Sechsundvierzigstes Kapitel

[339] Nancy erfüllt ihr Versprechen.


In hallenden Schlägen schlug es dreiviertel auf elf von den Kirchtürmen, da betraten zwei Gestalten die Londoner Brücke. Die eine von ihnen, rasch vorwärts eilend, war eine Frau, die sich beständig ängstlich und eifrig umsah, die andre gehörte einem Mann, der in dem tiefsten Schatten, den er nur finden konnte, gleichen Schritt mit ihr in einigem Abstande hielt. Es war finstere Nacht. Wer unterwegs war, eilte schnell vorbei, und niemand schien weder die Frau noch den Mann zu sehen, wenigstens nahm niemand Notiz von ihnen. Ihr Aussehen war auch nicht danach, irgend jemandes Blick auf sich zu lenken, denn, wer in dieser Nacht über die londoner Brücke kam, war gewiß nicht neugierig. Ein dicker Nebel hing über dem Fluß und verdunkelte den Schein der Feuer, die an den verschiedenen Werftplätzen das Ufer entlang brannten. Hüben und drüben stiegen massige, alte, rauchgeschwärzte Speicher aus dem Gewirr der Dächer und Giebel und blickten mürrisch hinab auf die Wasserfläche, die in ihrer Schwärze die grotesken Formen und Umrisse der Umgebung widerspiegelte. Der Turm der alten Erlöserkirche und der des heiligen Magnus, seit unvordenklichen Zeiten das Riesenwächterpaar der altertümlichen Brücke, leuchteten matt aus dem Dunkel.

Die Frau war ein paarmal ruhelos hin und her gegangen, auf Schritt und Tritt scharf beobachtet von ihrem versteckten Begleiter, als die Glocken der Sankt Paulskirche wieder einen Tag zu Grabe trugen. Mitternacht lag über der menschenüberfüllten Stadt. Das Läuten war kaum eine Minute verklungen, da entstiegen eine Dame und ein grauköpfiger Herr kurz vor der Brücke einer Mietsdroschke. Sie hatten kaum den Fuß auf das Brückentrottoir gesetzt, als Nancy zusammenfuhr und ihnen entgegenging.

»Nicht hier,« sagte sie hastig. »Ich fürchte mich,[339] hier mit Ihnen stehen zu bleiben. Kommen Sie mit fort von da – weg von der offnen Brücke; vielleicht dort drüben die Treppen hinunter.«

Noch während sie diese Worte hervorstieß und mit der Hand in die Richtung zeigte, blickte sich der als Fuhrmann verkleidete Noah Claypole um und fragte barsch die drei, ob sie vielleicht die Absicht hätten, das ganze Trottoir für sich allein einzunehmen.

Die Treppe, auf die Nancy hingezeigt hatte, lag auf dem Surrey-Ufer und bildete einen Landungssteig, der vom Fluß heraufführte. Dieser Stelle nun eilte der Fuhrmann zu und schickte sich an, nachdem er sie eine Sekunde gemustert, hinunterzusteigen. Die Treppe bildete einen Teil der Brücke selbst und bestand aus drei Abteilungen. Als der Fuhrmann ihre erste Krümmung erreichte, erkannte er sofort, daß es keinen besseren Platz zum Verstecken für ihn geben könnte, als diesen, da Ebbe war und Raum genug für ihn, sich zu verbergen.

Er drückte sich ganz dicht an die Mauer und lauschte. »Der Ort hier ist abgelegen genug,« hörte er eine Stimme sagen, die offenbar dem grauköpfigen Herrn gehörte. »Ich kann nicht dulden, daß meine junge Begleiterin noch einen Schritt weitergeht.«

»Es ist keine Laune von mir,« versetzte Nancy »als ich Ihnen vorhin sagte, ich fürchtete mich oben mit Ihnen zu reden. Ich weiß ja keinen Grund,« sagte sie schaudernd, »aber es fröstelt mich heute vor Furcht, und eine Angst würgt mich, daß ich mich kaum auf den Füßen halten kann.«

»Furcht? Wovor?« fragte der Herr offenbar mitleidig.

»Ich weiß es nicht,« erwiderte Nancy. »Ich wollte, ich wüßte es. Es sind Gedanken an Tod und an Grabtücher, an denen Blut klebt. Eine Furcht, die mir die Adern versengt, als stünde ich im Feuer. Sie ist heute den ganzen Tag nicht von mir gewichen.«

»Einbildung,« beschwichtigte sie der alte Herr.

