Beethovens Musik zu Goethes Trauerspiel Egmont durch Deklamation verbunden

[232] Die Dichtung von Mosengeil ergänzt und für diese Aufführung eingerichtet von Franz Grillparzer


Ouvertüre

Vernommen habt ihr die gewaltgen Töne,

Die, einem größern Geiste beigesellt,

Ein großer Geist vor euer Ohr gezaubert;

Beethoven, Goethe, wandelnd Hand in Hand,

Ein Paar, wie ihr vereint wohl nie mehr schaut,


Und einen Helden gehen sie zu feiern,

Die Ähnlichen, den sie sich schufen gleich.

Egmont, den Mann der fernen Niederlande.

Nicht, daß er war, wie staunend ihr ihn seht –

Ein Staatsmann war er und ein Hort der Schlacht,

Wie andre mehr – sie aber zogen ihn

Empor in ihres Geistes Sonnennähe

Und strahlten an ihn mit dem reinsten Licht,

Daß ein Verklärter er die Zeiten lebt.

So wars die Art der Kunst seit ihrem Morgen,

Und wird es bleiben, bis ihr Abend graut.


Besteigt denn, von den Tönen hold geleitet,

Den Zauberwagen, der geflügelt naht,[232]

Laßt euch von ihm in ferne Zeiten tragen,

Wo frisch der Sinn, verwegen war die Tat,

Und tretet schaudernd vor die ernste Bühne,

Wo Häupter fallen, Meinungen zur Sühne.


1

Der Vorhang rollt empor: ihr seid in Brüssel,

Vorm Tor der reichen, lebensfrohen Stadt.

Ein Armbrustschießen feiern sie da draußen;

Der Bürgersmann hält mit und der Soldat,

Der Jubel schließt vereinigend die Runde,

Der Spott macht sich durch laute Scharen Raum,

Die Keckheit hört erstaunt aus fremdem Munde,

Was sie gedacht und sich gestanden kaum.

Man schilt, man lobt, gibt zu, läßt sich gefallen,

Den Herrschern wird das Beste zugetraut;

Doch scheint das Jetzt nicht hoch in Gunst bei allen;

Wie priese man das Ehmals sonst so laut.


Die Armbrust knackt; zwei Kreise, drei, getroffen!

Der Sieger wird glückwünschend schon begrüßt:

Da tritt noch einer vor, ob kaum zu hoffen,

Hält er den Einsatz mit und zielt und schießt

Rein schwarz. Sein ist der Tag! Wie schreit die Menge

Und drängt sich zu und schüttelt ihm die Hand,

Und keiner wills beneiden und bestreiten,

Ists einer doch, hört ihr! von Egmonts Leuten.

Egmont! Der Name jubelt durch die Stätte,

Die Taubheit selber hörts und ruft vereint;

Nicht König und nicht Staat, nicht Amt und Räte,

Er ists, den das Vertrauen jubelnd meint.

Und jeder fügt ein Beiwort seinem Namen

Und glaubt genug ihn nicht gepriesen noch:

Der Siegesfürst von Saint Quentin,

Der Held von Gravelingen!

Und Egmont, Egmont hoch!

So jubeln sie und zechen wohl noch lange.


Laßt uns zur halbverwaisten Stadt zurück;

Der Abend sinkt, und auf dem kurzen Gange[233]

Zeigt eins und andres etwa sich dem Blick.

Der Torweg gähnt, des Marktes Seiten weichen;

Im Hause der Regentin schimmert Licht.

Die edle Frau, aus Östreichs mildem Stamme,

Wohl noch mit ihrem Kanzler sich bespricht.

Wir forschen nicht und gehn die kleine Gasse.

Ein kleines Pförtchen führt zur Wendelstieg,

Wie eng, wie schmal; die Glastür halb verhängt,

Drin Licht und Worte, wie sie Freunde tauschen. –

Wer liebend forscht, der darf wohl einmal lauschen.


