Achter Auftritt

[169] Köhne Finke in Handwerksburschentracht, aber etwas phantastisch aufgeputzt, eine kleine Fiedel umgehängt, erscheint im Tor.


KÖHNE FINKE ist eingetreten, bleibt stehen, sieht sich um, lüftet das Barett. Juten Morgen, Berlin! Kommt langsam nach vorn. Herrjott, du hast dir aber nich ein bißken verändert?

PERWENITZ zu den übrigen. Wer is denn der verdrehte Kerl?

STROBAND. Schlag mich – is das nich Köhne Finke? Mein Gesell von vorm Jahr?

FINKE. Is mich eine große Ehre, Herr Henning Stroband, daß Ihr mich wiederkennen tut – derselbigte bin ich –

PERWENITZ. Ein Schmiedegeselle?

FINKE. Er führt ein Hämmerken auf seiner Hand, sie heißen ihn Köhne Finken.

DANNEWITZ. Köhne Finken, der verdrehte Kerl?[169]

FINKE. Aufzuwarten, Herr Hans Dannewitz, mit drei Schubladen voll Hochachtung.

STROBAND. Dein loses Maul hast du dir nich abgewöhnt das Jahr über, wie mir scheint.

FINKE. Herr Henning Stroband, da müßt Ihr Euch bei unserm Herrjott beschweren – er hat den Finken nu einmal den Schnabel gegeben, damit daß sie pfeifen.

PERWENITZ schlägt ihn auf die Schulter. So einen möchte ich im Vogelbauer haben; du bist von der Art, scheint mir, die's ganze Jahr singt.

FINKE. Aufzuwarten, Herr Burgemeester, wenn's Bier geraten is, sing' ich och im Winter.

PERWENITZ. Und was willst du nu in Berlin?

FINKE. Jut Biereken mag er wohl trinken.

PERWENITZ. Einen Krug Bier? Weiter nichts?

FINKE. Wenn's Euch zu wenig scheint, Herr Burgemeester, och deren zwei.

PERWENITZ. Meister Martin, ein neuer Gast für dich.

MARTIN kratzt sich hinterm Ohr. Zwei Krug Bier für so einen –? Wenn ich man wüßte, ob er mir einen bezahlt?

FINKE kratzt sich ebenso. Zwei Krug Bier von so einem? Wenn ick man wüßte, ob mir eener davon jut genung is.[170]

MARTIN. Du Bummelratze, machst du mir mein Bier schlecht?

FINKE. Du Kellergemüse –

PERWENITZ. Na, laßt das Geschimpfe – der ist draußen gewesen, der kann uns was erzählen. Meister Martin, einen Krug Bier für ihn. Köhne Finke, kannst dich zu uns setzen mit deinem Bier.

FINKE setzt sich. Is mich eine jroße Ehre, Herr Burgemeester.

STROBAND. Ja, ein ausgetragener Junge, das bist du.

FINKE. Herr Hennig Stroband, wenn ick das nich wäre, denn fiele ick ja heute noch meiner Mutter zur Last – und ick falle niemandem jerne zur Last – ick denke, Ihr wißt das aus Erfahrung.

PERWENITZ. Was meint er denn damit, Stroband?

STROBAND. I nu, bis vor 'nem Jahr war er Geselle bei mir.

PERWENITZ. Und wo bist du dann hingegangen?

FINKE. Nach Bötzow, Herr Burgemeester, zu Meister Balzern.

PERWENITZ. Warum denn?

FINKE. Weil der keene Tochter hat.

STROBAND. Halt's Maul![171]

FINKE. Wenn ich was zu trinken hätte, wollt' ich mein Maul zu was Bess'res brauchen, als zum Reden.

MARTIN setzt einen Krug vor ihn. Da – sauf!

STROBAND. Und was haste denn bei Meister Balzern gemacht? Gearbeitet doch nich?

FINKE. Was werd' ich gemacht haben? Ich habe zugehorcht, was die Spatzen singen und die Füchse sich erzählen.

PERWENITZ. Was singen denn die Spatzen?

FINKE. Die singen so:


Herr Jobst, Herr Jobst,

Gib unsern Kindern Obst;

Hast Brandenburg aufgefressen,

Nich Stumpf noch Stiel vergessen

Laß Äppel und Birnen hangen,

Sonst müssen wir betteln gangen.


ALLE. Das is jut! Das is jut!

PERWENITZ. Und was erzählen sich die Füchse?

FINKE. Die jeben sich Rätsel auf zum Raten:


Schlau wie ein Fuchs –

Jierig wie ein Luchs –

Dickhäutig gleich 'nem Bären –

Wer ist das?


