XIII. Hermann

[560] So bewegte sich die Welt, worin unser Freund eine Zeitlang einheimisch und tätig gewesen war, gänzlich umgestaltet, in Erbaun und Verfall, Trost und Verzweiflung auf und ab, ohne daß er selbst von diesen Ereignissen etwas verstanden, oder an ihnen teilgenommen hätte. Mit schwerem Finger hatte ihn das Schicksal berührt, an ihm ein Zeichen gesetzt, welche Gefahren unsre Zeit den Jünglingen bereitet, die mit Empfindung und Geist ausgerüstet, ungebunden dahinleben zu können meinen.

Nach der Rückkehr von meiner Reise war mein erster Gang zu Wilhelmi, den ich, durchaus verwandelt, das zweite Kind auf dem Schoße haltend, neben seiner muntern, artigen Frau antraf. Von den Gemälden und sonstigen Seltenheiten, als deren eifrige Sammlerin die nunmehrige Madame Wilhelmi bekannt gewesen war, erblickte ich nichts, vielmehr sah ich nur eine gewöhnliche elegante Einrichtung. Da meine Augen die verschwundnen Schätze suchten, erriet mich Wilhelmi, und ich wurde als alter Freund gleich in einen Ehekrieg eingeweiht. Die Kunstkennerin hatte seit ihrer Vermählung allen Geschmack an den Antiquitäten verloren, sie, Wilhelmis Einreden ungeachtet, nach entlegnen Kammern verwiesen, und wollte dieses ganze Besitztum gern losschlagen, wozu aber der Gatte seine Zustimmung beharrlich versagte. Seine Neigung war die nämliche geblieben. Er suchte die verwiesenen Lieblinge in den engen Räumen so gut als möglich unterzubringen.[560]

Alles dieses erfuhr ich in der ersten halben Stunde durch halb ernste, halb scherzhafte Gespräche, welche jedoch von vollkommner gegenseitiger Zufriedenheit zeugten.

Bald wurde aber die häusliche Szene durch eine Figur gestört, bei deren Erscheinung die Gatten mitleidig und betrübt ihre Blicke niederschlugen. Der Eintretende wollte sich, da er einen Fremden sah, alsobald entfernen, Wilhelmi hielt ihn indessen zurück, führte ihn mir entgegen, und sagte:

»Erkenne ihn nur, Hermann, es ist unser alter Freund, der Doktor.«

Hermann gab mir die Hand, lächelte mich wie ein Kind an, und sagte: »Hippokrates war der berühmteste griechische Arzt, von der Insel Kos gebürtig, und brachte zuerst die Lehre von den kritischen Tagen auf.« – Dann setzte er sich neben Wilhelmis Frau, und warf von Zeit zu Zeit historische oder philosophische Bemerkungen hin, welche alle richtig waren, nur freilich nicht die mindeste Beziehung zu der Umgebung hatten.

Es ist schrecklich, unvorbereitet den Tod eines Bekannten zu erfahren, aber es erschüttert Mark und Bein, ihn plötzlich lebendig, so wiederzusehn.

Niemand hatte mir noch etwas von dieser traurigen Veränderung gesagt. Ich war meiner ganzen ärztlichen Fassung benötigt, um nicht in Tränen bei dem Anblicke des Unglücklichen auszubrechen, der mit blassem Antlitze, erloschnen Augen und einem steten Lächeln, sonst aber unentstellt, dasaß.

Unter einem Vorwande nahm ich Wilhelmi beiseite und begehrte draußen Aufschluß von ihm. Ich hörte darauf die Begebenheiten, welche nun, da ich Ihre Bücher gelesen, mir nicht mehr dunkel sind, damals aber mir völlig rätselhaft vorkommen mußten.

Wilhelmi erzählte mir, daß Hermann mit den Gebärden eines Verzweifelnden von Flämmchens Landhause fortgestürmt sei. Die Landleute hätten ihn in der Gegend mit zerrißnen Kleidern, scheu wie das Wild ihnen ausweichend, umherirren gesehn.

