Ihr sollt auch freundlich grüßen / Hagen in Gunthers Lehn.


Mit ihnen kommt auch einer / mit Namen Dankwart;

Ein andrer heißet Volker / an Ehren wohlbewahrt.

Die Sechse sollt ihr küssen, / ihr und die Tochter mein,

Und sollt in höfschen Züchten / diesen Recken freundlich sein.«


Das gelobten ihm die Frauen / und warens gern bereit.

Sie suchten aus den Kisten / manch herrliches Kleid,

Darin sie den Recken / entgegen wollten gehn.

Da mocht ein groß Befleißen / von schönen Fraun geschehn.


[251] Gefälschter Frauenzierde / gar wenig man da fand:

Sie trugen auf dem Haupte / lichtes goldnes Band

Und daran reiche Kränze, / damit ihr schönes Haar

Die Winde nicht verwehten; / sie waren höfisch und klar.


In solcher Unmuße / lassen wir die Fraun.

Da war ein schnelles Reiten / über Feld zu schaun

Von Rüdigers Freunden, / bis man die Fürsten fand.

Sie wurden wohl empfangen / in des Markgrafen Land.


Als sie der Markgraf / zu sich kommen sah,

Rüdiger der schnelle, / wie fröhlich sprach er da:

»Willkommen mir, ihr Herren, / und die in euerm Lehn.

Hier in diesem Lande / seid ihr gerne gesehn.«


Da dankten ihm die Recken / in Treuen ohne Haß.

Daß sie willkommen waren, / wohl erzeigt' er das.

Besonders grüßt' er Hagen, / der war ihm längst bekannt;

So tat er auch mit Volkern, / dem Helden aus Burgundenland.


Er begrüßt' auch Dankwarten. / Da sprach der kühne Degen:

»Wollt ihr uns hier versorgen, / wer soll dann verpflegen

Unser Ingesinde / aus Worms an dem Rhein?«

Da begann der Markgraf: / »Diese Angst lasset sein.


All euer Gesinde / und was ihr in das Land

Mit euch hergeführt habt, / Roß, Silber und Gewand,

Ich schaff ihm solche Hüter, / nichts geht davon verloren,

Das euch zu Schaden brächte / nur um einen halben Sporen.


Spannet auf, ihr Knechte, / die Hütten in dem Feld;

Was ihr hier verlieret, / dafür leist ich Entgelt;

Zieht die Zäume nieder / und laßt die Rosse gehn.«

Das war ihnen selten / von einem Wirt noch geschehn.


[252] Des freuten sich die Gäste. / Als das geschehen war,

Und die Herrn von dannen ritten, / legte sich die Schar

Der Knecht' im Grase nieder: / sie hatten gut Gemach.

Sie fandens auf der Reise / nicht besser vor oder nach.


Die Markgräfin eilte / vor die Burg zu gehn

Mit ihrer schönen Tochter. / Da sah man bei ihr stehn

Die minniglichen Frauen / und manche schöne Maid:

Die trugen viel der Spangen / und manches herrliche Kleid.


Das edle Gesteine / glänzte fern hindann

Aus ihrem reichen Schmucke; / sie waren wohlgetan.

Da kamen auch die Gäste / und sprangen auf den Sand.

Hei! was man edle Sitte / an den Burgunden fand!


Sechsunddreißig Mägdelein / und viel andre Fraun,

Die wohl nach Wunsche waren / und wonnig anzuschaun,

Gingen dem Herrn entgegen / mit manchem kühnen Mann.

Da ward ein schönes Grüßen / von edeln Frauen getan.


Die Markgräfin küßte / die Könge alle drei;

So tat auch ihre Tochter. / Hagen stand dabei;

Den hieß ihr Vater küssen; / da blickte sie ihn an:

Er dauchte sie so furchtbar, / sie hätt' es lieber nicht getan.


Doch mußte sie es leisten, / wie ihr der Wirt gebot.

Gemischt ward ihre Farbe, / bleich und auch rot.

Auch Dankwarten küßte sie, / darnach den Fiedelmann:

Seiner Kraft und Kühnheit wegen / ward ihm das Grüßen getan.


Die junge Markgräfin / nahm bei der Hand

Geiselher den jungen / von Burgundenland;

So nahm auch ihre Mutter / Gunthern den kühnen Mann.

Sie gingen mit den Helden / beide fröhlich hindann.


[253] Der Wirt ging mit Gernot / in einen weiten Saal.

Die Ritter und die Frauen / setzten sich zumal.

Man ließ alsdann den Gästen / schenken guten Wein:

Gütlicher bewirtet / mochten Helden nimmer sein.