ALLE jubelnd. Jobst von Mähren![172]

PERWENITZ. Junge, du hast Schneid; und wie steht's denn nu mit Bötzow?

FINKE. Da steht überhaupt nischt mehr, Bötzow is alle.

PERWENITZ. Also ausgepocht? Is es wahr?

FINKE. Ausgepocht, ausgeräuchert – die Bötzower haben das nackte Leben unter die Arme genommen und sind ausgerückt – jetzt liegen sie draußen bei'n Wedding.

PERWENITZ. Also es stimmt.

DANNEWITZ. Wo sind die Pommern jetzt?

FINKE. Die Pommern liegen mit Dietrichen Quitzow vor Straußberg.

PERWENITZ. Vor Straußberg?

FINKE. Ja, aber heute liegen sie vielleicht schon drin.

SECHELWEG. Woher weißt du denn das alles?

FINKE. Herr Sechelweg, wie's mit Bötzow Essig gewesen is, hab' ick mir uf Schusters Rappen gesetzt und bin ausgerückt. Hab' ick so bei mir in meine dumme Gedanken gedacht, wirst mal nach'n Barnim gehen, mußt doch mal zusehn, wo die pommerschen Spickgänse eingefallen sind. Komme ick also durch die Wandelitzer Forst über Bernau an den Strauß-See, und wie ick mir so Straußberg aus die Ferne ansehen tue, haste nich gesehn, sind zwei solche pommersche Schwuchtlümmel über mir her und legen mir ein Halsband an und laden mich mit Rippenstößen ein, in ihr Lager zu kommen. Da stehen nu die beiden[173] Stettiner Herzöge in die Türe vor ihrem Zelt und fragen: »Was is los mit dem Kerl?« Drauf schreien alle: »Es is ein Spion! und er muß baumeln!« Und damit so führen sie mir auch jleich an einen Baum und wollen mir ufknöppen. So sag' ick: »Aber Männekens,« sag' ick, »wat soll ich denn an dem Baum? Ich bin doch keene Laterne nich?« Und nu, seht Ihr, steht bei den Stettiner Herzögen noch einer, ein Kerl wie dem Riesen Goliath sein Mastbaum; und wie der das hört, so lacht er und sagt: »Das muß ein Berliner sein, so'ne Schnauze hat nur ein Berliner.« Und: »Bringt ihn mir mal her,« sagt er. Drauf so schreien die Pommern alle: »Ne! ne!« und wollen mir eben ufschwenken. Und damit in den Augenblick is der Betreffende her und quatsch, quatsch, haut er den beiden Pommern, die mich am Schlafittich haben, ein paar Backpfeifen, daß es man so summt und sagt: »Ich will Euch lehren gehorchen,« sagt er, »wenn der Quitzow was befiehlt.«

PERWENITZ. Das war der Quitzow?

ALLE. Der Quitzow?

FINKE. Dieser selbigte; und was die grünen Herzöge sind, die wurden nun vor Wut janz jrasgrün und fahren auf den Quitzow los und schreien: »Das sind unsere Leute!« und so guckt der Quitzow sie an so von oben runter, versteht Ihr, drei Stock hoch und dadermit legt er mir die Hand auf die Schulter und sagt: »Und der hier gehört mir!« Und damit so dreht er mir uf'n Absatz 'rum wie einen Kreisel und sagt: »Hier kommste lang,« und führt mir zu seinem Zelt.

PERWENITZ. Die grünen Herzöge? Wer is denn das?

FINKE. Na die Stettiner, der Otto und der Kasimir, und weil's doch ein Paar janz grüne Jungen sind.

PERWENITZ. Dann scheint's aber mit der Freundschaft zwischen den Pommern und dem Quitzow nicht weit her zu sein?[174]

FINKE. Herr Burgemeester, wenn die Freundschaft 'ne Brücke is, denn jehe ick nich darüber. Man sagt, es steckt eine Frau dahinter.

ALLE. Wieso? Wieso?

FINKE. Da is nämlich ein Weibsbild mit den Stettinern, eine Polnische.

DANNEWITZ. Eine Polnische?

FINKE. Ja, die einen sagen, eine Tochter, die andern, eine Bruderstochter von König Jagello'n von Polen, und die soll mit dem einen von den Stettinern versprochen sein, ick weeß nich, ob mit dem Otto oder dem Kasimir, und nu is das ein janz merkwürdiges Besteck, wie sie sagen, die zu Pferde reitet und uf die Jagd geht, und wie der Krieg losgegangen hat, is sie mit ausgerückt, sagen sie, um zu sehen, ob ihr Zukünftiger och ein janzer Kerl is.

