Drainröhrenpresse

[54] Drainröhrenpresse, dient zur Herstellung der Drainrohre (s. Drainage).

Ueber die Vorbereitung des Tons vor dem Pressen sowie das Brennen s. Ziegelfabrikation. Es kommt fast ausschließlich die sogenannte Strangpresse zur Anwendung, d.h. der in den Preßraum eingebrachte Ton wird durch einen Kolben oder eine Schnecke durch ein ringförmiges Mundstück gepreßt und der austretende Röhrenstrang auf einen gewöhnlich aus Rollen bestehenden Abschneidetisch geleitet und hier in die entsprechenden Längen zerschnitten. Unter den wagerecht wirkenden Drainröhrenpressen sind die Williamschen am verbreitetsten. Von deutschen Fabrikanten sind u.a. zu nennen: C. Schlickeysen, Berlin, und Julius Keßler, Greifswald.


Literatur: Heusinger v. Waldegg, Die Ziegel- u. Röhrenbrennerei, Leipzig 1901.

Wrobel.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 3 Stuttgart, Leipzig 1906., S. 54.
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