135. Zykel

[775] Kaum hatte Albano dem Irrhaus-Inspektor, einem jungen glatten roten Männchen, seinen Namen, den dieser schon kannte, und sein Gesuch um Schoppes Freiheit samt seiner Bürgschaft für ihn bekannt gemacht: so lächelte der Inspektor ungemein vergnügt ihn an und sagte: »Still beobacht' ich seit Jahren das ganze Haus – die kleinsten Züge hasch' ich für ein künftiges philosophisches Publikum; und so legt' ichs sehr ernsthaft auch auf Herrn Schoppen an. Aber nie, mein Herr Graf, nie ertappt' ich ihn über einem Zuge, der Tollheit versprochen hätte; alle meine englischen und deutschen Werke darüber lieset er vielmehr und bespricht[775] sich mit mir über die Heilanstalten in Irrenanstalten. Ein Fichtianer kann er sein (aus seinem Ich schließ' ichs) und ein Humorist auch; ist nun aber eines von beiden schon schwer von Verrückung zu trennen, wie viel mehr ihre Einigung! Mit welcher Freude über das Zusammentreffen unserer Beobachtungen ich Ihnen hier den Schlüssel zu seiner Stube gebe, das denken Sie sich selber!« – »Wenn er kein Narr ist,« (sagte seine Frau) »warum zerschlägt er denn alle Spiegel?« – »Eben darum,« (versetzte der Inspektor) »ist er aber einer, so ist dein Mann ein noch größerer.«

Keine Tür öffnete Albano je beklommener als die zu Schoppens kleinem Zimmerchen. »Ich hole dich ab, mein Bruder«, rief er sogleich, um sich und ihm Schamröte zu ersparen; aber als er den alten Löwen näher sah, fand er ihn in dieser Fanggrube ganz verwandelt, nicht zahm, kriechend, wedelnd, aber entzweigeschlagen und mit zerbrochnen Tatzen auf die Erde gedrückt; – die Anklage des Mords, die er rechtschaffen eingeräumt, verbunden mit Gaspards unbarmherziger Verurteilung, hatten seine stolze freie Brust mit giftiger Scham gefüllt und zerfressen. »Es geht mir hier wohl, nur verspür' ich mich unpaß«, sagte Schoppe mit glanzlosem Auge und tonloser Stimme. Albano konnte die Tränen nicht verbergen, er schlang sich um den Kranken und sagte: »Großmütiger Mensch, du gabst mir einst in meiner Krankheit Genesung und Heil zurück, und ich wußte es nicht und dankte dir nicht; gehe mit mir, ich muß dich in der deinigen pflegen, dich heilen und trösten, wie ich kann, dann reisen wir.«

»Glaubst du, mein Kriton,« (versetzte er, durch den Balsam seines wunden Stolzes gestärkt) »daß ich etwan kein Sokrates bin, sondern wirklich herausgehe aus meinem torre del filosofo? Ein Ehrenwort ist eine dicke Kette.« – »Erzähle mir alles, verschone niemand; aber ich sage dir darauf eine Neuigkeit, an der sogleich deine Kette schmilzt«, sagte Albano.

»Ei! – Indessen ist der Ort hier seines Orts gut genug, wie gesagt ein torre del filosofo, quai de Voltaire und Shakespeares-Street, und wie man sonst sagen mag und soll – Auch hör' ich immer nachts einen oder den andern Mann neben mir an sprechen;[776] und so fürcht' ich gar nicht, daß der Ich kommt. Ich werfe täglich fünf Brotkügelchen; bilden sie ein Kreuz, so bedeutet es – denke, was du willst –, daß ich mir noch nicht erscheine – Sie machen aber immer eines. Ich bin hier in diesem Anticyra über so manches Wahnbild so beruhigt worden – auch durch jene Bücher – sieh sie an, lauter Traktate über den Wahnsinn –, daß ich, wenns auch meinen Mordian211 ebensowenig ansteckt wie mich, gern hier gewesen sein will. Mein Umgang ist freilich nicht ohne Gefahr, es ist das Inspektorats-Ehepaar (ein Reim), die beide das hiesige Kerkerfieber tüchtig weghaben. Der Mann hat sich – und dadurch der Frau – die fixe Idee in den Kopf gesetzt, er sei unser zeitiger Inspektor und habe aufzuhelfen, aufzusehen und treffliche Bücher zu lesen, die in sein Amt einschlagen – jene Traktate sind vom Narren – Vermutlich hat er draußen in der Stadt seine Inspektorats-Idee zu breit vorgucken lassen, und das medizinische Kollegium steckte ihn mit seiner brauchbaren Idee herein, weil sie am Ende doch jeder Inspektor zum Amtieren haben muß, er sei toll oder nicht. Unter allen hier im Hause gefallen wir uns beide am meisten. Er sondierte mich zu meinem Vorteil; und ich kann ihn sehr brauchen zur Freiheit, nur greif' ich seinen faulen fixen Fleck nicht an. Bloß einen Abendsegen – weil sie kein Gebetbuch haben – improvisier' ich oft beiden vor und flechte in den Segen Winke, die kurmäßig für das Paar sein könnten, wenns wollte. So wandeln wir beide in den Irrgängen dieses Irrgartens vor den Patienten vorbei – hinter ihm, dem unheilbaren Hub von allen, geh' ich ganz tolerant – im Kränzchen herrscht allgemeine Polemik und Skepsis wie in keinem andern Universitätsgebäude – – Es ist zum Tollwerden, sagt er leise zu mir, es ist zum Tollsein, sagt man in diesem Palais d'Égalité, versetz' ich – Ich schneide ihm die Patienten in Schatten aus für sein Manuskript – Wie die Kinder noch etwas haben, das ihnen selber kindisch vorkommt, so haben die Tollen etwas, das ihnen selber toll erscheint – Deutlicher aber werd' ich ihm nie und halte schärfern Spaß an mich. Ach was ist der Mensch, zumal ein gescheuter, und wie dünn sind seine Stecken und Stäbe! – – Rührt[777] dich etwas an mir, Albano? Etwan mein dummes blasses Gesicht?«