»Wir Zurückgebliebnen«, sagte er, »die wir erfuhren, daß Johanna nach dem Schlosse abgereiset war, wurden über das Ausbleiben Hermanns sehr bestürzt. Ich schrieb an ihn, und da[561] der Brief unbestellt wieder in meine Hände gelangte, so reiste ich selbst nach der Gegend, wo ich denn jene Vorfälle hörte.

Er war verschwunden, trat jedoch nach mehreren Monaten, während welcher Korrespondenz, Nachfrage, öffentliche Bekanntmachungen vergeblich angewendet worden waren, seinen Aufenthaltsort zu ermitteln, eines Abends, da es dämmerte, in mein Zimmer, fiel mir weinend um den Hals, sagte, daß er da und dort gewesen sei, aber nirgends Ruhe finde, daß ich ihm ein Plätzchen bei mir gönnen möge, wo er sterben könne.

Meinen Schreck werden Sie ermessen. Ich sprach mit meiner Frau, die sich kaum zusammennehmen konnte, da sie ihn so außer sich sah, und verstört. Wir brachten ihn darauf in einem stillen Gartenzimmer bei uns unter, baten ihn, sich zu schonen, seine Sinne zu sammeln, dann werde sich ja alles finden, was auch vorgefallen sein möge.

Er ließ sich diese Obsorge gefallen, und saß einige Tage vor sich hin. Als ich glaubte, er sei so weit beruhigt, daß man mit ihm reden könne, suchte ich zu erforschen, was sein Innres so gewaltsam aufgeregt hatte. Ich bekam jedoch keine andern Antworten von ihm, als, daß er der verworfenste aller Menschen sei, daß nichts auf Erden sich mit seinem Elende vergleichen lasse; ob ich den Ödipus kenne? – Da ich sah, daß ihn mein Andringen schwer leiden machte, so gab ich es auf und habe auch nachmals nicht versucht, sein Geheimnis zu entdecken.

Nur so viel ist mir aus unwillkürlichen Äußerungen klargeworden, daß das Bewußtsein einer Schuld, die furchtbar gewesen sein muß, seine Brust zerfrißt, daß sich auf dem Landhause Flämmchens das Schlimme begeben haben mag, und daß dieses wahrscheinlich einen Zusammenhang mit dem Inhalte der Brieftasche hat, welche ihm von seinem Vater vererbt worden ist.

Ich glaubte, Beschäftigung werde ihn am ersten wieder zum Gefühle seiner selbst bringen, und äußerte ihm diese Meinung. Er ergriff sie mit Leidenschaft und rief: ›Du hast das Wahre getroffen. Beschäftigung mangelt mir. Gibt es nicht manches, was einem die bösen Träume verscheuchen mag: Philosophie,[562] Religion, Kunst, Staatswissenschaft? Versuchen wir es mit diesen erhabnen Mächten und Geistern der Zeit, deren einer uns gewiß hülfreich sein wird!‹

Ich hatte leider mit meinem wohlgemeinten Worte nur den Punkt berührt, der die Krisis zum Ausbruch bringen mußte. Es begann eine Zeit, an welche ich mich nicht gern erinnre, denn ich mußte in ihr wahrnehmen, ohne helfen zu können, wie die Seele eines Freundes sich jammervoll auflöste. Er eilte in die Kirchen, schrieb Predigten nach, saß zu den Füßen des Philosophen und las in dessen Büchern bis spät in die Nacht. Er durchstrich die Säle der Galerie; studierte Kunstgeschichte, ging die Staatsmänner seiner Bekanntschaft um praktische Arbeiten an, die sie ihm auch, seinen Zustand bemitleidend, wenigstens zum Schein gewährten. Aber alle diese religiösen, philosophischen, ästhetischen und praktischen Aufspannungen, welche mit einer stürmischen Hast, ja mit Wut betrieben wurden, konnten dem Geängstigten, Versinkenden keinen Anhalt geben. Noch sind Zettel von ihm aus jener Periode übrig, worin er die rührendsten und zerreißendsten Klagen dem Papiere vertraut. ›Ach‹, ruft er in einer dieser Ergießungen aus, ›dem befleckten Gemüte steht alles fern! Gott und die Natur, Schönheit und Wahrheit, Staat und Menschenwohl schweben dem ausgeleerten, öden Geiste, wie dünne Schatten vorbei, welche er nicht zu fassen, an denen er sich nicht anzuklammern vermag!‹

