Immer und überall

[505] Dringe tief zu Berges Grüften,

Wolken folge hoch zu Lüften;

Muse ruft zu Bach und Tale

Tausend, aber tausend Male.


Sobald ein frisches Kelchlein blüht,

Es fordert neue Lieder;

Und wenn die Zeit verrauschend flieht,

Jahrszeiten kommen wieder.


Quelle:
Johann Wolfgang von Goethe: Berliner Ausgabe. Poetische Werke [Band 1–16], Band 1, Berlin 1960 ff, S. 505.
Lizenz:
Kategorien:
Ausgewählte Ausgaben von
Gedichte (Ausgabe letzter Hand. 1827)
Gedichte
Sämtliche Gedichte
Goethes schönste Gedichte (Insel Bücherei)
Wie herrlich leuchtet mir die Natur: Gedichte und Bilder (Insel Bücherei)
Erotische Gedichte: Gedichte, Skizzen und Fragmente (insel taschenbuch)