Ein königlicher Proletarier

König und Proletarier, – diese Worte bezeichnen einen so schroffen Gegensatz, daß man sich die beiden Begriffe wohl kaum vereinigt denken kann, und doch ist Der, von welchem ich zu sprechen beabsichtige, der mächtigste der Herrscher und zugleich der größeste der Proletarier.

König ist er. Sein Reich erstreckt sich von den Eisfeldern der beiden Pole bis herauf zu dem Aequator, dessen Wasser unter der glühenden Sonne dampft und dessen Länderstrecken im brennenden Durste nach Kühlung lechzen. Seine Herrschaft reicht hinauf bis in die nebelgraue Zeit der biblischen Sage, welche von Thubalkain, dem Meister in allerlei Erz und Eisenwerk berichtet und reicht herab bis in die letzte Minute der Gegenwart, welche durch tausendfältige Erscheinungen unwiderleglich constatirt, daß die jetzige Zeit mit vollen Rechte eine eiserne genannt werde.

Proletarier ist er. Seine Abstammung reicht nicht hinauf in hohe, höchste oder gar allerhöchste Kreise, sondern in die obscurste Tiefe unseres irdischen Wohnsitzes; seine Gestalt ist nicht umflossen von dem Glorienschein des Schönen und Erhabenen, und einfach, bescheiden und anspruchslos ist sein Gewand.

Aber die Entwicklung des Menschengeschlechts und aller irdischen Verhältnissen geht nach ganz bestimmten, unumstößlichen Gesetzen vor sich, und eins der wichtigsten dieser Gesetze heißt: »Aus dem Kleinen wächst das Große, aus dem Unscheinbaren das Herrliche,« und nur so, nur deßhalb ist es möglich, einen Herrscher zu finden, welcher zugleich Proletarier ist, weil er den Eigenschaften, die ihn zur Herrschaft berechtigten und sein Reich begründeten, treu geblieben ist seit Jahrtausenden.

Weit, weit zurück muß man gehen in der Geschichte, um die ersten, unscheinbaren Spuren seines Daseins zu entdecken, und tief, tief hinab muß man graben, um den Ort zu finden, an welchem ihn die Faust des Allmächtigen in Zauber schlug. Aber ist diese Zeit, ist dieser Ort gefunden, so beginnt er sich zu recken und zu strecken, wirft die ehernen Bande von sich, steigt, immer größer, immer mächtiger werdend, herein in die Gegenwart, herauf an das Licht der Sonne, und greift, Alles umgestaltend, mitten hinein in das volle, rauschende Leben und in die nie ruhende Arbeit der Menschenkinder. Eisen ist sein Name; eisern der Wille, der ihn aus seinem Banne löst, eisern die Hand, welche ihn zur Oberfläche der Erde führt, eisern die Macht, die ihm sein Reich erobert, eisern der Stuhl, auf welchem er thront, eisern die Krone, die ihn schmückt, eisern das Scepter, welches er führt und eisern Alles, was er thut und schafft, was er spendet und bescheert.

König Eisen ist es, welcher die Kulturstufe einer Nation bestimmt; König Eisen ist's, welcher die Bedürfnisse von Millionen befriedigt; König Eisen ist's, welcher die kühnsten wissenschaftlichen Probleme begünstigt und die größesten technischen Schwierigkeiten überwindet, während Eisen, der Proletarier, als Diener und Sclave des Menschen, denselben von den härtesten Arbeiten befreit, seinem Geiste immer neue Flügel verleiht, seine Lasten über Länderstrecken und Meere befördert, seine Worte in unbegrenzte Entfernungen trägt und in jeder Lage des großen und kleinen Lebens sich als nothwendig und unentbehrlich beweist.

Und wie das Volk der Germanen die herrlichste der weltgeschichtlichen Aufgaben überkommen hat, nämlich Träger der Bildung und Gesittung zu sein, wie die bedeutendsten Phänomene des geistigen Wachsthums unseres Geschlechts sich an deutsche Namen knüpfen, so sind es auch die germanischen Völker gewesen, welche, während der Orient Meister in der Verarbeitung der edlen Metalle war, der Industrie ihren Herrscher gaben und dem Eisen seine bevorzugte Stellung anwiesen.

