V. Das Versteck im Baumstamm.

[46] Vier Stunden vor Altkairo gelangt man zu einem Feigenbaum, dessen Stamm sich einst öffnete, als die hl. Familie, von Räubern verfolgt, sich hinter ihn flüchtete, dann aber sich schloß und sie so drei Tage und drei Nächte in seinem Innern beherbergte. Als nun die Räuber, an Ort und Stelle angelangt, Maria mit dem Kinde nicht fanden, nahmen sie den Esel mit sich nach Heliopolis. Am dritten Tage aber kam der Esel wieder zurück, und jetzt öffnete sich der Baum, worin die Gottesmutter die Zeit über ihrem Sohn die Brust gereicht hatte, endlich wieder, nachdem die Verfolger vorüber waren. Die Höhlung aber ist noch heutzutage offen.


  • Literatur: Sepp, Symbolik 5, 27 und Rud. Hofmann, Leben Jesu S. 138, welcher verweist auf Thevenot, Itin. Oriental. 11, 8:

»Noch heutigen Tags [vgl. Paulus, Samml. der merkw. Reisen in dem Orient etc. III, p. 256. Robinson, Palästina I, p. 41. Tischendorf, Reise I,[46] p. 141 f.] zeigt man in jener Gegend bei Mataréa einen Feigenbaum, der, als Maria mit dem Jesuskinde von Räubern verfolgt wurde, sich ihr öffnete, sie aufnahm und sich dann wieder schloß, bis die Verfolger vor über waren; von der Zeit an blieb er geöffnet bis zum Jahre 1656, wo ein großes Stück vom Stamme abbrach.«


In den Abruzzen findet sich folgende Parallele:


Es gab so viele Scharen von Pharisäern, daß man auf jedem Schritt welche traf. Maria sah sie kommen; eine war schon sehr nahe. Es blieb also nichts anderes übrig, als sich zu beeilen. Da weder ein Haus, noch eine Hütte, noch eine Grotte in der Nähe war, trat sie in einen Olivenhain ein. Die Pharisäer schrien schon: »Halt! Halt!« Da bat die Madonna einen Olivenbaum: »Sei so barmherzig und verbirg uns!« Da öffnete sich die Olive wie eine Hütte, und Maria ging mit Joseph und dem Kinde hinein, darauf schloß sie sich wieder. Und sie hatten auch Licht darinnen, da es an Öl nicht mangelte. Die Pharisäer, die doch einen Augenblick vorher die Madonna gesehen hatten und denen sie plötzlich entschwunden war, konnten es gar nicht verstehen. Sie durchsuchten den ganzen Olivenhain und ließen auch nicht ein Fleckchen undurchsucht. Sie suchten und suchten auch noch die ganze Nacht hindurch.

Als es Tag wurde, kehrten sie ärgerlich wieder um. Da öffnete sieh der Olivenbaum, und Maria, Joseph und das Jesuskind kamen wieder heraus. Da sagte Maria zum Olivenbaum: »Mögen deine Früchte heilig sein!« Darum sagt man: das heilige Öl, und darum salben wir die Wunden, Geschwülste und Brandstellen mit Öl und sagen: »Olivenöl, du hast unserm Herrn Jesus Christus geleuch tet, nimm weg von diesem Getauften jeden bösen Schmerz!«


  • Literatur: De Nino, Usi e Cost. Abruzzesi 4, 42.

Diese Sage geht sicher auf die Tradition von Mataréa zurück. Diese andererseits ist echt orientalisch. Sie findet sich mit anderem Ausgang und in Beziehung auf andere Heilige auch sonst im Morgenlande.

Rud. Hofmann S. 138 bemerkt dazu: Eine ähnliche Rettung wird nach den Rabbinern auch dem Jesaias zuteil, der, als er vom Könige verfolgt ward, von einer Zeder, die sich ihm auf sein Gebet öffnete, aufgenommen wurde; der König ließ aber darauf die Zeder umsägen, und so sei auch Jesaias zugleich mit zersägt worden. Eine ähnliche Fabel von Manasse erzählen Eutychius und Suidas.

Vgl. noch Chronique de Tabarî 1, p. 551:

Zacharias verbarg sich auf der Flucht vor den Juden am Stadttor von Jerusalem in einem hohlen Baum, und als die Verfolger dort anlangten, bemerkten sie ihn nicht. Da erschien ihnen Eblîs und sprach: »Zacharias ist in diesem Baume; sägt ihn durch; dann werdet ihr sehen, ob er darin ist und ihn mitsamt dem Baume durchsägen. Ist er jedoch nicht darin, so werdet ihr keinen großen Schaden haben.« Sie gaben ihm Recht, brachten eine Säge herbei und sägten sowohl den Baum als auch Zacharias entzwei. Einige erzählen, daß Gott dem Baum befohlen habe, sich zu[47] öffnen, Zacharias einzulassen und sich sodann zu schließen. Aber Eblîs habe den Verfolgern das Versteck verraten.

