6.
An Kleonidas.

[34] Ich lebe bereits einige Wochen in dieser weltberühmten und in ihrer Art einzigen Minervenstadt, welche zu sehen mich schon so lange verlangte. Hat sie meine Erwartung übertroffen? oder ist sie unter ihr geblieben? Beides, lieber Kleonidas, und ich werde täglich mehr in der Meinung bestärkt, daß es mir immer und allenthalben mit allen menschlichen[34] Dingen eben so gehen werde. Im Ganzen genommen kenne ich noch keinen Ort, wo ich lieber leben möchte als zu Athen, und, meinem Geschmack nach, hat die Stadt durch das Abtragen ihrer Mauern mehr gewonnen als verloren. Ob sie, vor dieser den Athenern so schmerzlichen Demüthigung, wirklich, wie sie sich schmeichelten, die schönste Stadt in der Welt war, ließe sich vielleicht noch fragen: aber daß sie jetzt das größte, schönste, prächtigste und volkreichste Dorf in allen drei Welttheilen ist, wird niemand zu läugnen begehren. Auch ohne Mauern bleibt sie immer der erste Tempel der Musen, der Sitz des Geschmacks, und die Werkstatt aller das Leben unterstützenden und verschönernden Künste, mit Einem Wort, Alles wozu Perikles sie machte, dessen Andenken aber, wie ich sehe, bei diesen leichtsinnigen und undankbaren Republikanern schon lange vergessen ist. Kannst du glauben, daß sie es sogar ungern hören, wenn ein Fremder mit Ehrerbietung von diesem großen Manne spricht, oder ihm die herrlichen Gebäude und Kunstwerke, womit er die Stadt und die Akropolis geziert hat, zum Verdienst anrechnet? Im Athenischen Styl zu reden hat das Volk alles gethan; ja sie sprechen nicht anders davon, als ob das alles so hätte seyn müssen, und mit ihnen zugleich aus dem Attischen Boden hervorgewachsen wäre. Selbst die Namen eines Miltiades, Themistokles, Aristides, Cimon (der Männer, denen Griechenland zu danken hat, daß es nicht zu einer Persischen Satrapie zusammenschrumpfte) werden selten oder nie gehört; aber dafür sind die Männer von Marathon und Salamin immer auf ihren Lippen, und der erste Schuster oder Kleiderwalker,[35] dem du begegnest, ist so stolz darauf, der Enkel eines Mannes von Marathon zu seyn, als ob er selbst dadurch zu einem Manne von Marathon würde, und schwatzt mit der unbeschreiblichsten Geläufigkeit der Zunge stundenlang von den Großthaten seiner Vorfahrer, ohne das mindeste Bewußtseyn, wie viele Ursache diese hätten, sich ihrer ausgearteten Nachkommenschaft zu schämen. In der That kannst du dir nichts Komischeres vorstellen, als den namenlosen Schmerz, womit sie von dem Verlust ihrer Mauern sprechen, wenn du zugleich bedenkst, daß es bloß auf sie ankam, durch einen den Spartanern zu rechter Zeit entgegen gesetzten kräftigen Widerstand, ihre so zärtlich geliebten Mauern zu erhalten. »Ach! daß wir leben mußten den Athenischen Namen so geschändet zu sehen!« rufen sie mit einem langen kläglichen Seufzer aus, und es kommt ihnen alles andere eher in den Sinn, als sich selbst die Schuld beizumessen, oder zu bedenken, daß sie ja, so gut wie die dreihundert Spartaner bei Thermopylä, mit den Waffen in der Hand sterben konnten, wenn sie eine solche Schmach nicht erleben wollten, und daß dieß in der That die einzige Entschließung war, die den Söhnen der Männer von Marathon geziemte.

Doch für jetzt nichts weiter von diesen der Geißel ihres Aristophanes so würdigen Kechenäern43, weil ich dir nicht bald genug von dem Manne sprechen kann, um dessentwillen ich hauptsächlich hierher gekommen bin, und der dadurch, daß auch er ein geborner Athener ist, für alle andern Schonung und beinahe Achtung fordert.

Du zweifelst nicht, daß eine meiner ersten Sorgen war,[36] mich von Antisthenes bei seinem ehrwürdigen Freund einführen zu lassen.