Im Armstuhl sitzt ein Weib, schon was bei Jahren,

In niederländscher Tracht, ein wenig schwer;

Das dunkle Kleid sticht ab zur weißen Haube,

Die knapp läuft um die Faltenstirne her.

Sonst reinlich und behaglich, obschon ärmlich.


Ihr Aug ruht lächelnd auf dem jungen Mann,

Der, Garn gehängt um seine beiden Arme,

Sich und den Faden abzuwinden reicht,

Und dieser Faden läuft zu weißen Händen,

Und diese Hände wirbeln ihn zum Knäul.

Und drüber blitzts aus dunkelbraunen Augen,

Die sich, so scheints, des wirren Spieles freun;

Und seht, ein Mädchen ists, nicht so: ein Cherub,

Der, halb geflügelt Kind, halb Zornesbote,

Mit Adleraugen eine Welt bescheint.

Was ist sie schön! Die runden Mädchenwangen,

Die lichte Stirn, das Näschen sehr bestimmt,

Die Augenbrauen scharf, der Mund so weich,

Und doch in stolzem Mitleid manchmal zuckend –

Ist sie? – Es ist das Mädchen, das Graf Egmont meint,

Zu dem er schleicht, den Mantel übers Kinn,

Und das die Nachbarinnen neidend schelten;

Sie aber weiß es, ist erfreut, betrübt,

In einem überselig: daß sie liebt,

Und wieder traurig bis zu lauten Zähren;

Dem Liebsten kann sie ganz, sie weiß es, nie gehören;[234]

Drum möchte sie ein Knabe sein, ein Mann,

Ihm dienend nahn in gut und bösen Tagen,

Die Fahne nach im heißen Streite tragen,

Und Furcht und Hoffnung, Scham und Glück und Pein

Singt sie mit solchem Schlummerliede ein.


Lied:


»Die Trommel gerührt« etc.

wie im Stücke von Goethe


So freue dich, denn kurz ist alle Freude,

Was dir im Wege blühet, nimm es mit,

Denn warnend hör ich nah schon eine Stimme,

Und fernher kommt des Unheils dumpfer Tritt.


(folgt Entreact I No 2)


2

Das war Oraniens tiefe Warnerstimme,

Wo Egmont wandelt hoch auf steilem Pfad,

Dem Spanier längst verdächtig und verhaßt,

Da geht ein Freund ihm warnend stets zu Seite.

An Hoheit – nicht des Standes nur allein,

Des Herzens auch – ist Wilhelm von Oranien

Dem edlen Egmont gleich. Vom Himmel selbst

Scheint er ihm zugesellt, daß er den Sturz

Nah an des Abgrunds jähem Rand ihm zeige.

Denn minder rasch, die Tücke klug belauschend,

Hat Wilhelm seiner Gegner Spiel durchschaut.

Schon zählt er Albas Schritte; wägt die Ketten,

Die er den edlen Fürsten wie dem Volke

Tief im Versteck der mißtraunvollen Seele

Geschmiedet. – Margarethas mildes Szepter,

Er sieht es schon entwendet und entweiht;

Sie selbst verscheucht vom Lande, das sie schützte; –

Da eilt er, dem Verderben zu entrinnen.

Doch ach! sein Egmont folgt ihm nicht! – Umsonst

Hält flehend er den teuern Freund umschlungen.

In stolzer Sicherheit, auf heilges Recht

Sich stützend, will er kühn dem Herzog stehen;

Will von ihm selbst des Königs Willen hören. –[235]

Ihm ist das Leben nur ein muntres Spiel;

Er mag um seinen höchsten Preis nicht geizen.

Es soll kein schleichend Mißtraun, kein Verdacht

Das leichte Blut ihm hemmen und vergiften.

Ihm gilt für tot, wer stets den scheuen Blick

Auf eigne Sicherheit gerichtet hält.