Mit zärtlichen Augen / sah da mancher an

Rüdigers Tochter, / die war so wohlgetan.

Wohl kos't' in seinem Sinne / sie mancher Ritter gut;

Das mochte sie verdienen: / sie trug gar hoch ihren Mut.


Sie gedachten, was sie wollten; / nur konnt es nicht geschehn.

Man sah die guten Ritter / hin und wider spähn

Nach Mägdelein und Frauen: / deren saßen da genug.

Dem Wirt geneigten Willen / der edle Fiedeler trug.


Da wurden sie geschieden, / wie Sitte war im Land;

Zu andern Zimmern gingen / Ritter und Fraun zur Hand.

Man richtete die Tische / in dem Saale weit

Und ward den fremden Gästen / zu allen Diensten bereit.


Den Gästen ging zuliebe / die edle Markgräfin

Mit ihnen zu den Tischen: / die Tochter ließ sie drin

Bei den Mägdlein weilen, / wo sie nach Sitte blieb.

Daß sie die nicht mehr sahen, / das war den Gästen nicht lieb.


Als sie getrunken hatten / und gegessen überall,

Da führte man die Schöne / wieder in den Saal.

Anmutge Reden / wurden nicht gescheut:

Viel sprach deren Volker, / ein Degen kühn und allbereit.


Da sprach unverhohlen / derselbe Fiedelmann:

»Viel reicher Markgraf, / Gott hat an euch getan

Nach allen seinen Gnaden: / er hat euch gegeben

Ein Weib, ein so recht schönes, / dazu ein wonnigliches Leben.


[254] Wenn ich ein König wäre,« / sprach der Fiedelmann,

»Und sollte Krone tragen, / zum Weibe nähm ich dann

Eure schöne Tochter: / die wünschte sich mein Mut.

Sie ist so minniglich zu schauen, / dazu edel und gut.«


Der Markgraf entgegnete: / »Wie möchte das wohl sein,

Daß ein König je begehrte / der lieben Tochter mein?

Wir sind hier beide heimatlos, / ich und mein Weib,

Und haben nichts zu geben: / was hilft ihr dann der schöne Leib?«


Zur Antwort gab ihm Gernot, / der edle Degen gut:

»Sollt ich ein Weib mir wählen / nach meinem Sinn und Mut,

So wär ich solches Weibes / stets von Herzen froh.«

Darauf versetzte Hagen / in höfischen Züchten so:


»Nun soll sich doch beweiben / mein Herr Geiselher:

Es ist so hohen Stammes / die Markgräfin hehr,

Daß wir ihr gerne dienten, / ich und all sein Lehn,

Wenn sie bei den Burgunden / unter Krone sollten gehn.«


Diese Rede dauchte / den Markgrafen gut

Und auch Gotelinde; / wohl freute sich ihr Mut.

Da schufen es die Helden, / daß sie zum Weibe nahm

Geiselher der edle, / wie er es mocht ohne Scham.


Soll ein Ding sich fügen, / wer mag ihm widerstehn?

Man bat die Jungfraue / hin zu Hof zu gehn.

Da schwur man ihm zu geben / das schöne Mägdelein,

Wogegen er sich erbot / die Wonnigliche zu frein.


Man beschied der Jungfrau / Burgen und auch Land.

Da sicherte mit Eiden / des edeln Königs Hand

Und Gernot der Degen, / es werde so getan.

Da begann der Markgraf: / »Da ich Burgen nicht gewann,


[255] So kann ich euch in Treuen / nur immer bleiben hold.

Ich gebe meiner Tochter / an Silber und an Gold,

Was hundert Saumrosse / nur immer mögen tragen,

Daß es wohl nach Ehren / euch Helden möge behagen.«


Da wurden diese beiden / in einen Kreis gestellt

Nach dem Rechtsgebrauche. / Mancher junge Held

Stand ihr gegenüber / in fröhlichem Mut;

Er gedachte in seinem Sinne, / wie noch ein Junger gerne tut.


Als man begann zu fragen / die minnigliche Maid,

Ob sie den Recken wolle, / zum Teil war es ihr leid;

Doch dachte sie zu nehmen / den weidlichen Mann.

Sie schämte sich der Frage, / wie manche Maid hat getan.


Ihr riet ihr Vater Rüdiger, / daß sie spräche ja

Und daß sie gern ihn nähme: / wie schnell war er da

Mit seinen weißen Händen, / womit er sie umschloß,

Geiselher der junge! / Wie wenig sie ihn doch genoß!


Da begann der Markgraf: / »Ihr edeln Könge reich,

Wenn ihn nun wieder reitet / heim in euer Reich,

So geb ich euch, so ist es / am schicklichsten, die Magd,

Daß ihr sie mit euch führet.« / Also ward es zugesagt.


