[130] Sir John Smith, ein Podagrist, vormals ein reicher Kaufmann.
Mistriss Smith, seine Frau, ein deutsches Fräulein von Geburt.
Robert, Schiffkapitän,
Samuel, Zollinspektor, seine Söhne.
Liddy, seine Tochter.
Kaberdar, vertriebener Nabob von Mysore.
Gurli, seine Tochter.
Musaffery, sein alter Gefährte.
Fazir, ein junger Indianer.
Visitator.
Mäster Staff.
Mäster Strussel.
Bootsknecht.
Ein Knabe.
Rat Albaum.
Madam Höppener.
Anwalt Kiölbergh.
Assessor von Knorring.
Madam Hueck.
Sekretär Riesenkampff.
Fr. von Glehn.
Gerber.
Notarius Oom.
Friedrich Oom.
Präsident von Kotzebue.
Anwalt Hueck.
Sekretär Arvelius.
Harpe.
Die Szene ist in einer englischen Seestadt in Sir Johns Hause.
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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