Namentlich ist die westphälische Erde eine uralte und berühmte Stätte der Verarbeitung des Eisens. Schon bei den hier wohnenden kriegerischen Sigambrern waren die Heldensagen von Siegfried dem Drachentödter und von Meister Wieland dem Schwerterschmiede im Schwange, und schon unter Karl dem Großen, der in Italien der »Eiserne« genannt wurde, bestand ein Verbot der Waffenausfuhr aus Deutschland. Aber später, im Mittelalter, wurden diese Waffen überall begehrt, und noch heute sind die Solinger Klingen überall zu finden, wo ein scharfes, schneidiges Schwert gegen den Feind geschwungen wird.

Wenn auch die riesige Industrie Englands heut zu Tage das Auge blendet, so steht doch unumstößlich fest, daß Deutschland längst schon eine blühende Industrie besaß, als von einer englischen noch gar keine Rede war, und der Grundstein zu dem gewaltigen Baue der Eisenarbeit ist von Deutschland gelegt worden.

Bis in das 16. Jahrhundert hinein war die Darstellung des Eisens eine höchst unvollkommene. Die mit Kohlen gemengten Erze wurden anfangs bei natürlichem Luftzuge in einfachen Gruben und später bei Anwendung von Blasevorrichtungen in offenen Heerden (Zerrennheerden) geschmolzen. Man hatte zwar bereits niedrige, ungefähr fünf Fuß hohe Oefen, aber das Resultat war ganz dasselbe. In beiden Fällen erhielt man sofort Stabeisen, welches mit dem Hammer verarbeitet, gereckt wurde.

Ein besseres Produkt erhielt man erst, als man die Oefen erhöhte. Bei der dadurch erzielten höheren Temperatur nämlich schmolz das Eisen, und statt des Stab- und Schmiedeeisens bekam man nun das Gußeisen, welches sich nicht unter dem Hammer verarbeiten läßt, sondern erst durch das Frischen oder Puddeln dazu geschickt gemacht werden muß. Dadurch gelangte man zu einem ununterbrochenen Betriebe, welcher die Hauptgrundlage zur Massenproduction und billigen Erzeugung bildete.[29]

Hierdurch erlangte Deutschland ein solches Uebergewicht in der Eisenindustrie, daß die übrigen Völker bei ihm in die Lehre gingen und sogar Schweden, obgleich es seit dem 7. Jahrhundert das Mutterland des Eisens genannt wird, sich zur Einführung dieser wichtigen Neuerung unter Gustav Adolph Lehrmeister aus Deutschland kommen ließ.

Leider aber fing das Blatt dann an, sich zu wenden. Der dreißigjährige Krieg machte der Herrlichkeit des heiligen römischen Reiches deutscher Nation ein Ende und legte den Gewerbefleiß seiner Bürger vollständig brach. So kam es, daß im 18. Jahrhundert die Führerschaft auf dem Gebiete der Eisenindustrie an England überging, welches dem deutschen Brudervolke auf diesem Felde viel zu verdanken hatte und nun bestrebt war, seine Schuld mit Zinsen und Zinseszinsen abzutragen. Dies ist ihm vollständig gelungen; seine Bemühungen haben so großen Erfolg gehabt, daß England heute fast ebenso viel Eisen erzeugt, wie alle übrigen Länder der Erde zusammen.

Der Grund zu dieser ungeheuren Produktion wurde gelegt, als es 1619 dem Lord Edward Durley gelang, beim Schmelzen der Eisenerze und beim Frischen die Steinkohle an Stelle der Holzkohle zu setzen, und diese Neuerung war, obgleich erst 1740 in Colebrook Dele das erste brauchbare Roheisen mit Coaks gewonnen wurde, doch von ungeheurer Wichtigkeit. In Folge dessen bestanden 1796 in England bereits 121 Coaksöfen, welche 2,497,580 Centner Roheisen lieferten. Die Hämmer waren durch Walzwerke ersetzt worden, und als die Einführung der erhitzten Gebläseluft mit dem Aufkommen der Eisenbahnen zusammenfiel, ging die Steigerung der Produktion mit einer solchen Schnelligkeit vor sich, daß 1830 bereits 30 und 1850 gar 45 Millionen Centner Roheisen gewonnen wurden.

Während dieser riesigen Umwälzung in England schlief man in Deutschland. Man tröstete sich mit der Ansicht, daß das deutsche Holzkohleneisen nie durch das englische Coakseisen verdrängt werden könne. Allerdings ist das Erstere besser als das Letztere, da der größere Aschengehalt der Steinkohle die Güte des Eisens beeinträchtigt; aber in der alten Weise war den gesteigerten Ansprüchen der Zeit unmöglich zu genügen, denn ein Holzkohlenofen liefert 9- bis 18,000 Centner Roheisen, während ein englischer Coaksofen bis 125,000 Centner giebt.

