[In ein Exemplar des »Traum ein Leben«]

[511] [Für den Erbgroßherzog Karl Alexander von Sachsen-Weimar]


So willst du dahin dich begeben,

Wo Goethes Spur verwittert kaum.

In Weimar war die Kunst ein Leben,

Uns ist sie höchstens noch ein Traum.


(Im Mai 1851)


Quelle:
Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 511.
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