Dat söste Kapittel

[75] Wat Mamsell Westphalen för 'ne Ansicht von ehr Bedd kreg, un worüm sei sick von Korlin en por in't G'nick gewen let. Worüm Fritz Sahlmann den Herrn Amtshauptmann sin Pipen intwei smet un de französche Oberst binah den Degen treckt hadd.


Wenn einer 'ne Geschieht richtig vertellen will, denn möt hei 't grad so maken as de Häkers un de Pläugers, wenn s' en Acker bestellen, hei möt ümmer gradut haken, allens mitnemen un kein Balken stahn laten. Äwer wenn hei dit ok all befolgt, so bliwwt doch hir un dor en En'n liggen, un hei möt taurügg trecken un hir en Kiel utspitzen un dor 'ne Ahnwenning nahhalen. So geiht mi dat denn nu ok, ick möt en Strämel taurügg trecken un möt Herr Droin un Mamsell Westphalen ehr En'n heranholen, dormit ick wedder in eine Flucht weghaken kann.

Den sülwigen Morgen, as de Möller mit de Koppweihdag' in sin Stäwelschächt rin kek, treckt sick Mamsell Westphalen vullstännig an, denn sei was sihr ordentlich, un as sei ehr Mützenwark upsetten wull, dücht ehr dat nich mihr in den richtigen Verfat tau sin, denn sei was sihr rendlich; sei gang also nah ehr Stuw' un wull sick 'ne reine Mütz halen, kloppt[75] äwer irst an un frog: »Herr Droi, sünd Sei ok in Ehren vullstännigen Habit?« – »Wui«, säd de Uhrkenmaker. – Sei makt de Stuwendör up – Gott in den hogen Himmel! wo sach dat dor ut! So wat hadd sei noch mindag' nich seihn; denn in de Nacht was sei man bet up den Gang kamen un hadd kein Og in ehr Stuw' smeten. De ganze Himmel was dalbraken, un dwars vör de Stuwendör lagg ein von de Franzosen in de witten Wulkengardinen un rokt ut 'ne irden Pip, den schönen witt- und rodstripigen Pähl unner'n Kopp; de anner satt in ehren Lehnstaul un hadd sick de Beinen mit ehren nigen ghinghangenen Äwerrock taudeckt; Herr Droi satt up't Fauten'n von't Bedd, un unner sin Borenmütz kek en Gesicht rut, dat redt von nicks anners as van Waddik un Weihdag'. Wo sach dat in ehr lütt Stüwken ut! – Dat was ümmer ehr Stolz west, ehr Putzkasten; hir hadd sei ümmer up ehr eigen Hand regiert, hir hadd sei ümmer in purer Ordnung un Rendlichkeit seten, hadd allens eigenhändig afwischt un afstöhmt. Keiner dürwt ehr hir wat anfaten un ümkatern, sülwst de Fru Meistern nich: »Ne«, säd sei, »de Fru Meistern is recht gaud; äwer sörredem, dat sei mi mal min Bernsteinkralen up de Ird fallen let, sörredem tru ick ehr nich.« – Un nu! – Allens was ümreten un ümstellt, de Stuw' was blag von Tobacksqualm, ehr Kledungsstücken wiren unner dat Rigel rutreten un legen bi Herr Droin sin Obergewehr un den Franzosen sinen Pirdswanz, un ehr Bedd, ehr schönes Bedd, stunn midden in de Stuw'. – Dat Bedd was ehr eigen; ehr Gevadder, de Discher Reuß, de oll Reuß – nich de jung' – hadd ehr de Beddlad ut dat sülwige Stück Holt makt, worut hei ehr ehr Sark hadd maken müßt, sei hadd dat Gorn tau de Inlett sülwst spunnen; Meister Stahl hadd't wewt, »tämlich gaud«, säd sei, »äwer jede Bahn twei Finger breid tau small, un dat is 'ne Dummheit, denn ick bün en wat vullkamen Frugensminsch, un dat möt hei weiten.« De Feddern hadd ehr de Fru Amtshauptmannen schenken wullt, sei hadd s' äwer nich annamen un hadd s' ehr betahlt, »denn«, säd sei, »Fru Meistern, mine zeitliche un mine ewige Rauh will ick[76] mi verdeint hewwen, denn dat is min Stolz.« Un as nu dat Bedd so wid farig was, dunn köfft sei sick twei Gäng' slohwitte Gardinen von dow Hirschen un stek sei sick an dat Himmelgestell un stellt sick in de Stuw' drei Schritt von af un nickt mit den Kopp un säd: »Fru Meistern, dat En'n krönt dat Wark!« – Nu legen de Beddstücken in Unordnung herüm, un de Kron lagg up de Ird.

