Vierte Szene


[449] An der Abteiltür wird heftig gerüttelt und die Klinke probiert; endlich wird die Tür aufgerissen, und Josef Filser erscheint im Rahmen.


FILSER einsteigend. S'Good beinand! Herrschaftssaxn, aba da is voll!

STÜVE. Sie, guter Mann!

FILSER. Han?

STÜVE. Hier ist erster Klasse.

FILSER. Deßweng bin i ja do! Zu seiner Frau, die außen steht. Lang ma'r an Koffer eina. Er nimmt einen bäuerlichen Koffer in Empfang und schiebt ihn herein. So ... und tua ma's Hauswes'n ...

FRAU FILSER. Ja, d' Oar kriagst ja no!

FILSER. Freili – Oar hab i aa. Tua s' no her! Er nimmt ihr einen Korb ab und stellt ihn ins Abteil. Gel, Alte, schaugst ma auf 's Hauswes'n!

FRAU FILSER. Jo, i schaug scho.[449]

FILSER. Schreibst ma's glei, bal's Blaßl stiert. Während dieses Gespräches dreht Filser den Passagieren und dem Publikum die Rückseite zu.

FRAU FILSER. I schreib scho.

FILSER. Und treibst as zum Hierangl und net zum Seppenbauern; dem sei Stier is ma z'lüaderli. Hoscht g'hört?

FRAU FILSER. I ho's guat g'hört. Und dös muaß i dir sag'n.

FILSER. Ja, paß auf! Bal da Posthalta nomal um a Fackel kimmt, gibst eahm dös schlechter.

FRAU FILSER. Dös ko'st da denka.

FILSER. Daß d'as fei kennst; i hon eahm's Ohrwaschl g'mirkt.

FRAU FILSER. I kenn's a so.

FILSER. Und an Pfarra muaßt halt dennerscht a Schmalz geb'n.

FRAU FILSER. Zweg'n was denn?

FILSER. Ja no, sinst verschmacht's eahm. Nimmst halt oas von hintern Hafa her, bals aa'r a weng schmiargelt.

FRAU FILSER. Koan anders scho gor it. Und paß auf, daß d' fei a Geld aa hoambringscht. Net wieda wia's letzt'mol ...

FILSER. Eppas bleib' scho ...

FRAU FILSER eifernd. Ja no, eppas! Zwo Mark is aa eppas, und muaßt di do schaama und Sünd'n fercht'n, bal dös schöne Geld ...

SCHAFFNER brüllt außen. Fertig! Fertig! Schlägt die Türe heftig zu. Man sieht nunmehr die Frau Filser nicht mehr, hört aber ihre laute Stimme und muß ihre Worte verstehen.

FRAU FILSER.. .. bal das schöne Geld alssammete hi werd! Tat i mi do scho Sünd'n fercht'n ...

FILSER zum Fenster hinaus. Is scho recht, und tua mir aufs Hauswes'n ...

FRAU FILSER. Und's letztmal hoscht aa g'sagt, du bringst da gnua hoam, und an Dreck hoscht hoambracht, und i tat mi do scho schama ... Man hört den Schaffner schreien. Fertig!

FRAU FILSER sehr laut. Und i tat mi na do scho schama!

FILSER. I schaam mi ja. Und jetzt bfüat di Good, und dös sog' a da, daß d' ma's Blaßl net zum Seppenbauern treibscht. Den sei Stier is ma gar z' lüaderli!

FRAU FILSER. Daß d' na du net lüaderli bischt, dössell sog' a da, und i waar dahoam und hätt's Gfrett mit dö Deanschtbot'n ... Der Schaffner pfeift, die Lokomotive pfeift.[450]

FRAU FILSER noch lauter. Und kunnt mi brav plag'n und du bracht'st koa Geld hoam, wie dös letztmal, und dössell waar ma z'dumm, dössell sag a da glei. Die Lokomotive pfeift noch einmal.