»Wenn ihr das Leben gar zu ernsthaft nehmt« –

So fraget Egmont den besorgten Freund –

»Was ist denn dran? – Wenn uns der Morgen nicht

Zu neuen Freuden weckt, und keine Lust

Der Abend uns zu hoffen übrig läßt:

Ists weiter denn des An- und Ausziehns wert?

Gepeitscht von unsichtbaren Geistern, gehn

Die Sonnenpferde dieser kurzen Zeit

Mit unsres Schicksals leichtem Wagen durch.

Und uns bleibt nichts, als mutig fest zu stehn;

Die Zügel straff zu halten; – rechts und links

Vom Steine hier, vom Sturze da die Räder

Hinwegzulenken; – doch wohin es geht? –

Wer weiß es? – ...«


Ach, deines Wagens Lauf – ihn kennt der Freund!

Drum lockt er fort mit treuer Liebe Zähren,

Als scheidend er am festen Herzen liegt.

Noch will er ab des Pfeiles Spitze kehren,

Der schon herab aus dunkler Wolke fliegt.

Sein Ruf verhallt, den Sichern aufzuschrecken

Vermag er nicht! Nur Alba kann ihn wecken!


(folgt Larghetto No 3)


3

»Freudvoll und leidvoll ... – «

Das ist das Los des Lebens und der Liebe! –

Noch freudvoll harrt, als schon der Abend sinkt,

Die Liebe dort in Clärchens stillem Haus,

So nah dem Leid, das ihr der Morgen bringet! –[236]

Die Sehnsucht junger, heißer Leidenschaft

Und einer bangen Mutter düstre Klagen,

Sie rühren wechselnd uns in tiefster Brust.

Es klagt die Mutter: »Alles über einem

Vergissest du! Und ach! es kommt die Zeit,

Es hat die Jugend dann, die schönste Liebe,

Und alles, alles hat ein Ende!«


»Laßt kommen diese Zeit!« ruft Clärchen aus,

»Sie komme, wie der Tod! – daran zu denken,

Ist schreckhaft! – – Egmont! dich entbehren? – Nein,

Nicht möglich ists, – nicht möglich! ....«


(Lied No 4)


Und Egmont tritt herein! ...

Zum letztenmal im irdschen Himmel schwebt

Ein Engel selig lächelnd ihm hernieder.

Doch das Gefühl, das ihre Herzen hebt,

Gibt nur das Herz, gibt nicht die Zunge wieder!

Und was umsonst die Rede strebt zu sagen,

Das dürfen Töne auszusprechen wagen. – –


(Alegretto No 5 bis zum Marsche!)


4

Erwache, Held, in deinem Vaterlande

Muß, wer es liebt, der Freude nun entsagen,

Ein fremdes Heer bringt Ketten, schmiedet Bande,

Dein edles Volk soll ferner Fesseln tragen.

Das Richtschwert zuckt; die Fackel glüht zum Brande,

Nun gilts für alles treu dein Alles wagen!

Für heimisch Recht, im Streite stark, zu siegen,

Und ists verwehrt, doch streitend zu erliegen!


Dein Herzblut opfernd sollst du dich erheben

Zu bittrem Haß aus süßen Minneträumen!

Der Feind ist nah! Es harret mit Erbeben

Dein Volk des Retters. Kann sein Egmont säumen? –

Ihn ruft der Ruhm – die Pflicht – auf Tod und Leben[237]

Zum Kampf hinaus, der Freiheit Bahn zu räumen.

In Brüssels Mauern führt mit kaltem Spotte

Der düstre Alba schon der Schergen Rotte!


(Marcia vivace)


Umgarnt vom Netz des schlauen Jägers, steht

Nun Egmont, ahnungslos des nahen Falles,

Vor Philipps Todesboten ... für das Recht

Erhebt er laut das Wort; für Recht und Pflicht!

Denn nicht der Pflicht will er sein Volk entziehen,

Ihm aber steht ein eisumzogner Fels

Entgegen. Alba kennt nur Sklavenwert.