»Nein, nicht Einbildung,« widersprach Nancy mit heiserer Stimme. »Ich habe in einem Buch gelesen und das, wovor ich mich fürchte, sah ich dort gedruckt.[340] Ich habe das Wort Sarg geschrieben gesehen auf jeder Seite eines Buches in großen schwarzen Buchstaben, und einen haben sie dicht an mir vorübergetragen unten auf der Gasse.«

»Das ist nichts Ungewöhnliches,« sagte der Herr. »Wie oft sind Särge an mir vorübergetragen worden.«

»Ja, wirkliche Särge,« murmelte Nancy. »Was ich aber sah, waren keine wirklichen.«

Es lag etwas so Unheimliches in ihrer Redeweise, daß dem versteckten Lauscher eine Gänsehaut überlief und ihm das Blut in den Adern stockte. Er atmete auf vor Erleichterung, als die milde Stimme der jungen Dame, die mit dem alten Herrn herabgekommen war, ertönte und das Mädchen bat, sich doch zu beruhigen.

»Reden Sie ihr zu, Sir,« sagte sie zu ihrem Begleiter, »es ist ein armes Wesen.«

Der Herr wandte sich kurz an Nancy.

»Sie sind letzten Sonntag nicht hier gewesen,« begann er.

»Ich konnte nicht abkommen,« erklärte Nancy. »Man hat mich mit Gewalt zurückgehalten.«

»Wer denn?«

»Nun der, von dem ich der jungen Dame bereits erzählt habe.«

»Er hat doch hoffentlich nicht Verdacht gefaßt?«

»Nein« – das Mädchen schüttelte den Kopf – »aber es ist nicht leicht für mich, von ihm wegzugehen, ohne daß er den Grund weiß. Selbst damals, als ich die junge Dame aufsuchte, hätte ich nicht wegkönnen, wenn ich ihm nicht vorher heimlich Laudanum eingegeben hätte.«

»Und war er erwacht, als Sie zurückkamen?« erkundigte sich der alte Herr.

»Nein. Weder er, noch sonst jemand hat Verdacht gegen mich geschöpft.«

»Gut. Also dann hören Sie mir zu.«

»Ich bin bereit.«

»Die junge Dame hier,« fing der alte Herr an, »hat mir und einigen andern Freunden, die vertrauenswürdig sind, erzählt, was Sie ihr damals mitgeteilt haben. Ich gestehe Ihnen, daß ich im ersten Augenblick[341] gezweifelt habe, ob man sich auf Sie verlassen könne, jetzt aber glaube ich fest und bestimmt, daß man es darf.«

»Ja, Sie dürfen es,« sagte Nancy ernst.

»Ich wiederhole, daß ich davon überzeugt bin,« fuhr der alte Herr fort, »und um Ihnen den Beweis dafür zu erbringen, sage ich Ihnen gleich offen heraus: es handelt sich uns darum, dem Manne, der sich Monks nennt, das Geheimnis, das er besitzt, irgendwie zu entreißen. Sollte das aber nicht gelingen, bleibt nichts andres übrig, als daß Sie uns den Juden in die Hände liefern.«

»Fagin?« rief Nancy zurückweichend.

»Diesen Menschen müssen Sie uns in die Hände liefern!« sagte der alte Herr fest.

»Das werde ich nicht tun. Niemals im Leben, Wenn er auch ein Teufel ist und schlimmer als das, aber so etwas werde ich nie tun.«

»Sie wollen nicht?« fragte der Herr, anscheinend auf diese Antwort vorbereitet.

»Niemals.«

»So nennen Sie mir den Grund, weshalb nicht.«

»Aus dem einen Grund,« erklärte Nancy fest, »den die junge Dame bereits kennt, und in dem sie mich unterstützen wird, denn sie hat mir ihr Versprechen gegeben. Es sind viele unter uns, die zusammen dieselben Wege gewandelt sind, und ich werde niemals zur Verräterin an ihnen werden, so schlecht sie auch sein mögen.«

»Dann,« sagte der alte Herr rasch, »dann liefern Sie uns Monks in die Hände und überlassen Sie ihn uns.«

»Was aber, wenn er die andern verrät?«

»Ich verspreche Ihnen feierlich, daß wir es uns damit genügen lassen werden, ihm das Geheimnis zu entreißen. Es müssen in Olivers Leben Dinge eine Rolle spielen, die die Öffentlichkeit scheuen, – und wenn die Wahrheit erst einmal offenkundig sein wird, dann werden wir niemanden in seiner Freiheit verkürzen.«

»Wenn das aber nicht gelingen sollte?« fragte Nancy.