Tauirst steiht sei as andunnert un kickt dörch den Tobacksqualm as de Vullmahn dörch den Abenddak, dorup geiht sei en por Schritt up Herr Droin los, ehr Gesicht ward so rod as de Bodden von den groten köppern Waschketel in ehr Käk, ehr Nachtmütz bewert ehr up den Kopp vör Arger, äwer sei seggt nicks wider as: »Wat is dit?« – Herr Droi stamert wat taurecht von dit un von dat, äwer sei süht em scharp in't Gesicht un seggt: »Lägen, Herr Droi! Sei hewwen dese Nacht lagen, Sei leigen ok hüt morrn. Ick heww Sei ut Barmherzigkeit min Slapstäd, min eigen Bedd inrümt, un dit is min Dank!« – Dormit geiht sei an ehr Kommod un halt sich 'ne reine Morgenmütz ut de Schuwlad' un will nu ut de Dör gahn, ahn Herr Droin antauseihn, dunn süht sei äwer ehr schönes Unnerbedd ut de Beddlad heruthängen, halw an de Ird; dat jammert ehr denn doch tau sihr, un sei will't in de Höcht böhren, fött äwer unglückliche Wis' grad up dat natte Flag, wo dat Water rin lopen was, un smitt dat Herr Droin an den Kopp un seggt: »Pfui! Ok dat noch!« un segelt ut de Dör un lett von achter so priswürdig un ihrenfast, as wenn de Unschuld up den Richtplatz führt ward.

De beiden Franzosen lachen un ßackerieren, sei äwer kihrt sick nich doran, un as sei den Gang hendalen geiht, trett de französche Oberst mit sin Adjudanten in vuller Uniform ut de blag' Stuw' un makt ehr 'ne höfliche Rewerenz. Frilich is ehr gor nich sihr nah Höflichkeiten tau Maud'; äwer so as einer anfröggt, möt hei jo doch ok Antwurt hewwen, un as de Mann is, möt em doch ok de Wust brad't warden, sei dukert also wedder mit en Knix unner un seggt: »Gun Morrn, Herr Oberst von Toll«, un will vöräwer. – De Oberst höllt[77] sei äwer up un seggt: »Erlauben Sei, ick möt den Herrn Amtshauptmann spreken. Wo is de woll tau finnen?« – Mamsell Westphalen denkt, ehr sall de Slag rühren. »Wat wull'n Sei?« fröggt sei ganz verdutzt. – De Franzos' bringt sin Gewarw noch mal an. – »Wo wir dat woll mäglich!« seggt Mamsell Westphalen. »Unsern Herrn Amtshauptmann willen Sei des Morgens halwig acht spreken?« Un as de Franzos' dorbi bliwwt, seggt sei: »Herr Oberst von Toll, in mine Stuw' is mi dese Nacht dat Bäbelst tau't Unnerst ümkihrt – leider Gotts möt ick mi dat gefallen laten –, äwer keiner sall von mi seggen, dat ick de Hand dortau baben heww, dat de Weltordnung ümkihrt warden sall. Un wenn dat ok kein christlich Slapen is mit den ollen Herrn, so is hei doch Herr un kann slapen as en Herr un dauhn, wat em geföllt. Kein König un kein Kaiser, un wenn uns' Herzog Fridrich Franz sülwen kem, süllen mi dortau bewegen, mi in 'ne Rebelljon gegen dat hüsliche Herkamen intaulaten.« – Denn würd hei dat sülwst dauhn, säd de Oberst, schow Mamsell Westphalen höflich bi Sid un gung de Stufen nah baben rup. »Gott sall mi bewohren!« säd de oll Dam, un ehr sackten de Hän'n an den Liw' hendal: »Ick glöw, de Kirl deiht't!« Un as sei den Franzosen in den ollen Herrn sine Stuw' rinne gahn hürt, seggt sei. »Hei deiht't!«, un as de Adjudant nah ehr Stuw' tau Herr Droin geiht, seggt sei: »Scheiwbeinige Ekel, du fehlst noch!« un geiht in de Käk un seggt tau de beiden Dirns: »Fik un Korlin, unsen Herrgott sin hütige Dag fangt slimm an, un wenn dat so bibliwwt, denn ward hei dat sülwst am besten weiten, womit dat hei en'n sall. – Morgen legg wi up de Bük, dor heww ick min Grün'n tau; hüt geiht jeder von uns an sin Arbeit un deiht, as wenn nicks passiert is.« Un dormit namm sei de Kaffemähl un dreiht un dreiht, un de Kaffemähl, de rätert un rätert, un as sei de lütt Schuwlad' unnen utschüdden wull, dunn was dor nicks in, denn sei hadd baben kein Bohnen upschüdd't.

