Feder [1]

[654] Feder, Federkeil, als Maschinenelement, ein in eine Welle eingesetzter Längskeil ohne Anzug, d.h. von durchweg gleicher Höhe, auf dem eine mit passender Nut aufgeschobene Buchse sich längs der Welle verschieben läßt, während sie mit der Welle umlaufen muß.

Für d mm Wellenstärke kann die Breite b = 3 √d. oder 0,2 d + 10 mm gesetzt werden; die Höhe h = 0,8 b größer als bei den Keilen; die Schraubenstärke 0,4 b, die Schraubenentfernung 100–150 mm. An den Enden liegt die Feder meist halbkreisförmig abgerundet, passend in der auf einer Langlochbohrmaschine (auf die Tiefe 1/2 h) gefrästen Nut der Welle; scharfkantig abgesetzte Enden würden die Nut der verschiebbaren Buchse besser rein halten. – S.a. Federn.

Lindner.

Feder [1]
Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 3 Stuttgart, Leipzig 1906., S. 654.
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