Aber Albano konnt' es ihm unmöglich gestehen, daß dieser umgebrochene edle Mensch mit seinen Täuschungen und sogar mit seinem Stile, dessen Flügel auch gerädert waren, ihm die Tränen in die Augen treibe, sondern er sagte bloß: »Ach ich denk' an vie les; aber erzähle doch endlich, Lieber!« – Schoppe hatt' es aber schon wieder vergessen, was er erzählen sollte; Albano nannte den Ablauf der Porträt-Geschichte bei der Gräfin, und jener fing an:

»Die Prinzessin Julienne sprang eben in ihren Wagen, als ich das blinde Mädchen die Treppen hinaufführte, um sagen zu lassen, Bibliothekar Schoppe sei aus Spanien da. Ich wurde in ein verfinstertes Gemach gelassen, worin ich ruhig auf- und abging, auf Leute passend, bis die Gräfin mich grüßte aus dem Dunkeln. ›Die Finsternis‹ (sagt' ich) ›ist mir bei dem Lichte, das ich zu geben habe, erwünscht, nur möcht' ich lieber irisch oder lettisch oder spanisch sprechen, weil ich nicht weiß, wer mich behorcht.‹ – ›Spanisch!‹ sagte sie ernst. Ich erzählte ihr, ich hätte deine Mutter gekannt und gemalt und so weiter und meinen Namen ins Bildnis eingeschwärzt – lange darauf, neulich im Herbste, hätt' ich Sie selber auf hiesigem Marktplatz angetroffen und für das Spiegelbild deiner Mutter genommen, so ähnlich sei sie ihrer eignen – ›Ich weiß nicht,‹ fuhr sie hier mit hitzigem Stolz zwischen meine Narration, ›inwiefern Ihre Geheimnisse zu meinen werden können‹ – ›Dadurch,‹ (sagt' ich ernst) ›daß Sie mich nach Licht klingeln lassen; denn ich halte das Porträt der Frau von Cesara und von Romeiro, zweier Namen einer Person, hier in der Hand.‹ Sie faßte nichts, fragte nichts, und ich sollte nicht klingeln. Ich bekannte ihr, daß ich mich genötigt sähe, mit der rhetorischen Schach-Figur mich zu decken, die man allgemein die Wiederholung der Erzählung nennte; und griff zur Figur. Aber sobald ich darin wieder auf deinen Namen kam, sagte sie: ›ich hätte vermutlich ganz aufgehobene Verhältnisse im Sinne‹ – ›nein,‹ (sagt' ich) ›ein ewiges und hergestelltes hab' ich darin, auch seinen Gruß voll innigster Achtung mit.‹ – Der Gruß[778] schien ihr empfindlich zu fallen, gleichsam als halte man sie einer solchen Versicherung für bedürftig, und sie bat mich, dich lieber wegzulassen. ›Himmel! er ist Ihr Bruder, und hier hab' ich das Porträt Ihrer Mutter aus Valencia gestohlen bei mir, und nur kein Licht!‹