Es wäre schwer, dir den Eindruck zu beschreiben, womit mich der erste Anblick dieses außerordentlichen Mannes überraschte. Meine Einbildungskraft (welcher ich überhaupt wenig Gehör zu geben pflege, weil sie mich fast immer irre führt) hatte sich ohne Zuthun meines Willens eine Vorstellung gemacht, wie jemand aussehen müsse um Sokrates zu seyn: und nun fand sich's, daß diese Vorstellung unter allen Sterblichen keinem weniger anpaßte, als dem wirklichen Sokrates. Ich stand einen Augenblick etwas betroffen da, war aber kaum eine halbe Stunde bei ihm gewesen, als ich nicht nur mit dem Unerwarteten in seiner Gesichtsbildung völlig ausgesöhnt war, sondern mir sogar schon in den Kopf gesetzt hatte, daß er so aussehen müsse, und daß kein andres Aeußerliches geschickter gewesen wäre, seinen innern Charakter schneller anzukündigen und stärker auszusprechen als gerade dieses. Denke dir einen corpulenten, breitschultrigen alten Mann, mit einem bis an die Seitenhaare kahlen Silenenkopf, und dem rüstigen Ansehen eines ächten Abkömmlings der Sieger bei Marathon und Salamin44; und ermiß nun selbst, welch einen Contrast eine solche Figur mit der Erwartung eines jungen Menschen machte, der sich nach einem ziemlich allgemeinen Vorurtheil, einen wegen seiner Weisheit und Geistesgröße berühmten Mann nicht anders als mit dem Kopf eines Pythagoras oder Solon denken konnte! Aber der vielumfassende Verstand, der in dieser hohen und breiten, über den buschigen Augenbrauen sich weit hervor wölbenden Stirne wohnt;[37] der Geist, der aus diesen stieren Augen blitzt, und dir mit jedem Blick bis auf den Grund deines Innern zu sehen scheint; der entschiedene Ausdruck eines festen, männlichen, keiner Furcht noch Schwäche fähigen Charakters, einer unwandelbaren Heiterkeit und Gleichmüthigkeit und einer biedern allen Menschen wohlwollenden Seele, dieser Ausdruck, der seinem ganzen Gesicht scharf und tief aufgeprägt ist, macht in wenig Augenblicken den ersten widrigen Eindruck schwinden; du fühlst dich immer stärker und stärker von ihm angezogen; ein unerklärbarer Zauber hält dich in seinem Kreise fest, und du wünschest, dich in deinem ganzen Leben nie wieder von ihm entfernen zu dürfen. Wundre dich nicht, Lieber, daß ich mich so lange bei der Physiognomie des Sokrates verweile; denn ich habe mir in den fünf bis sechs Wochen, seit ich mit ihm lebe, ein ganz eigenes Studium aus ihr gemacht, und ich bin gewiß, daß sie einen wesentlichen Antheil an der außerordentlichen Gewalt und Ueberlegenheit hat, die dieser Mann – der seinem Aufzug und seinen Glücksumständen nach in ganz Athen wenige unter sich sieht, – über alle Menschen, die sich ihm nähern, zu behaupten weiß. Ich habe ihn während dieser Zeit, da ich selten von seiner Seite komme, nicht einen Augenblick anders als heiter und freundlich gesehen; aber Antisthenes versichert mich, daß sich nichts Fürchterlicher's denken lasse, als das drohende Gesicht, womit er in einem Handgemenge vor den Mauern von Potidäa einen feindlichen Trupp, der sich des verwundeten Alcibiades bemächtigen wollte, zurückgescheucht habe; und ich begreife vollkommen, daß er, sobald er will, grimmig genug[38] aussehen kann, um einem Löwen Angst einzujagen. Ohne Zweifel ist gerade dieß die Ursache, warum der Ausdruck von Wohlmeinung und Güte eine so große Wirkung in seinem Gesicht thut, weil die natürliche Schönheit der Züge so wenig dazu beiträgt, und man also um so gewisser seyn kann, daß es der Abdruck wahrer Gesinnungen ist, und unmittelbar aus dem Herzen kommt. Das Nämliche gilt (in seiner Art) von dem ziemlich nah an Hohn gränzenden Spotte, der in den aufgestülpten Nüstern seiner Delphinen-Nase lauert, aber durch die gewöhnliche heitere Freundlichkeit seiner Augen und das gutherzige Lächeln seines dicklippigen Mundes so sonderbar gemildert wird, daß er aufhört Spott zu seyn, oder daß nur gerade so viel davon übrig bleibt, um seiner Art zu scherzen, und der ihm eigenen Ironie etwas Säuerlichsüßes zu geben, das unendlich angenehm ist, aber sich weder beschrieben noch nachmachen läßt. Kurz, ich bin gewiß, diese sonderbare Mischung von Weisheit und Einfalt, von Ernst und Muthwillen, von Gleichmüthigkeit und genialischer Laune, Stolz und Bescheidenheit, Treuherzigkeit und Causticität, die das Eigenthümliche seines Charakters ausmacht, und wodurch er, mit Einem Wort, Sokrates ist, könnte gar nicht stattfinden, wenn ihm die Natur eine regelmäßige Gesichtsbildung gegeben hätte, und gerade diese die er hat sey diejenige, welche der in ihm wohnende Genius sich besser als eine andere anpassen konnte.
[39]