»Dann,« fuhr der alte Herr fort, »soll Fagin, ohne[342] daß Sie einwilligen, dem Arm der Gerechtigkeit nicht übergeben werden.«

»Verspricht mir das auch die junge Dame?«

»Ja,« erwiderte Rose. »Ich gelobe es Ihnen.«

»Und Monks wird nie erfahren, wer Ihnen alles verraten hat?«

»Nein, niemals.«

Einen Augenblick überlegte Nancy noch, dann beschrieb sie die Schenke »Zu den drei Krüppeln«, aber mit so leiser Stimme setzte sie noch anderes hinzu, daß es Noah Claypole oftmals schwer wurde, aus den Bruchstücken, die er hörte, sich das übrige zurecht zu reimen.

»Monks ist groß von Gestalt,« hörte er Nancy deutlich sagen. »Er ist ein kräftiger Mann, aber nicht dick. Sein Gang hat etwas Schleichendes und, wenn er geht, zieht er beständig beide Schultern hoch. Vergessen Sie das nicht. Es ist das beste Kennzeichen. Und dann liegen ihm die Augen viel tiefer im Kopf, als ich es sonst bei irgendjemand gesehen habe. Seine Hautfarbe ist dunkel, und wenn er auch höchstens sechs-oder achtundzwanzig Jahre alt sein kann, so ist doch seine Haut welk und fahl und das Gesicht abgezehrt. Seine Lippen sind farblos und narbenbedeckt. Er leidet an schrecklichen Anfällen und beißt sich sogar oft auch in die Hände, – warum fahren Sie denn plötzlich so zusammen?« fragte sie und hielt plötzlich inne.

Der alte Herr antwortete hastig, es habe nichts auf sich, und bat sie, fortzufahren.

»Was ich Ihnen da sage,« erzählte Nancy weiter, »habe ich von andern Hausbewohnern herausbekommen. Ich selbst habe ihn nur zweimal gesehen, und beide Male war er in einen großen Mantel gehüllt. Ich glaube, das ist alles,« schloß sie. »Doch warten Sie!« setzte sie hinzu. »Ziemlich hoch über der Kehle, so daß man es noch über dem Halstuch sehen kann, wenn er das Gesicht bewegt – hat er –«

»Ein breites rotes Muttermal, wie eine Brandwunde,« rief der Herr.

»Was ist das!« fuhr Nancy auf. »Sie kennen ihn?«

Auch die junge Dame stieß einen Ausruf des Erstaunens[343] aus, und ein paar Augenblicke schwiegen alle drei so still, daß der Horcher deutlich ihre Atemzüge hören konnte.

»Ich glaube ihn zu kennen,« fing der alte Herr wieder an. »Ich habe ihn nach Ihrer Beschreibung erkannt. Nun, wir werden ja sehen. Vielleicht täuscht mich eine Ähnlichkeit. Ähnlichkeiten können ja vorkommen.« Und mit scheinbarer Gleichgültigkeit machte er ein paar Schritte nach der Stelle hin, wo Noah Claypole versteckt war. Dieser konnte ihn deutlich vor sich hin flüstern hören: er muß es sein, er muß es sein.

»Nun,« sagte der alte Herr und drehte sich wieder um und ging zu Nancy zurück, »Sie haben uns einen sehr wichtigen Dienst erwiesen, und es ist mein lebhaftester Wunsch, mich Ihnen hierfür erkenntlich zu zeigen. Kann ich gar nichts für Sie tun?«

»Gar nichts,« versetzte Nancy.

»Sie werden doch dabei nicht beharren wollen,« versetzte der alte Herr, und aus seiner Stimme klang soviel Güte und Liebe, daß wohl ein härteres Herz als das Nancys davon hätte gerührt werden müssen. »Besinnen Sie sich. Sagen Sie es mir offen, junges Mädchen.«

»Sie können mir nicht helfen, Sir,« wiederholte Nancy schluchzend. »Sie können mir in keiner Weise helfen. Für mich gibt es keine Hoffnung mehr, – wirklich, glauben Sie mir!«

»Sie wollen sich nur selbst alle Hoffnung benehmen,« redete ihr der alte Herr zu. »Die Vergangenheit ist eine furchtbare Zeit für Sie gewesen, für die Zukunft aber dürfen Sie nicht die Hoffnung sinken lassen. Ich sage nicht, daß es in unsrer Macht liegt, Ihnen Herzens- und Seelenfrieden wiederzugeben, denn ein solcher muß in dem Maße kommen, wie Sie ihn suchen. Aber eine Zufluchtsstätte, entweder im Inland oder im Ausland, können wir Ihnen schaffen. Und das ist unser innigster Wunsch. Bevor noch der Tag graut, können Sie dem Bereich Ihrer jetzigen Genossen so entrückt sein, daß diese nicht imstande sind, auch nur die leiseste Spur von Ihnen zu finden. Kommen Sie! Ich möchte nicht, daß Sie noch einmal zurückkehren und auch nur ein Wort[344] mit jemandem wechseln, der dieselbe Luft mit Ihnen geatmet hat, die so voll Pest und Tod für Sie ist. Folgen Sie mir, so lange es noch Zeit ist und wo sich jetzt die beste Gelegenheit für Sie bietet.«

»Reden Sie ihr zu, ich glaube, sie schwankt und wird uns folgen,« flüsterte die junge Dame ihm zu.