Der Schall, den man hörte, / der mußte nun vergehn.

Da ließ man die Jungfrau / zu ihrer Kammer gehn

Und auch die Gäste schlafen / und ruhn bis an den Tag.

Da schuf man ihnen Speise: / der Wirt sie gütlich verpflag.


Als sie gegessen hatten / und nun von dannen fahren

Wollten zu den Heunen, / »Davor will ich euch wahren,«

Sprach der edle Markgraf: / »ihr sollt noch hier bestehn:

So liebe Gäste hab ich / lange nicht bei mir gesehn.«


[256] Dankwart entgegnete: / »Das kann ja nicht sein:

Wo nähmt ihr die Speise, / das Brot und den Wein,

Die ihr doch haben müßtet / für solch ein Heergeleit?«

Als das der Wirt erhörte, / er sprach: »Die Rede laßt beiseit.


Meine lieben Herren, / ihr dürft mir nicht versagen.

Wohl geb ich euch die Speise / zu vierzehen Tagen,

Euch und dem Gesinde, / das mit euch hergekommen.

Mir hat der König Etzel / noch gar selten was genommen.«


Wie sehr sie sich wehrten, / sie mußten da bestehn

Bis an den vierten Morgen. / Da sah man geschehn

Durch des Wirtes Milde, / was weithin ward bekannt:

Er gab seinen Gästen / beides, Ross' und Gewand.


Nicht länger mocht es währen, / sie mußten an ihr Ziel.

Seines Gutes konnte / Rüdiger nicht viel

Vor seiner Milde sparen: / wonach man trug Begehr,

Das versagt' er niemand; / er gab es gern den Helden hehr.


Ihr edel Ingesinde / brachte vor das Tor

Gesattelt viel der Rosse; / zu ihnen kam davor

Mancher fremde Recke, / den Schild an der Hand,

Da sie reiten wollten / mit ihnen in Etzels Land.


Der Wirt bot seine Gaben / den Degen allzumal,

Eh die edlen Gäste / kamen vor den Saal.

Er konnte wohl mit Ehren / in hoher Milde leben.

Seine schöne Tochter / hatt' er Geiselher gegeben.


Da gab er Gernoten / eine Waffe gut genug,

Die hernach in Stürmen / der Degen herrlich trug.

Ihm gönnte wohl die Gabe / des Markgrafen Weib;

Doch verlor der gute Rüdiger / davon noch Leben und Leib.


[257] Er gab König Gunthern, / dem Helden ohnegleich,

Was wohl mit Ehren führte / der edle König reich,

Wie selten er auch Gab empfing, / ein gutes Streitgewand.

Da neigte sich der König / vor des milden Rüdger Hand.


Gotelind bot Hagnen, / sie durft es ohne Scham,

Ihre freundliche Gabe: / da sie der König nahm,

So sollt auch er nicht fahren / zu dem Hofgelag

Ohn ihre Steuer; / der edle Held aber sprach:


»Alles was ich je gesehn,« / entgegnete Hagen,

»So begehr ich nichts weiter / von hinnen zu tragen

Als den Schild, der dorten / hängt an der Wand:

Den möcht ich gerne führen / mit mir in der Heunen Land.«


Als die Rede Hagens / die Markgräfin vernahm,

Ihres Leids ermahnt' es sie, / daß ihr das Weinen kam.

Mit Schmerzen gedachte / sie an Nudungs Tod,

Den Wittich hatt' erschlagen: / das schuf ihr Jammer und Not.


Sie sprach zu dem Degen: / »Den Schild will ich euch geben.

Wollte Gott vom Himmel, / daß der noch dürfte leben,

Der einst ihn hat getragen! / er fand im Kampf den Tod.

Ich muß ihn stets beweinen: / das schafft mir armem Weibe Not.«


Da erhob sich vom Sitze / die Markgräfin mild:

Mit ihren weißen Händen / hob sie herab den Schild

Und trug ihn hin zu Hagen: / der nahm ihn an die Hand.

Die Gabe war mit Ehren / an den Recken gewandt.


Eine Hülle lichten Zeuges / auf seinen Farben lag.

Bessern Schild als diesen / beschien wohl nie der Tag.

Mit edelm Gesteine / war er so besetzt,

Man hätt ihn im Handel / wohl auf tausend Mark geschätzt.


[258] Den Schild hinwegzutragen / befahl der Degen hehr.

Da kam sein Bruder Dankwart / auch zu Hofe her.

Dem gab reicher Kleider / Rüdgers Kind genug,

Die er bei den Heunen / hernach mit Freuden noch trug.