So sich abarbeitend, die Kräfte gegeneinander treibend, verfiel er nach und nach in den Zustand, wo nun alles ruht und tot ist, den wir trauernd anschaun, worin wir ihn duldend unter uns wandern lassen, und von dem wohl keine Heilung zu erwarten ist.«

Nachdem Wilhelmi mir diese Eröffnungen gemacht hatte, beobachtete ich den Unglücklichen in allen Stunden, welche meine öffentlichen Geschäfte mir frei ließen. Hier wurde mir die seltenste und bedauernswerteste Geisteskrankheit sichtbar, die ich je wahrgenommen habe.

Hermann war körperlich gesund. Die Blässe seines Antlitzes, die Mattigkeit seiner Augen hinderte nicht, daß alle Lebensfunktionen bei ihm den natürlichen, regelrechten Gang nahmen.[563] Er aß und trank hinreichend, seine Füße trugen ihn auf meilenlangen Wandrungen, die er in der Umgegend anzustellen pflegte, ohne daß bei der Heimkehr eine Erschöpfung an ihm zu verspüren gewesen wäre; er schlummerte tief und ruhig. Auch war er keinesweges wahn – oder blödsinnig; er las viel, hörte Gesprächen von allgemeinerem Interesse gern zu, und ließ seine Bemerkungen vernehmen, die immer verständig, zuweilen scharfsinnig, hin und wieder selbst tief waren. So gab er einst, da wir viel über Schicksal und Selbstbestimmung geredet hatten, den Begriff der Freiheit dahin an, daß sie die Form der Notwendigkeit sei, und führte diesen Satz auf eine Weise durch, welche uns alle in Erstaunen setzte.

Dennoch war er im Kerne des Seins gestört, ja getötet. Das Leben, welches in Freude und Leid, in Begehren und Verabscheuen, in Liebe und Haß, in den Wechselbeziehungen zu unsern Nebenmenschen besteht, war in ihm durch eine schreckliche Erinnrung ausgelöscht. Er weinte und lachte über nichts, ein stehendes gleichgültiges Lächeln machte seine Züge zur Maske. Er wollte nichts, und wendete sich von nichts hinweg, er hatte keinen Freund und keinen Feind, die besondern Verhältnisse andrer waren für ihn so wenig vorhanden, als seine eigenen, mit einem Worte: Das Individuum schien in ihm völlig untergegangen zu sein. Nur allgemeine Gedanken und Vorstellungen nahm diese Seele, wie ein leeres Gefäß noch auf, ohne die Federkraft zu besitzen, sie in ihr Eigentum zu verarbeiten, und daraus die Nahrung zu Entschlüssen zu saugen.

So lebte er, scheinbar ein Mensch, aber ohne Anteil, und in der Tat den Kreisen, welche unser Dasein umschließen, entrückt, seine Tage hin. Die Zeit war für ihn keine Zeit, denn er empfand den Wechsel der Begebenheiten nicht, der Ort kein Ort, denn keine Sympathie fesselte ihn mehr an eine Stätte. Es war der Zustand der Pflanze, er vegetierte.

Daß in einer so vernichteten Seele dennoch richtige Anschauungen, ja Ideen einkehren konnten, bestätigte meine alte Überzeugung von der Natur der menschlichen Seele überhaupt. Wir sind weit mehr Depots des geistigen Fluidums, welches durch das Universum streicht, als daß wir es selbsttätig[564] erzeugten. Auch hier sind die Volksredensarten von den Gedanken, die einem Gott, und denen, die einem der Teufel eingegeben, wohl zu beachten und tiefen Sinnes. Nie hätte ich freilich gewünscht, den Beweis für meine Hypothese durch einen Menschen zu erhalten, dessen Los mir naheging. Meine Abneigung gegen ihn war schon früher verschwunden gewesen, ich hatte mir seine guten Seiten klargemacht, und seine jetzige Krankheit schnitt mir durch das Herz.