Freilich hat man sich seit 1850 in Deutschland, besonders in Preußen, aufgerafft, und wenn wir auch in der Massenproduktion zurückgeblieben sind, so daß wir trotz unseres großen Reichthums an Kohlen und Eisen nicht einmal den eigenen Bedarf zu decken vermögen, so stehen wir doch hinsichtlich der Güte unserer Erzeugnisse allen Anderen voran. Die technische Ueberlegenheit der Deutschen liegt so offenkundig vor, daß die englischen Fachmänner, wenn auch widerwillig, bekennen müssen, daß sie unserem ausgezeichneten, sehnigen Eisen und den Krupp'schen Gußstahlblöcken nichts Aehnliches an die Seite zu setzen haben.

Die werthvollen Eigenschaften des Eisens sind so zahlreiche, daß in dieser Beziehung wohl kaum ein anderes Metall mit ihm zu vergleichen ist. Während diese nur durch das sogenannte Löthen vereinigt werden können, bringt man beim Eisen diese Vereinigung durch das Schweißen (Zusammenhämmern) zu stande, so daß die Vereinigungsstelle, wenn die Arbeit gut ausgeführt ist, nicht zu erkennen ist. Nur das Platin läßt sich auf dieselbe Weise behandeln.

Das Gußeisen, als erstes Produkt aus den Erzen, läßt sich schmelzen, und der Hochofen liefert in Folge dessen direkt eine Menge nützlicher Geräthschaften. Durch das Frischen oder Puddeln verliert es zwar seine Schmelzbarkeit, aber da es bei dem Glühen erweicht, so kann man es mit dem Hammer bearbeiten und es in jede beliebige Form bringen. Es läßt sich schmieden, schweißen, auswalzen, zu Draht ausziehen, und der Verlust der Schmelzbarkeit ist durch diese Vortheile vollständig aufgewogen, wozu noch kommt, daß man es zu Gegenständen verarbeiten kann, welche einer starken Hitze ausgesetzt sind.

Steht das Eisen auch den edlen Metallen, welche sich schon bei gewöhnlicher Temperatur mit dem Hammer bearbeiten lassen, hinsichtlich seiner Dehnbarkeit nach, so ist es doch in Folge seiner bedeutende Härte der Abnutzung viel weniger ausgesetzt als diese. Obgleich die Gold- und Silbermünzen durch eine Legirung von Kupfer härter gemacht werden, ist die Abnutzung derselben doch so bedeutend, daß sie, nachdem sie eine Zeitlang aus einer Hand in die andere gewandert sind, einen guten Theil ihres Werthes verloren haben und eingeschmolzen oder umgeprägt werden müssen.

Im Gegentheile davon besitzen sie eine schlimme Eigenschaft nicht, welche wir an dem Eisen bemerken, das Rosten, d.h. seine Verbindung mit dem Sauerstoffe der Luft bei Anwesenheit von Feuchtigkeit. Doch fällt dieser Uebelstand nicht gar zu sehr in's Gewicht, da das Eisen ja einen niedrigen Preis besitzt und man durch mancherlei Anstriche vorbeugen kann.

Eine weit schlimmere Untugend ist die Veränderung in der Textur, welche das Eisen bei dem Hämmern und Auswalzen erleidet. Hier wird nämlich das ursprüngliche körnige oder zackige Gefüge desselben sehnig oder faserig, und da es bestrebt ist, wieder in seinen früheren Zustand zurückzukehren, so wird es brüchig und zerspringt, ohne daß es gelingt, eine äußerliche Ursache des Bruches aufzufinden.

Diese Rückwandlung wird durch die Stöße und Erschütterungen, welche das Eisen bei seinem Gebrauche zu erleiden hat, bedeutend erleichtert, und wir haben deßhalb so viele Brechungen von Axen, Spindeln, Bohrgestängen, Maschinentheilen etc. zu beobachten.