Wieviel sie der Gaben / empfingen insgemein,

Nichts würd in ihre Hände / davon gekommen sein,

Wars nicht dem Wirt zuliebe, / der es so gütlich bot.

Sie wurden ihm so feind hernach, / daß sie ihn schlagen mußten tot.


Da hatte mit der Fiedel / Volker der schnelle Held

Sich vor Gotelinde / höfisch hingestellt.

Er geigte süße Töne / und sang dazu sein Lied:

Damit nahm er Urlaub, / als er von Bechlaren schied.


Da ließ die Markgräfin / eine Lade näher tragen.

Von freundlicher Gabe / mögt ihr nun hören sagen:

Zwölf Spangen, die sie aus ihr nahm, / schob sie ihm an die Hand:

»Die sollt ihr führen, Volker, / mit euch in der Heunen Land


Und sollt sie mir zuliebe / dort am Hofe tragen,

Wenn ihr wiederkehret, / daß man mir möge sagen,

Wie ihr mir gedient habt / bei dem Hofgelag.«

Wie sie ihn gebeten, / so tat der Degen hernach.


Der Wirt sprach zu den Gästen: / »Daß ihr nun sichrer fahrt,

Will ich euch selbst geleiten: / so seid ihr wohl bewahrt,

Daß ihr auf der Straße / nicht werdet angerannt.«

Seine Saumrosse, / die belud man gleich zur Hand.


Der Wirt war reisefertig / und fünfhundert Mann

Mit Rossen und mit Kleidern: / die führt' er hindann

Zu dem Hofgelage / mit fröhlichem Mut:

Nach Bechlaren kehrte / nicht einer all der Ritter gut.


[259] Mit minniglichen Küssen / der Wirt von dannen schied;

Also tat auch Geiselher, / wie ihm die Liebe riet.

Sie herzten schöne Frauen / mit zärtlichem Umfahn;

Das mußten bald beweinen / viel Jungfrauen wohlgetan.


Da wurden allenthalben / die Fenster aufgetan,

Als mit seinen Mannen / der Markgraf ritt hindann.

Sie fühlten wohl im Herzen / voraus das herbe Leid:

Drum weinten viel der Frauen / und manche weidliche Maid.


Nach den lieben Freunden / trug manche groß Beschwer,

Die sie in Bechelaren / ersahen nimmermehr.

Doch ritten sie mit Freuden / nieder an dem Strand

Dort im Donautale / bis an da heunische Land.


Da sprach zu den Burgunden / der milde Markgraf hehr,

Rüdiger der edle: / »Nun darf nicht länger mehr

Verhohlen sein die Kunde, / daß wir nach Heunland kommen.

Es hat der König Etzel / noch nie so Liebes vernommen.«


Da ritt manch schneller Bote / durchs Österreicherland:

So ward es allenthalben / den Leuten bald bekannt,

Daß die Helden kämen / von Worms über Rhein.

Dem Ingesind des Königs / konnt es nicht lieber sein.


Die Boten vordrangen / mit diesen Mären,

Daß die Nibelungen / bei den Heunen wären.

Kriemhild in einem Fenster / stand, die Königin,

Und sah nach den Verwandten / wie Freunde nach Freunden hin.


Aus ihrem Heimatlande / sah sie manchen Mann;

Der König auch erfuhr es, / der sich zu freuen begann.

»Du sollst sie wohl empfangen, / Kriemhild, Fraue mein:

Nach großen Ehren kommen / dir die lieben Brüder dein.«


[260] Als die Königstochter / vernahm die Märe,

Zum Teil wich ihr vom Herzen / ihr Leid, das schwere.

Aus ihres Vaters Lande / zog mancher ihr heran,

Durch den der König Etzel / bald großen Jammer gewann.


»Nun wohl mir dieser Freude,« / sprach da Kriemhild.

»Hier bringen meine Freunde / gar manchen neuen Schild

Und Panzer glänzend helle: / wer nehmen will mein Gold

Und meines Leids gedenken, / dem will ich immer bleiben hold.«


Sie gedachte heimlich: / »Noch wird zu allem Rat.

Der mich an meinen Freunden / so gar gepfändet hat,

Weiß ich es zu fügen, / es soll ihm werden leid

Bei diesem Gastgebote: / dazu bin ich gern bereit.


Ich will es also schaffen, / daß meine Rach' ergeht

Bei diesem Hofgelage / wie es hernach auch steht,

An seinem argen Leibe, / der mir hat benommen

So viel meiner Wonne: / des soll mir nun Entgeltung kommen.«

Quelle:
Das Nibelungenlied. Stuttgart 1954, S. 250-260.
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