Ich sah ein, daß in diesem Falle am allerwenigsten positiv zu verfahren sein werde, daß man treu aufmerkend neben dem Leidenden stehen und irgendein günstiges Ereignis abwarten müsse, was zur Heilung benutzt werden könne. Am erwünschtesten wäre mir gewesen, wenn ich der verborgnen Quelle des Kummers hätte auf die Spur kommen können, allein in dieser Beziehung scheiterten alle meine Versuche. Der Unglückliche verschloß die Ursache seiner Schmerzen in tiefster Brust, und auch die Brieftasche war verschwunden. Wir durchsuchten in seiner Abwesenheit alle Winkel des Zimmers, ließen Schränke und Kommoden öffnen; umsonst! sie war nicht zu finden.

Eine Geschäftsreise führte mich in die Nähe von Flämmchens Landhause. Ich machte einen Abstecher dorthin, weil ich glaubte, ich würde vielleicht da einige Aufklärungen über diese dunkle Geschichte erhalten. Das Haus war unter Sequestration, welche die Verwandten des Domherrn ausgebracht hatten. Das Witwenkind hatte man mit der Alten ausgetrieben, da binnen der gesetzlichen Zeit kein Leibeserbe hatte erscheinen wollen. Neue Leute befanden sich im Hause, welche mir nichts, was mir diente, sagen konnten.

Als ich nach * zurückkehrte, war Johanna an der Hand des Generals soeben aus ihrer Dunkelheit hervorgegangen. Wie sie sich bis dahin fast menschenscheu abgeschlossen hatte, so verspürte sie nun das Bedürfnis, mit ihren alten Freunden aufs neue anzuknüpfen. So besuchte sie denn auch Wilhelmis Haus, und erfuhr dort Hermanns Schicksal.

Ihr Mitleid war grenzenlos. Mir machte sie die bittersten Vorwürfe, daß ich ihr die Sache verborgen, wozu ich meine guten Gründe gehabt hatte. Sie verlangte von mir die Erlaubnis, den Kranken zu sehn, zu sprechen, ich weigerte mich auf[565] das bestimmteste, dieselbe zu erteilen, da alle Aufregungen mir in seinem Zustande bedenklich zu sein schienen.

Indessen, wie die Frauen sind, die zuweilen hartnäckig auf ihrem Sinne bestehn, sie gibt das Vorhaben nicht auf, dessen Ausführung die mächtigsten Gefühle ihrer Brust heischen. Im stillen erforscht sie, daß zu dem Gartenzimmer, worin er wohnt, ein besondrer Zugang über den Hof führt, und macht sich eines Morgens allein und heimlich auf, ihn zu besuchen.

Der Kranke saß, da sie eintrat, mit dem Rücken gegen die Türe gekehrt. Liebreich begrüßt sie ihn, er wendet sich, und starrt, regungslos wie eine Bildsäule, sie an. Sie will ihm die Hand reichen, er aber zieht mit den Worten: »Wir sind nicht in Griechenland, wo die Greuel erlaubt waren!« einen Dolch aus dem Busen, und zückt ihn mit schrecklicher Gebärde auf sie, die vor Entsetzen in die Knie zu sinken meint. Dann läßt er das Mordgewehr fallen, wirft auf sie einen Blick des Abscheues, der sich tiefer in sie einbohrt, als dem Dolche möglich gewesen wäre, schlägt die Hände vor das Gesicht, stößt ein Jammergeschrei aus, daß Wilhelmi es im Vorderhause hört, und springt an ihr vorbei aus dem Zimmer.

Wilhelmi kam, außer sich vor Bestürzung, zu mir. Wir fanden Johannen ohnmächtig, die uns nur langsam, von der fürchterlichen Szene bis zum Sterben erschüttert, das Vorgefallne entdecken konnte. Wir suchten nach dem Unglücklichen; er war verschwunden. Durch Gärten, an unbewohnten Hintergebäuden vorbei, mußte er seine Flucht genommen haben. Alle Erkundigungen nach ihm an den Toren, in den Umgebungen der Stadt waren fruchtlos.

Quelle:
Karl Immermann: Werke. Herausgegeben von Benno von Wiese, Band 2, Frankfurt a.M., Wiesbaden 1971–1977, S. 560-566.
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