Ich wurde von ihm mit seiner gewohnten Humanität aufgenommen; doch richtete er anfangs die Rede selten an mich, ließ nur zuweilen einen ziemlich scharfen Blick auf mich fallen, und setzte übrigens das Gespräch fort, worin er, da ich ihm vorgestellt wurde, mit seinen meistens noch jungen Freunden begriffen war. Aber als ich es für Zeit hielt mich wieder wegzubegeben, nahm er mich bei der Hand und sagte: ich höre du gedenkst dich einige Zeit zu Athen aufzuhalten, um zu sehen, zu hören und zu lernen was bei uns Sehens, Hörens und Lernens werth ist. Du wirst dessen von aller Art manches finden; des Gegentheils vielleicht noch mehr. Um desto weniger getäuscht zu werden, thut ein Fremder bei uns wohl, wenn er sein Urtheil zurückhält und etwas mißtrauisch gegen die ersten Eindrücke ist. Gefällt es dir in meiner Gesellschaft, so steht's bei dir, so oft um mich zu seyn als andere deines Alters, die mir ihr Zutrauen geschenkt haben und durch meinen Umgang besser zu werden glauben. Ich weiß wenig, wiewohl ich einen Theil meines Lebens mit Forschen zubrachte. Wo ich nicht weiter kann, behelfe ich mich mit dem, was mir das Wahrscheinlichste dünkt; denn immer in Zweifeln schweben, ist für einen besonnenen Menschen ein unerträglicher Zustand; indessen reiche ich mit dem wenigen, worüber ich gewiß bin, ziemlich aus, und halte mich desto fester daran. Meine Freunde haben ein Recht an alles, wodurch ich ihnen nützlich werden kann. Ich lasse mich gerne fragen, frage aber auch gern wieder, und hab' es aus langer Erfahrung, daß dieß die kürzeste und sicherste Art ist, einander auf die Spur[40] der Wahrheit zu helfen. – Ich bat ihn, mich als einen Jüngling zu betrachten, der das Schöne und Gute liebe, und in beiden das Wahre, und vornehmlich das Band das beide zusammenschlinge, durch ihn kennen zu lernen hoffte. Er schien mit dem was ich ihm sagte nicht unzufrieden, und ich denke, so muß einem Liebhaber, der von seiner Geliebten scheiden muß, zu Muthe seyn, wie mir's war, da ich mich von diesem zauberischen alten Mann entfernte.


Ich habe mir, so nah als möglich an dem Häuschen des Sokrates, eine kleine Wohnung bei einem ehrsamen Bürger gemiethet, der einer von den fünf bis sechstausend Richtern dieser proceßreichen Republik45 ist, und da er wenig Vermögen hat, und (nach hiesiger Bürgersitte) zu vornehm ist ein Handwerk zu treiben, ohne sein tägliches Triobolon46 mit seiner zahlreichen Familie sehr kümmerlich leben müßte. Da vielleicht zwei Drittel der Attischen Bürger sich in dem nämlichen Falle befinden, so erklärt sich daraus, warum du in dieser Republik, worin das Volk der Gesetzgeber ist, unter drei bis vier Bürgern immer unfehlbar einen Richter, nämlich ein Mitglied der zehn großen Gerichtshöfe dieser wundervollen Republik findest, und warum alles darauf angelegt ist, das Proceßfieber, womit die Athener sammt und sonders – den Sokrates und etliche seiner Freunde ausgenommen – behaftet sind, zu nähren und unheilbar zu machen. Das Leben eines Attischen Bürgers ist ein immerwährender Rechtsstreit,[41] und, die Festtage abgerechnet, vergeht kein Tag im ganzen Jahr, daß er nicht entweder als Richter oder als Partei, oder als Anwald oder als Zeuge, mit einem Rechtshandel beschäftigt ist. Wer diesem Uebel abhelfen wollte, würde dem größten Theil der Athener ihr tägliches Brot entziehen. Vermuthlich ist dieß auch die wahre Ursache, warum eine unbeschreibliche Geläufigkeit der Zunge (sie nennen's Stomylie) und eine gewisse angeborne Wohlredenheit und Begierde sich selbst reden zu hören, ein so allgemeiner Charakterzug dieses über allen Begriff lebhaften Volkes ist.