Diese Sage ist mit ätiologischer Ausschmückung in der Gegend zwischen Gardaïa und Laguat bei den Eingeborenen wieder aufgefunden worden. Die Vegetation besteht dort zu einem bedeutenden Teil aus Tamarinden. Und da der Tamarindenbaum eine charakteristische rötliche Färbung zeigt, so hat man die Zachariassage zu deren Erklärung benutzt, indem man erzählt:


Zacharias, von den Juden verfolgt, verbarg sich in dem Stamm eines dicken Tamarindenbaumes, dessen durch Alter geöffnete Seiten ihm sicheren Unterschlupf versprachen. Er wurde indes vom Feinde aufgespürt und zum Verlassen des Schlupfwinkels aufgefordert. Zacharias gehorchte aber nicht der Aufforderung. Da kamen die Juden auf den Einfall, den Baum, der den Flüchtling barg, durchzusägen, und als sie die Pflanze durchschnitten, verwundeten sie das Fleisch des Propheten, dessen Blut reichlich floß. Zum Gedächtnis dieses Ereignisses blieb der Tamarindenbaum rot.


  • Literatur: Revue des traditions populaires 16, 265.

Eine andere mohammedanische Sage aus Kleinasien erweitert die Handlung durch das Motiv des verräterischen Vogels, das uns weiter unten beschäftigen wird. Sie lautet:


Hassan-Housséin, der Sohn Alis, der vierte Khalif nach Muhammet – sei er gesegnet – wurde von den Ungläubigen verfolgt. Nach einem langen Wege fand Hassan-Housséin einen alten, hohlen Pappelbaum. »Gelobt sei Gott!« rief der Sohn Alis aus. Er zwängte sich in die Höhlung hinein und wartete darauf, daß seine Feinde sich entfernen würden. Einige Tage vergingen so und Hassan-Housséin dankte schon dem Allmächtigen, daß er ihn von den Ungläubigen errettet habe, als diese von neuem an dem Orte vorbeikamen, wo der Sohn Alis sich versteckt hielt. Ganz in der Nähe rief ein Rebhuhn nach seiner Gewohnheit: »Cac-cabac! Cac-covac!« Nun heißt aber »cabac« oder »cavac« im Türkischen und Arabischen »Pappel« und »covac« heißt »Baumhöhle«, so daß die Ungläubigen hörten: »Die Pappelhöhlung, die Pappelhöhlung!« – »Was bedeutet das?« fragten sich die Kundschafter. »Sicherlich hat sich jemand in der Pappelhöhlung verborgen, vielleicht ist es Hassan-Housséin – möge Gott ihn am jüngsten Tage verfluchen!« Und sie liefen zur Pappel hin und fanden den Feind, den sie seit der großen Schlacht verfolgt hatten. Hassan-Housséin wurde auf der Stelle getötet, und die Ungläubigen zogen davon und ließen den Leichnam liegen. Als die Kundschafter sich entfernt hatten, flog das Rebhuhn an den Ort, wo der Sohn von Muhammets Schwiegersohn erwürgt worden war. Und das Rebhuhn benetzte seine Füße und seinen Schnabel mit dem Blute des Gottesdieners. Seit diesem Tage ist das Rebhuhn verflucht, und zu seiner ewigen Schande sind Füße und Schnabel rot geblieben vom Blute Hassan-Housséins. Es ist darum verboten, das Rebhuhn, dessen Füße und Schnabel vom Blute des Unschuldigen gerötet sind, im Hause zu füttern, und die Jagd auf rote Rebhühner ist eine Gott und den Menschen wohlgefällige Handlung. Dagegen soll man das graue Rebhuhn nicht verfolgen. Dieser freundliche Vogel schmähte nach dem Morde Hassan-Housséins die ungläubigen Verfolger und rief ihnen zu: »Givit, Givit!«[48] Dieser Ruf, der Ruf des grauen Rebhuhns, wird »djifit, djifit!« ausgesprochen, und dieses Wort heißt auf Türkisch und Arabisch: Israelit. Das ist aber die größte Beleidigung für ein Geschöpf Gottes.


