Gold auf Gold

[301] Was will der goldne Reif in deinem Haar?

O sieh, er möchte sich so gern verstecken

Und sich mit deinem Golde überdecken,

Denn seines ist nicht halb so licht und klar.

Mit feinem Gold wird grobes überzogen:

So zieh' dein Haar um diesen armen Bogen.


Quelle:
Wilhelm Müller: Gedichte. Berlin 1906, S. 301.
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