Des fernen Herrschers schadenfroher Diener,

Verbirgt er, was sein Herr von Huld gebot,

Und läßt die Strenge nur, die Härte walten.


Des Geistes ewig freiem Eigentum,

Dem Glauben, will er enge Fesseln legen,

Und Egmont ruft, im Innersten ergrimmt:

»So fordre unsre Häupter! Ist es dann

Auf einmal doch getan! Ob unter Schmach,

Ob unters Beil des Niederländers Nacken

Sich beugen soll – es gilt dem Edlen gleich!

Umsonst, umsonst hab ich so viel gesprochen! –

Die Luft erschüttert – weiter nichts gewonnen!«


Und als der Edle jetzt mit stolzem Mut

Sich ab von jenem Häscherführer wendet;

Da bricht hervor die schwerverhaltne Wut.

Nun hat der Held die schöne Bahn vollendet! –

Es füllen fremde Söldner das Gemach.

Zu ewgem Ruhm – dem Feind zu ewger Schmach –

Muß Egmont, übermannt, den treusten Degen,

Der Edle, zu des Knechtes Füßen legen.


»Oranien!« ruft er aus. Des Freundes Mahnung,

Achtlos verschmäht, nun wird sie Schreckensahnung!

Des Kerkers Riegel klirrt .... O mildert, sanfte Saiten,[238]

Den gräßlich herben Laut, der uns verletzt!

Daß mildes Mitgefühl das Auge netzt,

Daß mit dem Leidenden wir willig leiden! –

Wenn in des Meisters schmelzendem Akkord

Der Schmerz uns naht, verstummt das rauhe Wort.


(Poco sostenuto No 6)


5

Die Eiche stürzt im Wetterstrahl zusammen;

Da sinket auch die Rebe, deren Ranken

Den Stamm umgrünten, sterbend in den Flammen. –

O Clärchen! Treues Herz! Wie kannst du leben,

Wo blutge Henker deinen Freund verdammen? –

Noch sucht sie Hilfe; – will den Ruf erheben

Mit Manneskraft! Die Zarte will es wagen,

Des Aufruhrs Fahne selbst voranzutragen!


Umsonst ihr heißes Flehn! Ein starres Schrecken

Lähmt Arm und Herz der Bürger. Nur Bedauern

Kann der Verzweiflung Schreckensruf sich wecken;

Und unersteiglich sind des Kerkers Mauern.

Auf wird der Morgen nun die Bühne decken,

Wo Egmonts Mörder schon am Richtblock lauern! –

Still wird das Herz und bricht der Lebensmüden.

Aus ist die Zeit! – Sie sucht den ewgen Frieden. –


(Larghetto No 7)


Melodram unter den letzten Tönen des Larghetto


Süße Blume! Bald gesunken,

Welkst du nicht am Freundesbusen!

Einsam bluten deine Wunden.

Müde, müde

Glimmt das Lämpchen. – Nun wirds stille! –

Friede, Friede,

Mit dem Geiste, mit der Hülle! –


(kurze Pause.)
[239]

Hinweg aus diesem Todesdunkel strebt

Der bange Blick und suchet Trost und Licht.

Ach! wird er Licht und Trost im Kerker finden,

Wo Clärchens Freund der letzten Stunde harrt? –


Gesprochen ist das Urteil: »Wenn der Morgen

Den Himmel rötet, soll sein edles Blut

Den Boden seines Vaterslandes röten.«


Doch seht den Helden in der Todesnacht!

Dort muß, wer zagt, zu festem Mut erstarken.

Ist diese Wange bleich? Dies Auge starr?

Hat die Verzweiflung dieses Herz ergriffen?

Deckt diese hohe Stirne kalter Schweiß? –


Der recht gelebt – er weiß auch recht zu sterben.

Er sinnet ungebeugt den Wegen nach,

Die ihn des Schicksals ernste Hand geführt,

Bis aus der Nacht ein goldner Morgen dämmert.