FILSER. Jetzt halt amal 's Mäu und sag g'scheid Bfüat Good, und tua ma'r aufs Hauswes'n schaug'n ... Man hört nun die gellende Stimme der Filser in mehr und mehr verklingen.

FRAU FILSER. Ja, schaug aufs Hauswes'n, bals du's Geld allsam durchi tatst, und i müaßt mit dö Deanschtbot'n haus'n, und du warst woaß Gott wo ...

FILSER. I muaß ja!

FRAU FILSER schreiend. An Dreck muaßt, daß du's woaßt, du dappiga Kerl du!

FILSER. Jetzt pfüat di Gott – pfüat di Gott! Die Lokomotive pfeift.

FRAU FILSER. I lauf auf und davo, dös sag i dir, bal wieda 's Geld allssamt hin is, mir war's gar z' lüaderli, du dappiga Hanswurscht, du dappiga! Die Stimme verklingt völlig. Kleine Pause. Filser hat sich umgedreht und geht einen Schritt ins Abteil hinein, schiebt den Hut zurück, kratzt sich hinterm Ohr.

FILSER. Herrschaft! Sie ko's halt! Ah ... ah!

STÜVE zu den anderen. Ich spreche doch selbst bayer'sch und habe keen Wort verstanden ... hm ... ha ... ha ... hm ...

FILSER ohne auf Stüve zu achten. Wo tua'r i jetz an Koffer hi? Er versucht, den Koffer über den Passagieren im Netze rechts und links unterzubringen; dabei stößt er Stüve an.

STÜVE. 'n bißchen sachte!

FILSER. Han? Er gibt seine Versuche auf und schiebt den Koffer unter die Bank. So! Und wo tua'r i jetzt d'Oar hi? Er versucht nun den Korb über Scheibler ins Netz zu stellen.

SCHEIBLER ungnädig. Stellen Sie'n doch nicht gerade über mich!

FILSER. Weg'n an Abafall'n, moanen S'? Ja, da gang's scho gelb auf! No, stell'n ma'n halt da aufi! Er stellt den Korb über Stüve ins Netz.

STÜVE. Mir schadet's nich so viel, meinen Sie! Nee! Nich hier!

FILSER. No – nacha! Er nimmt neben von Scheibler Platz, gegenüber von Stüve, setzt den Korb auf seine Knie, zieht das Sacktuch und wischt sich Kopf und Stirne. Jetzt hat's aba pressiert. Spricht zu Scheibler hin. I hon mi beim Wirt vahalt'n,[451] weil da Viechhandler da g'wen is, der ma'r a Kuah o'kafft hat, und jetz möcht' er an Kaf zruckschlag'n, sagt a, weil d' Kuah grad vier Lita Milli gab, sagt a, und i hätt' garatiert auf zeh' Lita, und hoaßt mi oan Spitzbuam hi und den andern her. Wos, sog i? Vier Lita, sog i? Schaug's Auter o, sog i! Dös muaßt na scho an andern vazähl'n, sog i, daß a Kuah mit dem Auter g'rad vier Lita gab, und, sog i, was hätt'n na's Kaibi g'suffa?

SCHEIBLER indigniert. Was wollen Sie denn?

FILSER. Ja no, da tat si a jeda gift'n. Kam er do mit da Garatie. Was woaß denn i, hab i g'sagt, sag' i, was du dera Kuah z' fress'n gibscht; du ko'st ihr ja aa Sagkleib'n z' fress'n geb'n, sag i. Und überhaupt's, vo koana Garatie woaß i durchaus gar nix. Von Scheibler greift nach der Zeitung.

FILSER. Ja, weil's wahr is! Weil dös a ganz an ausg'schamter Mensch is, der Kötzinger Jakl. Is er Eahna nix bekannt?

SCHEIBLER unwirsch. Wie?

