Schnürboden [1]

[770] Schnürboden, wagerechter Bretterboden, auf dem die Zeichnungen für die Steinmetz- und Zimmermannsarbeiten (Schablonen verschiedenster Art, Treppenstufenprofile, Kranzhölzer, Schalbretter u.s.w.) in natürlicher Größe aufgetragen; oder »aufgeschnürt« werden. Vgl. a. Theater.

Weinbrenner.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 7 Stuttgart, Leipzig 1909., S. 770.
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