Konusbüchse, -hülse

[611] Konusbüchse, -hülse. Die Konushülsen (-büchsen) werden benutzt, um ein Werkzeug mit konischem Schaft von kleineren Abmessungen (kleinerem Konus, s. Konustabellen) der Arbeitsspindel einer Werkzeugmaschine, welche nach einem größeren Konus ausgebohrt ist, anzupassen. Sie werden deshalb auch als Reduzierfutter (konische Einsätze) bezeichnet. Unter Umständen sind mehrere solcher Reduzierfutter ineinander zu stecken.

Im Handel kommen die Konushülsen entweder mit unbearbeitetem Schaft (Fig. 1), um die Hülfe einer vorhandenen Werkzeugmaschine anzupassen, oder bearbeitet und zwar als kurze (Fig. 2) und als verlängerte (Fig. 3) Hülsen vor. Letztere werden für Werkzeuge verwendet, deren Länge für die vorzunehmende Arbeit nicht ausreicht. Zum Entfernen des Werkzeugs sind die Hülsen mit einem Keiltreiberloch versehen. Ludwig Löwe & Co. versehen die Konushülsen mit folgenden Konen:

Konusbüchse, -hülse

A. Widmaier.

Fig. 1., Fig. 2., Fig. 3.
Fig. 1., Fig. 2., Fig. 3.
Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 5 Stuttgart, Leipzig 1907., S. 611.
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