»Ich fürchte, es ist nicht so,« erwiderte der alte Herr.

»Nein, Sir, ich tue es nicht,« versetzte Nancy nach einem kurzen Kampf mit sich selbst. »Ich bin zu sehr an meine Gefährten gefesselt. Ich verabscheue mein bisheriges Leben und hasse es, aber ich kann sie nicht verlassen. Ich bin schon zu weit gegangen, als daß ich noch umkehren könnte.« Sie schauderte. »Die alte Furcht kommt wieder über mich,« sagte sie leise. »Ich muß heim.«

»Heim?« wiederholte die junge Dame, das Wort nachdrücklich betonend.

»Jawohl, heim. Zurück in ein Heim, das ich mir selber aufgebaut habe ein ganzes Leben hindurch. Und gehen Sie, gehen Sie jetzt. Wenn ich irgendeinen Dienst geleistet habe, so verlange ich dafür nur, daß Sie mich jetzt verlassen und mir nichts in den Weg legen.«

»Es ist nutzlos,« sagte der alte Herr seufzend. »Wir gefährden nur ihre Sicherheit, wenn wir sie noch länger aufhalten.«

»Jawohl,« drängte Nancy; »vielleicht bin ich schon zu lange hier gewesen.«

»Welches Ende,« jammerte die junge Dame, »wird diesem armen Geschöpf noch bevorstehen.«

»Welches Ende?« wiederholte Nancy. »Sehen Sie dort, Fräulein. Schauen Sie auf den dunklen Strom hin. Wie oft haben Sie schon von solchen gelesen, wie ich eine bin, die in die dunklen Wasser hineingesprungen sind und niemand zurückgelassen haben, der nach ihnen fragte oder sie beweint. Nach Jahren erst oder schon nach Monaten, – jedenfalls – ein solches Ende werde auch ich nehmen.«

»Bitte, sagen Sie doch so etwas nicht,« fiel ihr die junge Dame schluchzend in die Rede.

»Sie werden niemals erfahren, welches Ende ich[345] genommen habe, liebes Fräulein. Gott verhüte, daß Sie derlei schreckliche Dinge überhaupt je erfahren,« antwortete Nancy. »Und jetzt: gute Nacht, gute Nacht.«

Der alte Herr wendete sich zum Gehen.

»Nehmen Sie wenigstens diese Börse hier,« rief die junge Dame Nancy nach, »damit Sie in den Stunden der Not doch etwas haben.«

»Nein,« lehnte Nancy ab. »Was ich getan habe, geschah nicht um des Geldes willen. Ich will nicht, daß Sie sich mit diesem Gedanken von mir trennen. Aber, wenn Sie mir etwas geben wollen, bitte – nein, nein nicht einen Ring – Ihre Handschuhe oder Ihr Taschentuch, etwas möchte ich haben, das ich behalten kann mit dem Gedanken, daß es Ihnen gehört hat, liebes Fräulein. So. Ich danke. Und segne Sie der liebe Gott dafür. Gute Nacht, gute Nacht.«

Man hörte den Schall ihrer sich entfernenden Schritte. Gleich darauf wurden die junge Dame und ihr Begleiter oben auf der Brücke sichtbar.

»Horch,« rief die junge Dame, »hat sie nicht gerufen? Mir war als hätte ich ihre Stimme gehört.«

»Nein, liebes Fräulein,« versetzte Mr. Brownlow und schüttelte traurig den Kopf. »Sie hat sich nicht gerührt und wird sich auch nicht rühren, bis wir weg sind.«

Als Rose Maylie zögernd stehen blieb, legte der alte Herr ihren Arm in den seinen und führte sie mit sanfter Gewalt hinweg.

Als sie verschwunden waren, brach Nancy zusammen und sank auf eine der Steinstufen hin, um der Qual ihres Herzens in bittern Tränen Luft zu machen.

Nach einer Weile stand sie auf und taumelte die Brücke hinauf. Von Staunen erfüllt blieb Noah Claypole noch ein paar Minuten an seinem Posten, ohne sich zu rühren, dann kroch er langsam aus seinem Versteck hervor, spähte, nachdem er die oberste Stufe erreicht hatte, nach allen Richtungen aus, um sich zu vergewissern, daß er auch nicht gesehen werde, und rannte dann in das Haus des Juden, so schnell ihn seine Beine tragen wollten.[346]

Quelle:
Dickens, Charles: Oliver Twist. München 1914, S. 339-347.
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