Er denkt der Freunde – auch des letzten Freunds,

Den ihm noch jetzt ein wunderbar Geschick

In Albas Sohn geschenkt! – Der Jüngling kann

Den Großen, der als Muster ihm geleuchtet,

Nicht retten zwar – doch sich ihm ewig weihn,

Und dann den letzten Wunsch vom Herzen nehmen.


Er ist erfüllt! – des Lebens Rechnung schließet

Sich freundlich ab. Ein männlich festes Hoffen,

Daß nicht umsonst sein Blut er nun vergießet,

Zeigt ihm des Paradieses Pforten offen.

Ein süßer Traum zu frohem Trost entsprießet

Dem letzten Schlummer. – Himmlisch übertroffen

Ist irdisches Verlangen in den Tönen,

Die ihn zum Sieg mit ewgem Lorbeer krönen.


Und Clärchen reicht den Kranz! – Vorangegangen,

Frei von der Erde Fesseln, darf die Treue

Im Sternenkleid der Freiheit strahlend prangen –

Daß sich der Bund auf ewig nun erneue,[240]

Winkt ihm des Engels sehnendes Verlangen.

Süß wird der Tod, denn selig war die Weihe! –

O hört ihn selbst, wie er den Sieg errungen!

Blickt hin, wie sich der Held zum Licht erschwungen!


(Melodram No 8.)


Egmont.


Süßer Schlaf, du kommst wie ein reines Glück, ungebeten, unerfleht, am willigsten. – Du lösest die Knoten der strengen Gedanken; vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes. Ungehindert fließt der Kreis innrer Harmonie, und, eingehüllt in gefälligen Wahnsinn, versinken wir und hören auf zu sein.


Schläft ein.


Musik; Egmonts Traum


Egmont erwacht.


Verschwunden ist der Kranz! – Du schönes Bild; das Licht des Tages hat dich verscheucht! Ja, sie warens, sie waren vereint, die beiden süßesten Freuden meines Herzens. Der himmlische Friede, von meiner Geliebten borgte er die Gestalt; das reizende Mädchen kleidet sich in des Freundes himmlisches Gewand. In einem ernsten Augenblick erschienen sie vereinigt, ernster als lieblich. Mit blutbefleckten Sohlen trat das Gebilde, für das ich wirkte und lebte, vor mir auf, die wehenden Falten des Saumes mit Blut befleckt. Es war mein Blut und vieler Edlen Blut. Nein, es war nicht umsonst vergossen! Schreitet durch! – die Siegesgöttin führt euch an! Und wie das Meer durch eure Dämme bricht, so brecht, so reißt den Wall zusammen und schwemmt ersäufend vom Grunde hinweg, was sich entgegenstemmte.


Trommeln


Horch, horch! Wie oft rief mich dieser Schall zum freien Schritt nach dem Felde des Streits und des Siegs. Wie munter traten die Gefährten auf der gefährlichen rühmlichen Bahn! – Auch ich schreite einem ehrenvollen Tode aus diesem Kerker entgegen; ich sterbe für das Höchste, für das ich lebte und focht, und dem ich mich jetzt leidend opfere.


Trommeln näher.
[241]

Ja, führt sie nur zusammen! Schließt eure Reihen, ihr schreckt mich nicht! Ich bin gewohnt, vor Speeren, gegen Speere zu stehen, und ringsumgeben von dem drohenden Tod das mutige Leben nun doppelt rasch zu fühlen.


Trommeln.


Dich schließt der Feind von allen Seiten ein! – Es blinken Schwerter; – Freunde, höhern Mut! – Im Rücken habt ihr Eltern, Weiber, Kinder! – Schützt eure Güter! Und euer Liebstes zu erretten, fallt freudig, wie ich euch ein Beispiel gebe.


Die Siegessymphonie rasch einfallend


Quelle:
Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 232-242.
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