Da wurde Licht gefodert. Als die Flamme die lange treffliche Gestalt in Gold einfaßte, sagte ich geradezu bei mir selber: ›Sie war es so gut wert als der Bruder, daß man den langen Weg nach beider Stammbaum zog, denn sie ist nicht ohne ihre Annehmlichkeiten‹ – Albano, wär' ich ihr Bruder, wie du die Ehre hast, mein Blut müßte, wenn sie eine Gondel, aber keinen Paradiesesfluß dazu hätte, für sie schiffbar sein, ich trüge sie auf den Händen nicht nur, sondern wie ein Äquilibrist auf Nase und Mund, die Leidliche! Kaum sah sie das Bild, so rief sie: ›Mutter, Mutter!‹ und fuhr immer über die Augen, klagend, daß sie jetzt noch schlechter wären als sonst. Ich hob wieder das Schaben an und grub endlich vor ihren Augen meinen ganzen Namen: Löwenskiold aus, sogar mit dem Beisatz, der mir entfallen war: liebt sehr.

›Der Maler hieß so?‹ (fragte sie) ›Sie sinds? – Sie liebten sie auch?‹ – ›Schönheit ist eine Klippe,‹ (versetzt' ich ernst) ›an der denn ein und der andere Mann zu scheitern sucht, weil sie voll Perlen und Austern sitzt.‹ Freundlich bat sie mich um die deutlichste Wiederholung der Wiederholung, sie wolle besser aufmerken; Hören und Denken werd' ihr jetzt so schwer als Leben. Albano, Ihr hättet mich mit mehr Vorkenntnissen zu ihr abschicken sollen. So aber wurd' ich halb verwirrt und neblig, und als ihr unter meiner Schilderei der Langsee-Insel etwas Nasses aus den Augen sprang, sank ich in den Tropfen hinein und ersoff beinahe darin und wurd' erst spät von mir ins Leben gerieben. Endes meiner Rede stand sie langsam auf, faltete die Hände und betete mit Weinen, als wenn sie dankte: ›O Gott, o Gott! du hast mich geschonet!‹ – was ich doch nicht ganz verstehe.«

Albano verstands wohl, daß sie dem Schicksal für die zufällige Verspätung Schoppens dankte, welche sie mit der kurzen, aber furchtbaren Verwandlung Roquairols in einen Bruder verschonet hatte.[779] »Sie brach darauf in zu vielen Dank gegen den Maler, Räuber und Lieferanten des gemalten Geburtsscheins aus. Wem das Herz wie ein Arm eingeschlafen und schwer und fühllos zu bewegen ist, dem durch- und überläufts das erwachende Glied sehr närrisch, wenn ers regt: ›Weniger‹ (sagt' ich) ›konnt' ich nicht tun für den Herrn Bruder; die Sonnenseite ist dann die Mondseite.‹ –

Sie sprang auf deinen Vater über und fragte, da er sogleich komme, ob sie oder ob ich ihm diese Rätsel vorlegen sollte. ›Oder lieber beide!‹ versetzt' ich kaum, da trat er wild ein.

Nun ist Gaspard freilich und entschieden dein dir und der Schwester angeborner Vater – und kindliche Liebe gegen ihn ist dir nie zu verdenken; – aber wenn ich zu dir sagen wollte, er sei kein Bär, kein Nashorn, kein Wer- und anderer Wolf, so tät ichs mehr aus seltener Politesse. Er schnaubte mir einen guten Abend zu, ich ihm. Viele Menschen gleichen dem Glas, glatt und geschliffen und stumpf, so lange als man sie nicht zerbricht, dann verflucht schneidend, und jeder Splitter sticht. Die Sache wurd' ihm vorgehalten und das mitgebrachte Gesichtsstück. Wärst du weitläuftiger mit ihm verwandt, so ließ' ich mich heraus. Denn sein Gesicht wurde vom Nordschein des Grimms überzogen, aus den Augen flogen mir gelbe Wespen zu, gerade Linien fuhren auf seiner Gewitterstirn wie elektrische Spieße auf, besonders zwei steil rechte Unglückslinien. Aber wie gesagt, bist du meines Wissens sein Sohn. ›Mein Freund,‹ (donnert' er los) ›mit welchem Rechte stehlet Ihr denn Gemälde?‹ – ›Das sollte mir‹ (versetzt' ich sanft) ›schwer anzusagen fallen; aber ein Unvermögen hab' ich, einem ungerechten Truge zuzuschauen, ich fahre drein.‹ – ›Gräfin,‹ (sagt' er dampfend) ›in drei Minuten sollen Sie diesen Herrn genau kennen.‹ O nein, nein! Er brauchte ein anderes Wort als Herr, aber ich greif' ihn einmal dafür an die Brust, und ständen wir auf den höchsten Stufen des Gottes-Thrones und rängen im Glanz.« – »Schoppe!« sagte Albano. »Erhitze mich nicht!« versetzte Schoppe und fuhr fort:

»Er klingelte – ein Bedienter flog mit einer Karte – wir alle schwiegen – ›Nachsicht, Gräfin,‹ (sagt' er) ›nur auf eine Minute lang!‹ – Er gab ihr darauf einige elende Hof-Novitäten, sie aber[780] blickte schweigend zur Erde. Da kam dein langer Oheim, nickte 16mal mit dem kleinen Kopf, denn das hält er für eine Verbeugung – und trat weit von mir weg. ›Bruder, sage bloß, was hat dieser Herr da hinter Valencia getan?‹ – ›Umgebracht, umgebracht‹, sagt' er schnell. ›Unter welchen Umständen?‹ fragte dein Vater. Hier fing er an, die kleinsten bei meinem Notschuß auf den Kahlkopf so unbegreiflich-scharf vorzulegen, daß ich sagte: ›Das ist wahr!‹ – und selber fortfuhr und immer fragte: ›Nicht so?‹ – und er hurtig nickte – bis ich am Ende war, dann fragt' ich: ›Aber Spaniard, sagts bei Gott! woher wisset Ihr es denn?‹ – ›Von mir‹, antwortete eine fremde, dumpfe Stimme, ganz wie des Kahlkopfs seine.

Das Herz wurde mir kalt wie eine Hundsschnauze und die Zunge voll Stein. ›Als convictus und confessus‹ (fing dein Vater an) ›könnet Ihr Euch nun leicht Euer Schicksal prophezeien.‹ –

›Freilich,‹ (murmelte der Oheim, packte sein Schnupftuch aus und ein, faßte das Gemälde an und legt' es weg) ›prophezeien, prophezeien.‹ – ›Inzwischen‹ (fuhr dein Vater fort) ›bleibt es Euch freigestellt, ob Ihr bis zu näherer Untersuchung statt des Gefängnisses, das Euch für den Mord und Diebstahl gehört, den gelindern Ort, das Irrhaus, das Euch für Euere Reise gebührt, erwählen wollt; wählet Ihr nicht, so wähl' ich.‹ – ›Ins Tollhaus, ins Tollhaus,‹ (rief ich) ›wahrer Geselligkeit wegen, auf meine Ehre – Aber ich frage nach nichts, auf dem Waschzettel meines Gewissens steht kein Mord – Brennt Ihr Euch nur weiß und rein – Euer Sonnen- und Ehrenwagen geht bis an den Radnagel in Kot – Gräfin, lasset Euch doch alles bestens aufklären und denkt unaufhörlich an mich, um einen Vater zu bekommen, freilich dem Landesvater der Studenten gleich, der in einem Loch durch den Hut besteht.‹ – ›Tritt weiter weg,‹ (sagte dein Vater zu deinem Oheim) ›die Tollheit ist ausgebrochen.‹ Da tat der Hase achtzehn Sätze über Schwellen und Treppen hinüber. Ich vollzog mein eignes Marsch- und Sitzreglement. Dein Vater wedelte mir noch mit einem leckenden Flammenblick nach; ich lud Gift in mein Auge und sah ihn unter der Türe davon niederstürzen.« – Albano fuhr zusammen, fragte nach dem Wie. Da schwieg[781] Schoppe, sann lange und sagte betrübt: »Das hat mir wohl freilich nur geträumt, aber so meng' ich jetzt den Traum ins Wahre und umgekehrt. Ich sollte mehr über Schoppe gerührt sein – er ist doch ein Greis, und Greise weinen gleich dem Eulenspiegel, wenn es bergab geht.« – »Ich will dich nun trösten, mein Freund,«

(sagte Albano mit zerrissener Brust) »ich will einen Irrtum von deinem treuen Herzen nehmen, und dann gehst du gewiß mit mir; dieser Kahlkopf, unser Spötter und Gaukler, ist nach dem heiligen Wort meiner Schwester eine und dieselbe Person mit meinem Oheim und ist ein Bauchredner.«

Lange stand Schoppe wie tot, als hab' er nicht gehört; plötzlich stürzte er mit aufblühendem Gesicht, mit funkelnden Augen auf die Knie und stammelte: »Himmel! Himmel! Verrücke mich! – Das Weitere tu ich – –« Hier macht' er eine böse abwürgende Bewegung mit den Händen und sagte erstarkt: »Ich kann dir folgen.«

Jetzt konnt' er das wirklich, vorher aber kaum stehen. Und so führte Albano den unglücklichen gereizten Freund betrübt in seine eigne Wohnung.

211

seinen Hund.

Quelle:
Jean Paul: Werke. Band 3, München 1959–1963, S. 775-782.
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