Baben bi den ollen Herrn würd dat nu sihr lebendig, un sihr lud würd dor spraken, un Fritz Sahlmann, de unverstännige[78] Slüngel, de grad dorbi was, den ollen Herrn sin irden Pipen tau stoppen, wull denn nu jo doch vertellen, wo't baben hergüng, un stör't mit dat ganze Pipengedriw' in de Hand nah de Käkendör rin, wo Fik grad ganz andächtig ehr Uhr an den Dörenpost leggt hadd, üm ok en beten dorvon tau profentieren, un – bautz! fohrt hei gegen Fik, un – klacks! liggt de ganze Pipenbescherung un klätert in de Käk rüm. Mamsell Westphalen ehr Hand reckt sich äwerst nich äwer em, ehr Hän'n liggen in ehren Schot, un sei seggt ganz sachtmäudig: »Ganz in de Ordnung! – Wenn allens unnergahn un tausambreken sall, breckt so'n irden Pip woll am irsten, un wenn de Himmel inföllt, fallen all de Sparlings dod. – Mi süll't gor nich wunnern, wenn nu wer rin kem un smet all uns' puzzellanen Geschirr dörch de Finsterruten.«

De Strit baben würd luder, de Wurdwessel schallt von den Vörplatz her, ein de oll Herr Amtshauptmann steg mit den Obersten de Stufen runner nah den Gang. De oll Herr säd mit barsche, korte Würd': de anner süll dauhn, wat hei nich laten künn, denn hei hadd jo de Macht. De Oberst säd: dat wüßt hei. Ihre hei äwerst von de Macht Gebruk makt, wull hei irst unnersäuken, wo de Sak stünn, denn dat künn nich anners sin: hir wiren Ding' vörgahn, de vertuscht warden süllen. – Hei hadd nicks tau vertuschen, säd de Amtshauptmann. Wenn hir wat tau vertuschen wir, denn hadden de Franzosen wat tau vertuschen; oder ob so'n Hallunk, as de Schassür west wir, bi ehr in Ihren un Achtung stünn. Hei för sin Part wüßt wider nicks, as dat de Kirl as en Röwer tau em kamen wir un as en Swinhund sick bedragen hadd un dat sin Lüd' un de Uhrkenmaker Droz em seggt hadden, de Gielowsch Möller hadd em up den Wagen un wull em mitnemen; denn seihn hadd hei'n nich. – Woher denn äwer de Uhrkenmaker Droz in de französche Uniform kem? frog de Oberst. Dat kümmert em nich, säd de oll Herr, un hei brukt dor nich för uptaukamen, denn de Mann wir nich amtssässig. Hei hadd man hürt, de Mann treckt männigmal tau sinen[79] Vergnäugen de Uniform an. – Dat wiren Utflücht, säd de Oberst. – Dunn brus't äwer de oll Herr up, un hei richt't sick in sine ganze Läng' in de Höcht, hei kek den Franzosen mit so'n vörnehmen Blick an un säd: »Utflücht sünd Swesterkinner von Lägen. Sei vergeten min Öller un minen Stand!« – De Oberst ward heftiger un seggt: kort un gaud, de Sak wir em unwohrschinlich. – »So?« fröggt de oll Herr, un unner sin grisen Ogenbranen lücht dat rute mit en Blick vull Haß un Grull, as wenn ut 'ne düster Dunnerwulk en Blitz äwer 'ne fründliche Landschaft fohrt, »dat schint Sei unwohrschinlich?« un makt 'ne halwe Wenning un kickt den Obersten so äwer de Schuller an. »Worüm süll sick en Franzos' nich tau sinen Vergnäugen 'ne französche Uniform antrecken, wenn dorin so vele Dütsche tau ehren Vergnäugen rümme lopen?«

Füerrod gütt dat den Obersten äwer dat Gesicht – en korten Ogenblick –, blaß as de Dod trett hei en por Schritt taurügg, grippt nah den Degen, un't was, as wenn 'ne grugliche Gewaltdaht as en Späuk achter em stünn un em de Hand lenken wull – ok man en korten Ogenblick. Hastig dreiht hei sick üm un gang mit starken Schritten den Gang dal. Un Fik, de in de Käk dörch de Dörenritz allens mit anseihn hadd, säd nahsten ümmer, so wat hadd sei in ehren Lewen nich seihn: »Hei was jo en smucken Mann un hadd en fründlich Gesicht«, set't sei hentau, »äwer, as hei den Gang so runner kamm, dunn weit ick nich, föll mi dat mit einmal in, dat ick mal, as ick noch Gäus' häuden ded, midden in'n Sommer bi hellen Sünnenschin en Küselwind erlewt heww, de in'n Handümdreihn von de schöne Eik achter'n Preistergorn all de Telgen afbrök, dat allens dörchenanner flog, un so flog dat ok äwer sin Gesicht.«