  • Literatur: Aus Carnoy et Nicolaides, Traditions populaires de l'Asie Mineure (Littératures pop. d. toutes les nations XXVIII) S. 234.

Übertragungen.

1. Legende aus der Gegend von Dol (Ille-et-Vilaine).


Als Saint Magloire von den Heiden verfolgt wurde, kauerte er sich im Grunde eines alten hohlen Apfelbaumes nieder, der nicht mehr als einen einzigen Apfel hatte, und dieser hing, der Hand des Heiligen zunächst, an der Spitze eines Zweiges. S. Magloire pflückte ihn, da ihn heißer Durst quälte, und siehe! – anstatt bitter zu sein, lieferte ihm der Apfel einen honigsüßen Saft. Das ist der Ursprung der pommes de Doux Auvêque.


Zum Alter der Legende vgl. eine lat. Vita des Heiligen (11. oder 12. Jahrh.), in der die Mönche, welche die Leiche des hl. Magloire trugen, den Sarg auf zwei gekreuzte Zweige eines Apfelbaumes setzten, welcher nur bittere Früchte hatte. Seit der Berührung mit dem Heiligen gaben die Äpfel einen wohlschmeckenden Saft.


  • Literatur: Sébillot, Folklore 3, 369 = E. Herpin, La côte d'Emeraude p. 233 (nach diesem heißt die Frucht »pomme Doux évêque« zur Erinnerung an dieses Ereignis). Vgl. A. de la Borderie, Les miracles de Saint M., Rennes 1891, p. 20, 93.

2. Aus Malta.


Einst ging der heilige Konrad über Land. Einige boshafte Bauern verspotteten ihn und sagten: »So zeig uns doch ein Wunder! Wir möchten so gerne deine Gewalt sehen, die du als Heiliger hast!« Der arme Mann konnte sich nicht vor ihnen retten, und so versteckte er sich in einem Lorbeerbaum, der aber ganz kahl war. Darum befahl er ihm: »Baum, sprosse und grüne, bedecke mich!« Da begann der Baum zu grünen. Aber die Verfolger hatten den Aufenthaltsort doch entdeckt und kamen näher. Unterdes hatte sich der Heilige aus einem Ast des Baumes einen Stecken geschnitten, ein kahles Stöckchen. Wie nun die Bösen ein Wunder verlangten, sagte er zum Stecken: »Treibe du Blätter und tue es jährlich an diesem Tage! Du aber, o Baum, wirf deine Blätter nimmermehr ab, sondern grüne ohne Unterlaß!« Die Bauern erkannten nun in ihm den heiligen Mann und hoben den über und über mit kleinen Blättchen bedeckten Stecken ehrfurchtsvoll auf und verwahrten ihn in der Kirche, wo er alljährlich am selben Tage Blätter trieb. Seit der Zeit grünt und blüht der Lorbeerbaum ohne Aufhören.


  • Literatur: Bisher ungedruckt. Frdl. Mitt. von Frl. Bertha Ilg in Valletta.

3. Aus Deutschland.


St. Morand, der Apostel des Sundgaus (11. Jahrh.), ging eines Tages mit bloßem Haupt, wie er gewohnt war, von Altkirch nach Wahlheim, um dort die heilige Messe zu lesen. Bei der Rückkehr überraschte ihn ein Gewitter und nötigte ihn, sich unter einen über den Weg hinausragenden Felsen zu flüchten, um wenigstens sein Haupt zu schützen. Und wie weiches Wachs gab der harte Stein seinem Haupt nach, um eine Vertiefung zu bilden, die sichern Schirm gegen das ungestüme Wetter darbot. Bedeutender lautet die Legende vom h. Lebuinus, dem angelsächsischen Apostel Westfalens. Sein Eifer für die Verbreitung der Lehre Jesu[49] hatte ihm unter den Heiden wilde Feinde zugezogen. Eines Tags umringten sie ihn, um ihn zu töten, aber sie fanden ihn nicht, denn eine Buche hatte sich aufgetan und ihn in ihren Schoß aufgenommen. Da blieb er verborgen, bis die Feinde verwirrt und beschämt von der Verfolgung abließen. Die Stätte war seitdem den Christen heilig, und noch jetzt ist da der Hof der heiligen Buche.