Diesem Uebelstande nun ist durch eine der tiefeingreifendsten Entdeckungen der neueren Zeit beseitigt worden. Der Ingenieur Bessemer nämlich stellte 1856 dadurch,[37] daß er einen Luftstrom durch das geschmolzene Eisen leitete, mit höchst geringen Kosten ohne alle Zwischenarbeit aus dem Roheisen, Schmiedeeisen oder Stahl her, und damit stehen wir jedenfalls an einer neuen Epoche der Industrie und können nach dem eisernen Zeitalter ein stählernes verzeichnen.[38]

Die Verschiedenheit der Eigenschaften, welche das Eisen besitzt, beruhen auf der verschiedenen Art und Weise seiner Behandlung, nämlich darin, daß man ihm mehr oder weniger Kohlenstoff beifügt. Das Schmiede- oder Stabeisen erhält am Wenigsten, das Gußeisen am Meisten davon, und da der Stahl in der Mitte steht, so kann man ihn aus dem Gußeisen sowohl als auch aus dem Schmiedeeisen darstellen, je nachdem man Ersterem Kohlenstoff entzieht oder Letzterem Kohlenstoff beifügt.

Er zeichnet sich dadurch aus, daß man ihm beliebig die Eigenschaften des Guß- und Schmiedeeisens ertheilen kann, und wie wir schmelzbaren Stahl haben, welcher also gegossen werden kann, so giebt es auch solchen, der nicht schmilzt. Die werthvollste seiner Eigenschaften ist aber die[45] daß er durch das sogenannte Anlassen jeden beliebigen Härtegrad annimmt und eine Elasticität besitzt, welche ihn jedem anderen Metalle überlegen macht.

Die Gesittung – Cultur – ist ein Ergebniß der menschlichen Arbeit, deren Erfolge wesentlich von den Eigenschaften unserer Werkzeuge abhängig sind. Bei der Ueberlegenheit des Stahles, welcher das Eisen sowohl an Härte als auch an Zähigkeit übertrifft, wird der Ertrag unseres Schaffens eine gar nicht zu berechnende Höhe erreichen, wenn alle Werkzeuge, die heute noch aus Schmiede- oder Gußeisen bestehen, aus Stahl gefertigt werden. Dann wird sich's noch deutlicher als jetzt schon zeigen, daß die Wohlfahrt einer Nation, eines Landes, viel sicherer auf der Gewinnung des Eisens als derjenigen der edlen Metalle und Steine beruhe und der Menschheit mit dem Ersteren ein Geschenk wurde, welches sie in der Lösung ihrer größten und schwierigsten Aufgaben unterstützt.


»Der Gott, der Eisen wachsen ließ,

Der wollte keine Knechte!«


sang E.M. Arndt. Das Gold macht den Menschen zum Sclaven – das Eisen macht ihn frei; der Glanz des Goldes blendet die Sinne und erregt die Leidenschaften – das Eisen stärkt Blut und Herz, erfordert nüchterne Kraft, lehrt dem Menschen die Macht kennen, welche ihm über die Kreatur gegeben ist und bringt den Preis seiner An8strengungen zur höchsten Potenz. Die menschliche Arbeit giebt z.B. bei der Uhrenfabrikation dem Pfunde Eisen einen Werth von 13,000 Thalern, und in Gestalt von Federndraht hat die Unze Stahl einen Preis von 22,110 Thalern ist also 830 mal so viel werth als feines Gold und 13,280 mal so viel als feines Silber. –

Hut ab also vor dem unscheinbaren Proletarier, der ein König ist auf dem Gebiete der Industrie. Noch ist seine Herrschaft nicht eine vollendete, sondern immer weiter wird sie sich ausdehnen und nicht nur das Größeste und Erhabenste, sondern auch die kleinsten Erscheinungen des alltäglichen Lebens immer mehr in ihren Bereich ziehen. Ist die Gegenwart noch nicht eisern, so wird es ganz gewiß die Zukunft sein.[46]

Quelle:
Ein königlicher Proletarier. (Mit hoher Wahrscheinlichkeit von Karl May verfaßt). In: Schacht und Hütte. 1. Jg. Dresden (1875). Nr. 6, S. 45-47.
(Mit hoher Wahrscheinlichkeit von Karl May verfaßt). In: Schacht und Hütte. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Berg- Hütten- und Maschinenarbeiter. 1. Jg. Nr. 4–6. S. 29, 37–38 u. 45–46. – Dresden: H.G. Münchmeyer (1875). Reprint in: Karl May (Hrsg.): Schacht und Hütte. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Berg- Hütten- und Maschinenarbeiter. Mit einer Einführung von Klaus Hoffmann. Hildesheim, New York: Olms Presse 1979.
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