De Oberst dreiht sick wedder üm, gung up den Amtshauptmann los un säd kolt un ruhig: sei spröken sick äwer den Punkt woll mal wider; sin Pflicht verlangt, de Sak up den Grund tau kamen. – Worüm de Uhrkenmaker dese Nacht up den Sloß slapen hadd? – »Hei hett hir nich slapen«, säd de[80] oll Herr. – Ja, säd de Oberst, hei hadd hir slapen, in de Stuw' hadd hei slapen – un wis't up Mamsell Westphalen ehr Stuw'. – »Nich mäglich!« rep de oll Herr un erhöw de Stimm, as wull hei vör aller Welt 'ne Unschuld vertreden, »dat is Mamsell Westphalen ehr Stuw'. Dat olle Mäten is äwer twintig Johr in minen Hus', un de süll des Nachts Mannslüd' bi sick beharbargen?« – »Korlin«, säd Mamsell Westphalen in de Käk, »slah mi dreimal drist in dat G'nick, denn mi treden de Ahnmachten an, un allens geiht mit mi rund!«

Indessen ritt de Oberst de Dör up, un dor süht denn de Herr Amtshauptmann den Uhrkenmaker vör sick stahn, den währenddeß grad de Adjudant in't Gebett namen hett, un de allens Mägliche vertellt hett, blot nich de Wohrheit, dat min Vader em as Schugels gegen de Franzosen brukt hett, un de ok Stein un Bein sworen hett, daß de Gielowsch Möller den Schassür mitnamen hett. – De oll Herr Amtshauptmann verfirt sick dägern, as hei den Uhrkenmaker dor süht. »Dit is mi unerklärlich!« röppt hei ut. – De Oberst lacht höhnschen vör sick hen un seggt: hei hofft, dat süll nich lang' unerklärlich bliwen; redt dorup en par Würd' heimlich mit den Adjudanten un verlangt de Slätel tau't Amtsgefängnis. – »De gew ick nich rut för desen Gefangen«, seggt de Amtshauptmann, »denn de Mann hett kein Recht an dat Amtsgefängnis, hei is en Börger, un hei hürt up't Börgergehursam.« – Dat wir schön, seggt de Oberst, un so wir't em ok leiwer, denn so wüßt hei doch, dat nich so licht Dörchstekerien passieren kün'n.

Herr Droi ward also in de Midd von en por Soldatennamen – denn mit de Wil grimmelt dat all vull allerlei französch Volk up den Sloßhof – un würd nah't Rathus transportiert. De Oberst gung ok; äwerst as hei in de Dör was, dreiht bei sick üm un säd, wenn hei streng nah sin Pflicht güng, müßt hei den Herrn Amtshauptmann ok arretieren laten, äwer wil hei en ollen Mann wir, un vör allen, wil hei em persönlich hir so'n grausam bitter Wurd seggt hadd, wull hei em in[81] Freden laten, denn hei wull in dese Sak ok nich den entfirntesten Schin up sick laden, as wull hei sick för dat Wurd räken; äwer dat säd hei em, süll sin Gegenwärtigkeit oder de von Mamsell Westphalen in de Unnersäukung nödig warden, denn künn hei't em nich schenken, un hei müßt för sick un Mamsell Westphalen stahn. Dat säd de oll Herr ruhig un kolt tau, un de Oberst gung, beordert äwer up de Städ' en por Schandoren nah de Gielowsch Mähl, wobi bei den ollen Herrn scharp ankek.

De oll Herr gung irst up de Käk tau, un Fik verkröp sick all un buckt von ehr Dörenritz t'rügg, den sei dacht, de Herr würd rinkamen, de äwer stunn mit einmal still un dreiht sick üm un säd vör sick hen: »Wat säd de Kirl von de Dörchstekeri un von Schin up sick laden? – Wat so'n französche Oberst blot reden kann, kann de Amtshauptmann Wewer gaud dauhn: ick will ok nich den Schin up mi laden, as hadd ick in den Sinn, Dörchstekeri tau driwen.« Un he gung in sin Stuw'.

Quelle:
Fritz Reuter: Gesammelte Werke und Briefe, Band 4, Rostock 1967, S. 75-82.
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