Cosinus

[478] Cosinus, Cofunktion zur goniometrischen Funktion sinus: cos x = sin /2 – x).

Analytisch definiert durch die für alle (auch komplexe) endlichen Werte von x konvergente unendliche Reihe:


Cosinus

(Die geometrische Definition bei reellem Argument s. unter Goniometrie.) Sie ist eine[479] periodische Funktion mit der Periode 2π: cos (x ± n · 2π) = cos x (n eine beliebige ganze Zahl) und dem Additionstheorem:

cos (a + b) = cos a cos b – sin a sin b.

Ferner ist sie gerade: cos (–x) = cos x; sie nimmt den Wert Null an für x= ±π/2 ± n · 2π und; wird für keinen endlichen Wert von x unendlich groß. Beziehung zu der Exponential- und den Hyperbelfunktionen:


Cosinus

Weitere Eigenschaften s. unter Goniometrie.

Mehmke.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1905., S. 478-479.
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478 | 479
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