Seb. Brant gedenkt zweier Entrückungen heiliger Jungfrauen in einen Felsen. Als S. Barbara von ihrem Vater verfolgt wurde, ›ruft sie got mit ernst an, der kam ir bald ze hilf und spielt sich der steinfels von einander und empfieng die heilige junckfrawe in sich und verbarg sie vor irem zornigen vatter.‹ Ein anderesmal erzählt er, eine christliche Jungfrau habe der Heiden Opferfleisch nicht essen wollen, ›do furt man sie zu einer marter für einen stein, der clob sich mitten uff und zuckt die junckfraw in sich, recht als sie zu im geflohen wer und schlosz sich do wider zu‹. Dasselbe wie von S. Barbara wird auch von der h. Odilia erzählt. Auch sie floh vor ihrem Vater und kam zu einem Felsstück, vor dem sie kraftlos niedersank, sie flehte mit ausgebreiteten Armen den Himmel um Erbarmen an, da öffnete sich die Felswand, nahm sie auf und schloß sich wieder. Von dem Wunder ergriffen, rief der Vater ihren Namen und gelobte ihr ferner nichts entgegen zu tun, da tat sich der Fels auf, und die Heilige trat heraus. Die Höhle blieb aber offen, und aus ihr sprang eine heilkräftige Quelle, über der sich eine ihr geweihte Wallfahrtskapelle erhebt (Stöber 172).

Meistens werden solche Jungfrauen von Unzüchtigen verfolgt, so die h. Gudula, die an eine Säule gelehnt und kämpfend gegen einen Edelmann Gott um Bewahrung ihrer Unschuld anflehte; da öffnete sich die Säule und schloß sie ein. Bei Rappoltsweiler im Elsaß liegt das Dorf Thannenkirch. Da stand früher nur ein Kirchlein mitten im Wald. In dasselbe flüchtete sich einst eine schöne Jungfrau vor der Zudringlichkeit eines Ritters. Als der Wüstling auch da eindringen wollte, rief sie den Himmel um Hülfe an, und die Mauern des Kirchleins wurden enger und enger und verwandelten sich zuletzt in eine ungeheure Tanne, welche das Mädchen in ihrem Stamm verschloß, bis der Verfolger gewichen war. Später wurde wieder ein Kirchlein an die Stelle gebaut (Stöber 118). Das ist schwerlich echt und rein, denn Lebloses, was sich in Lebendes, Steine, die sich in Pflanzen verwandeln, sind unerhört. Die Jungfrau floh ganz einfach zu einer Tanne, welche sie aufnahm. Bedeutender ist Herrleins Sage vom Madstein. Eine fälschlich des Diebstahls angeklagte Jungfrau trug ihn trotz seiner Größe und Schwere mehrere hundert Schritte weit als Zeichen ihrer Unschuld, darum ist er nach ihr genannt. Als die Schweden ins Land kamen, verfolgten eines Tages ihrer mehrere eine Jungfrau, sie floh zu dem Madstein, flehte zu Marien, und der Stein umschloß sie, bis die Kriegsleute sich entfernt hatten. Auf dem Stein pflegte der Richter die Mordacht auszurufen, die Stelle ist also eine altheilige, an der Gericht gehalten wurde. Noch wichtiger tritt aber die Sage von der steinernen Agnes bei Reichenhall hervor, die F.v. Kobell (bei Schöppner I, 56) erzählt und die sich auch an einen schon im Namen bedeutenden Ort knüpft, den Dreisesselberg. Der Teufel verfolgte eine schöne Sennerin, Agnes genannt, auf allerlei Weise, bald als Kräutersucher, der schön die Geige spielte, bald als grüner Jägersmann. Eines Tags trieb er ihr eine weiße Kuh fort, Agnes sucht und findet sie auf dem Almgarten; da tritt er ihr plötzlich entgegen und droht ihr, sie auf der Stelle zu zerreißen, wenn sie nicht mit ihm gehe. Marien um Hülfe flehend, flieht sie einer Felswand zu, die sich öffnet, und ihr Durchlaß auf die andere Seite gewährt. Als sie dort den Teufel noch hört, wie er ihr durch die Schlucht nachkeueht, betet sie heißer zum lieben[50] Gott, und der sendet ihr zwei weiße Engel, die sie in den Himmel tragen. Als der Teufel kommt, findet er an ihrer Stelle eine steinerne Sennerin. Alle Jahre um Johanni, wenn die Sonne gerade durch den Felsenspalt scheint, der das Teufelsloch heißt, hört man sie juchezen, denn das ist die Zeit, wo der liebe Gott und die h. Jungfrau sie vor dem Teufel gerettet haben.


  • Literatur: J.W. Wolf, Beiträge zur deutsch. Myth. 2, 32–34.
Quelle:
Dähnhardt, Oskar: Natursagen. Eine Samlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden, 4 Bände, Leipzig/Berlin, 1907-1912, S. 46-51.
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