Du wirst dich, wie ich sehe, schon daran gewöhnen müssen, lieber Kleonidas, daß ich nicht lange in mei nem Wege fortgehen kann, ohne bald auf diesen bald auf jenen Gegenstand zu stoßen, der mich zu einer kleinern oder größern Abschweifung verleitet. Insofern ich dir nur keine Langeweile mache, wird es dir übrigens gleichviel seyn, was für einen Weg ich dich führe, da meine Briefe bloße Spaziergänge für dich sind.

Ich denke meinem Vorsatz, eine Zeitlang auf dem Sokratischen Fuß, d.i. ein wenig armselig zu leben (wiewohl mich der letzte Brief meines Vaters auf einmal um fünfhundert Minen reicher gemacht hat) so lange getreu zu bleiben – als ich es aushalten kann. Bis hierher geht es noch gut. In der That für einen Kosmopoliten ist nichts nothwendiger, als auf alle Fälle mit zwei bis drei Obolen des Tages auskommen zu können, wiewohl es zu müssen vielleicht nie mein Fall seyn wird.

Ich sehe und höre den Sokrates alle Tage, und habe,[42] außer seinen Freunden oder eigentlichen Anhängern, noch wenig Bekanntschaften gemacht; doch soll auch dieß mit der Zeit anders werden. Für jetzt ist mein Hauptzweck, den merkwürdigsten aller Menschen so lange zu beobachten und zu studiren, bis ich ihn ganz zu kennen und zu verstehen glaube.

Ein einzigesmal habe ich in dieser Zeit mit Sokrates einem großen Gastmahl bei einem Athenischen Kalokagathos47 von der ersten Classe beigewohnt; wo einem Cyrener die Mischung von Ueppigkeit und Pracht mit übel verhehlter Armuth und Knauserei nicht anders als auffallend seyn mußte. Reich scheinen zu wollen, so wie überhaupt mehr zu scheinen als sie sind, ist eines der charakteristischen Erbübel der Cekropiden48; dafür, daß niemand mehr reich sey, haben die Spartaner gesorgt, und es wird eine Reihe von Jahren dazu gehören, bis Athen sich von den Folgen ihres mißlungenen Anschlags auf Sicilien, und des so unglücklich für sie ausgefallenen Peloponnesischen Verheerungskrieges erholt haben wird.

Sokrates galt ehmals für einen sehr angenehmen Tischgesellschafter, und viele der vornehmsten Athener würden ein festliches Gastmahl für unvollständig gehalten haben, wenn Sokrates dabei gefehlt hätte. Jetzt pflegt er eine solche Einladung nur selten anzunehmen. Ziemlich oft hingegen geschieht es, daß seine Freunde Abends in seinem Hause speisen, indem jeder sein Gericht hinschickt; eine in Athen gewöhnliche und meines Erachtens sehr nachahmungswürdige Art, den Abend in auserlesener Gesellschaft ohne Belästigung des Hauswirths zuzubringen; vorausgesetzt, daß das Höchste was eine Schüssel kosten darf, durch gemeinschaftliche Abrede nach einem[43] sehr frugalen Maßstabe bestimmt sey. Diese kleinen freundschaftlichen Symposien49 sind durch die genialische Art, wie Sokrates Ernst und Scherz bald abzuwechseln bald in einander zu schmelzen weiß, für mich wenigstens, die unterhaltendste und sogar die lehrreichste Zeit, die ich in seiner Gesellschaft zubringe.

Quelle:
Christoph Martin Wieland: Sämmtliche Werke. Band 22, Leipzig 1839, S. 34-44.
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