Stuck

[386] Stuck (Stuckmarmor), im allgemeinen plastische Verzierungen aus Gips oder andern gießbaren und formbaren Massen, zur Dekoration von Plafonds und Wänden (Rosetten, Hohlkehlen, Türverdachungen, Ecken u.s.w.).

Stuckmarmor (künstlicher Marmor) wird aus Gips allein oder in Verbindung mit dessen Erhärtung verzögernden (Eibischwurzel, Gummi, Leim u.s.w.), dessen Erhärtung beschleunigenden (Kochsalz, kohlensaures Natron u.s.w.) Substanzen oder auch indifferenten Körpern, wie Holzmehl, Papiermasse, Kalk u.s.w., hergestellt. Das Gelingen der Marmorimitation ist abhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters. Näheres in Bernhard, Gipsabgüsse, Stuckarbeiten und künstlicher Marmor, Frankfurt a.M. 1896; Pedrotti, Der Gips und seine Verwendung, Wien 1901.

Andés.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 8 Stuttgart, Leipzig 1910., S. 386.
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