Hilsformation

[61] Hilsformation, in Norddeutschland (Hannover, Teutoburger Wald) gewisse der Deisterformation (s. Bd. 2, S. 707) im Alter entsprechende Schichtenreihen, die mehr mariner Entstehung sind, wie die Versteinerungen beweisen.

Die tiefsten Schichten sind ein Konglomerat (Hilskonglomerat) und ein Sandstein (Hilssandstein); darüber folgen graue und gelblichgraue, meist plastische, aber auch sandige Tone. In der Gegend von Hildesheim sind die unteren Hilsschichten reich an Eisenerzen (Toneisenstein), die oberen führen stellenweise Kalk.

Leppla.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 5 Stuttgart, Leipzig 1907., S. 61-62.
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