PERWENITZ. Nu hör' so was an.

FINKE. Und bei die Gelegenheit hat sie nu den Quitzow kennen gelernt, und der hat ihr schmählich in die Augen gestochen, sagen sie, weil's doch eine janz andere Nummer is, als die beiden Stettiner zusammengenommen, und das hat ihr Zukünftiger gerochen, und nu meine ick so in meine dumme Gedanken nu hält die Geschichte noch zusammen bis daß sie Straußberg haben, und denn aber is es mit die Freundschafts-Knüpperei Essig.

PERWENITZ. Seht Ihr wohl! Seht Ihr wohl! Nu aber mal weiter; was hat er denn von dir gewollt in seinem Zelt?

FINKE. Ja, wie wir nu in seinem Zelt gekommen sind, da is er erst eine janze Weile so uf- und abgegangen und hat nischt nich geredt. Dadrauf so bleibt er plötzlich vor mir stehen und guckt[175] mir an, daß ich denke, nu frißt er dir uf! Denn ein Paar Augen hat der in' Kopp – Hurredidu! Und denn fragt er: »Een Berliner bist du?« So sag' ick: »Aufzuwarten, am Möllendamm in Sankt Niklas jeboren.« Dadrauf jrunzt er so was vor sich hin und denn sagt er: »Eigentlich,« sagt er, »bin ich schlecht zu sprechen auf die Berliner, es is eine jroßschnäuzige Gesellschaft.«

STROBAND. Seht Ihr wohl? Was hab' ich gesagt?

FINKE. »Aber,« sagt er, »sie haben Schneid« –

PERWENITZ. Seht Ihr wohl?

FINKE. »Und von allen, die hinter Stadtmauern sitzen,« sagt er, »sind die Berliner mir noch die liebsten.«

PERWENITZ. Aha! Aha!

FINKE. »Und da drin in Berlin,« sagt er, »hab' ich eenen Bruder von mir, und weil ich doch nu in der Fehde bin mit den Berlinern, wär's mir verdeibelt nich lieb, wenn dem was geschähe von den Berlinern.«

STROBAND. Kiekste da 'raus?

DANNEWITZ. Ein Bruder von dem Quitzow bei uns?

PERWENITZ. So is es, allerdings. Dietrichen sein junger Bruder, Konrad Quitzow. Bei Probst Ortwin is er in der Domschule.

STROBAND springt auf. In den Turm damit! Dann haben wir eine Geißel in Händen!

PERWENITZ. Wartet ab, Henning Stroband.[176]

ALLE. Abwarten!

STROBAND setzt sich. Abwarten und immer abwarten.

PERWENITZ. Weiter, Köhne Finke.

FINKE. »Denn wenn ihm was zuleide geschehe,« sagt er, »hol' mir der Deibel, ich zünde Berlin an allen vier Ecken an!«

STROBAND. In die Spree mit den Quitzows!

PERWENITZ. Abwarten.

ALLE. Abwarten.

FINKE. »Umgekehrt im entjegengesetzten Fall,« sagt er –

PERWENITZ. Was, im entgegengesetzten Fall? Was?

FINKE. Ja, wie er das gesagt hat, is er wieder stehen geblieben und hat mir angeguckt und gefragt: »Bist du ein Schlaukopp?« sagt er, »oder ein Hammel?« »Na,« sag' ick, »soviel mir bekannt is, bin ick zweibeinig auf die Welt gekommen.« Dadrauf so lacht er und sagt: »Die pommerschen Jungen sind mir zu jrün,« sagt er, »und wenn die Berliner vernünftig sein wollten, dann ließe sich am Ende was zusammenfingern, daß die Pommern mit'n gekerbten Rücken nach Haus kämen.«

PERWENITZ. Das hat er gesagt?

DANNEWITZ. Das hat er gesagt?[177]

FINKE. Dieses selbigte hat er gesagt, und dann hat er einen Brief aus die Tasche geholt und gesagt: »Getraust du dir, den hier an Propst Ortwin in Berlin zu besorgen?«

STROBAND. Was ist das? Propst Ortwin steht mit den Quitzows im Bund?

PERWENITZ. Na was soll's? Das weiß doch jedes Kind, daß sie Freunde sind von alters her.

STROBAND. So ein verfluchter Pfaffe!

PERWENITZ. Das will ich nich hören! Propst Ortwin ist ein ehrlicher Mann.

DANNEWITZ. Ein ganzer tüchtiger Mann!