FILSER. Ob er Eahna nix bekannt is? So a Kloana, Krumhaxeter is; a greans Hüatl hat er auf mit an Gamsbart, und grad vaweg'n schaug'n kon er. Den hamm S' gwiß scho g'sehg'n. Von Scheibler wendet sich sehr unwillig ab und hält seine Zeitung vor.

FILSER zu Stüve. Is er Eahna nix bekannt, da Kötzinger Jakl?

STÜVE lacht. ... Sie sprechen ... hm ... ha ... ha ... mit mir ... hm ... ha ... ha ... was?

FILSER. In Reisting hat er an Hof, a vierz'g Tagwerk umanand, a drei Roß, aba er handelt in da Gegend, mit dem vodeant er sie 's mehra Geld, der Lump, der o'drahte.

STÜVE jovial. Nee ... wie ... was?

FILSER. Wia'r a Kuah mög'n hätt', waar i der Ehrenmo g'wen, net? G'rad schö hot a ma to. Siechst, sagt' a, du hoscht halt a Viech beinand, sagt' a, daß ma Reschpekt hamm muaß, hat a g'sagt. Und jetz, hoscht g'hört, kam er gor daher mit da Garatie. Er spricht immer lauter.

STÜVE. Hm ... ha ... ha ... Das is großartig!

FILSER schreiend. Wos? sog i! Vier Lita, sog i! Du Leutbetrüaga, du ganz hundshäutena, hab' i g'sagt! Schämst di du gor it, sag i, hat d' Kuah an Auta wia'r a böhmische Kindsamm' ...

SCHEIBLER energisch. Jetzt verbitte ich mir das aber!

FILSER. Han?[452]

SCHEIBLER. Jawohl! Wir sind hier nicht im Wirtshaus! Gehen Sie zu Ihresgleichen, aber nicht hier herein!

FILSER kleinlaut. Ja, nix für unguat, aba dössell derf ma do sag'n, was wahr is.

SCHEIBLER. Ach was! Hält die Zeitung ostentativ vor sein Gesicht.

FILSER deutet mit dem Daumen auf Scheibler und spricht leise zu Stüve. Vielleicht is er bekannt mit'n Kötzinger Jakl? Da 'r a nix auf eahm kemma laßt?

STÜVE. Hm ... ha ... ha ... hm! Der Kerl is großartig ... was?

FILSER. Na, der is so großartig net. Hält sich die Hand vor den Mund und flüstert. Laß'n S' Eahna mit dem it ei! An ausg'schamta Bazi is a, dös derfa S' g'wiß glaab'n.

STÜVE. Hm ... ha ... ha ... Sie! Sagen Sie mal, haben Sie sich heute schon ordentlich begossen?

FILSER. Wia?

STÜVE macht die Geste des Trinkens. Feste? Was?

FILSER. A Maß bein Untawirt, und oans bein Obawirt und an etla Halbi bein Rößlwirt, nacha werd all's beinand sei.

STÜVE jovial. Sagen Sie mal, wie kommen Sie sich hier vor?

FILSER. Wo i füri kimm?

STÜVE. Tja?

FILSER. Ja, vo Mingharting kimm i füri ...

STÜVE. Ich meine, wie es Ihnen hier gefällt?

FILSER. G'fallt? Stüve nickt. Ja, braucht ma scho it g'fall'n. I bleib it do, i kimm scho wieda außi.

SCHEIBLER hinter seiner Zeitung vor. Hoffentlich bald ...

FILSER. Han?

SCHEIBLER die Zeitung absetzend, mit scharfer Betonung. Hoffentlich – bald!

FILSER zu Stüve, indem er die Hand vorhält. Sie, der is bekannt mit'n Kötzinger Jakl. Dös spann i guat. Filser schielt mißtrauisch auf Scheibler hinüber; Stüve gähnt und zieht die Uhr.

KLEEWITZ. Lo!

FRAU VON KLEEWITZ. Süßer!

KLEEWITZ. Maus!

FILSER wendet sich Kleewitz zu. Han? Ham Sie mi g'moant?[453]

KLEEWITZ sehr kurz. Nee. Sieht weg zum Fenster hinaus. Kleine Pause. Stüve gähnt wieder; Filser gähnt laut nach.

FILSER gähnend. Ja, dös is was. Vier Lita Mili, sagt a. Garatie, sagt a.

STÜVE. Nu hören Sie mal auf mit Ihrer Kuh! Klopft auf den Korb Filsers. Da haben Sie Eier drin? Nich?

FILSER. Oar hon i, ja.

STÜVE. Die werden 'n bißchen teuer, was? Wenn Sie hier erster Klasse fahren?

FILSER. Na – na!

STÜVE. Ich kenn euch. Ihr denkt einfach, in der Stadt müssen sie bezahlen, was ihr verlangt.

FILSER. De koscht'n gar nix.

STÜVE. Nanu!

FILSER. Weil i s' selm friß.

STÜVE. Weil ... hm ... ha ... ha ... na Mahlzeit! Vielleicht steigen se ooch im Hotel erster Klasse ab und essen die Eier an der Table d'hote? ... Zu den andern. Der Kerl is großartig! Filser zieht eine Zigarre aus der Tasche und beißt die Spitze ab.

STÜVE. Hören Sie mal, da trinken Sie auch gehörig Bier zu den Eiern?

FILSER. I trink's aa ohne Oar.

STÜVE. Wie? Ohne ...

FILSER nimmt Zündhölzer aus der Tasche. Oar.

STÜVE. Das glaube ich! So een Mossl nach dem andern?

FILSER. Freili nachanand; auf oamal net. Filser will die Zigarre anzünden.

FRAU VON KLEEWITZ erregt. Fred!

KLEEWITZ. Lo!

FRAU VON KLEEWITZ hält ihr Taschentuch vors Gesicht. Der Mensch raucht!

KLEEWITZ zu Filser. Sie! Das geht nicht!

FILSER. Was?

KLEEWITZ. Solche Zigarren raucht man hier nicht.

FILSER. Warten S' no, bis s' brennt; de Ziehgarn hat sechs Pfenning kost.

FRAU VON KLEEWITZ. Ich will aussteigen!

Einstimmig.


KLEEWITZ. Ich dulde nicht, daß Sie rauchen!

SCHEIBLER. Das verbitten wir uns![454]

FILSER. Hö! Hö! No net so gach! Schiebt die Zigarre wieder ein. Zu Kleewitz. I will it, daß S' Vadruß hamm vo da Frau. Bal de amal o'fangen, hörn s' as Garez'n so g'schwind nimma'r auf.

KLEEWITZ. Das möchte ich Ihnen auch raten.

FILSER zu Stüve. 's Garez'n bal s' amol ofanga, geht koan End nimmar her. I kenn's ja z'guat!

STÜVE. Wie sagen Sie?

FILSER. Es is überall'n des gleiche. Am Land und in da Stadt. Bal si amal oane was einbildt't, bringst as nimma weg. Mi hätt' ja der Herr bedauert.

STÜVE. Is auch besser, daß Sie Ihre Stinkadores wieder eingesteckt haben.

FILSER. Kenna Sie's scho vor'n Raacha?

STÜVE. Das ist Kartoffelkraut.

FILSER. San S' g'wiß a Preuß, weil S' d'Kartoffi so schnell kenna?

STÜVE. Na, schimpf'n Sie nicht über Preuß'n, von uns könnt Ihr bloß lernen.

FILSER. I schimpf ja net.

STÜVE. Wenn Ihr nur so wärt.

FILSER. I sag grad, daß ös enka G'wachs glei kennt habt's.

STÜVE. Das kann ich Ihnen sagen, unsere Leute sind'n bißchen heller.

FILSER. Enka G'wachs glei kennt habt's.

STÜVE ebenso. Ein bißchen heller und fleißiger.

SCHEIBLER mit Nachdruck. Und nüchterner.

FILSER. Han?

STÜVE. Und die lernen noch was dazu ...

FILSER. Werd scho not sei.

STÜVE. Die streben vorwärts, das kann ich Ihnen sagen.

FILSER. Ja, is denn dös gar so hart, 's Kartoffibau'n?

STÜVE. Kommen Sie nur mal zu uns rauf und lernen Sie was.

FILSER. I ko ma scho gnua.

STÜVE zieht den Katalog, auf dem Filser sitzt, unter ihm weg und zeigt ihn. Haben Sie das schon gelesen?

FILSER. Jetzt net.

STÜVE blättert im Katalog. Prospekt von Gebrüder Klausing in Neuruppin. Abteilung Futtermittel. Na, mit was füttern[455] Sie Ihre Kühe?

FILSER lacht gemütlich. I? Ja, mit koane Leberknödl net.

STÜVE. Ich wette, Sie haben keine Ahnung, wie viel Trockensubstanz Sie geben müssen.

FILSER gemütlich. Da woaß i gar nix.

STÜVE. Und die Futternorm von Professor Schulze kennen Sie ooch nich. Protëin plus Amide plus Fett?

FILSER. Mi hol'n 's Fuatta vo da Wies'n, aba net aus der Apothek'n.

STÜVE. Ihr seid nich rationell, Kinder, das is es! Ihr glaubt immer, was euer Großvater gefüttert hat, is heute auch noch richtig.

FILSER. Warum nacha net?

STÜVE. Warum nich?

FILSER. Ja?

STÜVE. Weil's ne andere Zeit is! Weil wir die kolossalen Erfolge der Wissenschaft haben!

FILSER. Was geht denn dös de Küah o?

STÜVE. Sehr viel, Verehrtester.

FILSER. Und de Küah müassen jetzt was anders fress'n?

STÜVE. Allerdings.

FILSER. Warum fressen nacha Sie dös nämliche wia Eahna Großvata?

STÜVE. Ich?

FILSER. Ja. Oder fressen Sie auf oamal was anderst's?

STÜVE. Wissen Sie was? Ich gebe Ihnen den Prospekt mit; vielleicht geht Ihnen dann'n Licht auf.

FILSER. Geh?

STÜVE. Ihr wollt alle nischt lernen. Die Erfahrung habe ich hier hundertmal gemacht. Darum seid ihr noch so zurück.

FILSER. Wia is na dös, daß ös in Preiß'n allaweil inser Viech kafft's.

STÜVE. Wir?

FILSER. Ja ös. Aba dös hat ma no nia g'hört, daß vo Preißen a Viech zu ins abakimmt.

STÜVE. Hm ... ha ... ha ... was glauben Sie? Mehr wie genug!

FILSER. Ja – zwoahaxete. Er lacht von nun ab bei jedem Wort, das Stüve spricht.[456]

STÜVE. Ihr mit euern plumpen Witzen! Lernen Sie was, das ist klüger. Kennen Sie Kartoffelschlempe? Melasse? Torfmehlmelasse?

FILSER. Und dös fressen s' bei enk all's?

STÜVE. Hätten Sie nur 'ne Ahnung davon!

FILSER. Dös siech i scho; in Preiß'n möcht i net amal als a Kuah sei.

STÜVE. Vielleicht als Ochse?

FILSER. Erst recht net; da hätt i Nahrungssorg'n, weil's z' viel gibt ... Oh! Der Zug hält. Der Schaffner schreit. Hinta-ding-harting! Hinta-ding ... harting Man hört die lauten Stimmen von singenden Bauernburschen und die Klänge einer Ziehharmonika. Dazwischen schreit wieder der Schaffner. Einsteig'n! Sakerament! Macht's a bissel g'schwinder! Der lärmende Gesang wird immer lauter.


Quelle:
Ludwig Thoma: Gesammelte Werke in sechs Bänden. Band 2, München 1968, S. 449-457.
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