STROBAND steht auf. Na, wenn es so steht, denn bin ich hier wohl nich weiter nötig. Zu Köhne Finke. Und was dich betrifft, sieh mal an, Köhne Finke, du machst ja Fortschritte; vorm Jahr hast du bloß Mädchen den Kopf verdreht, jetzt schwatz'st du Bürgermeister und Ratmannen um den Verstand –

FINKE. Herr Henning Stroband, mit alle schuldige Hochachtung, aber was Ihr da sagt, is nich an dem. Ick habe meinen Schnabel jebraucht, wie Jott ihn mir gegeben hat, for mir selbst, aber nie nich, um einen Menschen zu beschwatzen; und wenn sich mal in Mädchenkopf nach mir umgedreht hat, denn hab' ick freilich nich gesagt: guck' weg, das is wahr, denn jigtig bin ich nich und ein Mädchen kriegt nich gleich die Miselsucht, wenn sie mir ansieht.

STROBAND. Sei du man stille, du kannst's noch zu was bringen, weiter sage ich nichts; nu will ick man wünschen, daß du's einmal zum Meister bringst in deinem Leben.[178]

FINKE. Daß ick nur ein Schmiedegeselle bin und keen Meister, das weeß ick; und daß ick en armer Deibel bin, das weeß ick och – aber, Herr Henning Stroband, ein armer Kerl is darum noch kein schlechter Kerl.

ALLE. Das is wahr.

STROBAND. Es ist jut, sage ich, es is jut. Ab nach rechts.

PERWENITZ. Und nu genug mit dem Geträtsch. Köhne Finke, haste den Brief bei dir für Propst Ortwin?

FINKE zieht einen Brief aus der Brusttasche. Ja – aber ick weeß nich –

PERWENITZ nimmt ihm den Brief ab. Jib her, sag' ich, er soll besorgt werden, Propst Ortwin zu Händen, ich selber übernehme es.

FINKE. Is jut, Herr Burgemeester, aber ich hab's dem Quitzow versprechen müssen auf Treu' und Glauben, daß ich ihm Bescheid bringen soll.

PERWENITZ. Du sollst den Bescheid bekommen, kannst solange hier warten und dich mit Meister Martin sein Bier unterhalten.

FINKE. Is jut, Herr Burgemeester.

PERWENITZ. Und nu, Ratmannen, wer kommt mit zu Propst Ortwin? Tiefe Stille. Na? Keiner?

SECHELWEG. Zu Propst Ortwin? Das heißt zu dem Quitzow.

PERWENITZ. Na denn ja, zu dem Quitzow und gegen die Pommern?[179]

DANNEWITZ. Henning Perwenitz, hol' mich der Deibel, ich gehe mit!

SECHELWEG. Wenn Ihr so meint, Hans Dannewitz –

ALLE. Wir gehen mit, wir gehen mit!

PERWENITZ. Das is ein Wort, gebt mir die Hände! Sie schütteln sich die Hände. Unser Kaiser läßt uns im Stich, unser Markgraf desgleichen, wir haben bald nischt mehr als die Glieder an unsrem Leibe; hilft uns niemand, woll'n wir uns selber helfen und die Karre in die eigene Hand nehmen; und wenn die Mark bis über die Ohren 'ringefahren is, schlag mich der Donner, wir holen sie wieder 'raus; das sage ich, Henning Perwenitz, Burgemeister von Berlin, und Berlin allemal vornevoran, wenn's gilt!

DANNEWITZ. Berlin vornevoran!

ALLE. Vornevoran!


Alle außer Martin und Köhne Finke ab ins Rathaus rechts.


FINKE schlägt auf den Tisch. Und nu noch einen Krug »alten Klaus« für Köhne Finken!

MARTIN. Na weißte du, wenn du dir nu noch lange hier mausig machst, dann sollste bald was andres zu besehen bekommen, als Bier.

FINKE. Herr Burgemeester hat mir befohlen, hier zu warten.

MARTIN. Daß du dir nur nich mal verrechnest.

FINKE. Ne, ohne Sorge, will schon Obacht jeben.


Martin ab in den Keller.


Quelle:
Ernst von Wildenbruch: Gesammelte Werke. Band 9, Berlin 1911–1918, S. 169-180.
Lizenz:
Kategorien:
Ausgewählte Ausgaben von
Die Quitzows
Die Quitzows; Schauspiel in Vier Akten

Buchempfehlung

Neukirch, Benjamin

Gedichte und Satiren

Gedichte und Satiren

»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.

162 Seiten, 8.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Große Erzählungen der Frühromantik

Große Erzählungen der Frühromantik

1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.

396 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon