F. Hörner und Zähne.

[29] 1. Aus der indischen Dichtung von der Prinzessin Niwal Daî.


Unterwegs begegnete sie einem schwarzen Rehbock.

Der Rehbock sagte: »Ich dürste nach einem Anblick von dir,

ich habe die Wälder verlassen und bin zu dir gekommen.«

Da sagte die Prinzessin Niwal Daî: »Du Reh, meine Augen sind voll Gift.

Von meinen Augen getroffen wirst du sterben.«

Der Wind blies von Ost und West

und zog den Schleier von ihrem Gesicht,

der Blitz ihrer Augen fiel auf ihn

wie der Blitz aus den Wolken.

In dem Augenblick, wie der Blick der Prinzessin auf den Rehbock fiel,

wich er zurück und fiel um.

Die Prinzessin nahm den Krug (von ihrem Kopf) und begann zu weinen.

»O Gott, nimm meinen Kummer von mir! Ich bin mit Kummer geschlagen.«

Da zog sie einen Faden aus ihrem Tuch und band ihn an den kleinen Finger

und schnitt ihren kleinen Finger mit einem dûb-Gras.

Blut floß aus der Wunde.

»O heiliger Gott, nimm meinen Kummer von mir.«

Das Gebet der Gerechten wurde erhört,

sie goß das Blut in das Maul des Rehbocks und stand auf,

sie ergriff es bei den Hörnern

und drehte sie nach rückwärts.


Die Volkssage erzählt weiter, daß die gedrehten Hörner des Rehbocks und auch die zurückgedrehten Hörner der Antilope ihre jetzige Gestalt dadurch empfingen.


  • Literatur: Temple, Leg. of the Panjab 1, 447.

2. Sage der Jicarilla-Apachen.


Die Berge (von denen aus die Indianer zur Oberwelt klettern wollten) wuchsen nicht weiter, und das Volk überlegte, wie es zur Oberwelt gelangen könnte. Sie legten Federn übers Kreuz als Leiter, aber die Federn waren zu schwach, und sie zerbrachen. Sie machten eine zweite Leiter aus größeren Federn, aber auch diese waren zu schwach. Auch die dritte Leiter aus Adlerfedern war nicht stark genug, um das Gewicht zu tragen. Da kam der Büffel und bot sein rechtes Hörn an, und drei andere boten auch ihre rechten Hörner als Leiter an. Die Büffelhörner waren stark, und so konnten die Leute durch das Loch auf die Erdoberfläche klettern, aber ihr Gewicht bog die Büffelhörner, die vordem gerade waren, so daß sie jetzt gebogen sind.


  • Literatur: Amer. Anthropologist 11, 199.

3. Sage der Cherokee.


Früher hatte der Hirsch kein Geweih, sein Kopf war glatt wie der einer Hindin. Er war ein großer Renner, das Kaninchen aber war ein guter Springer, und alle Tiere waren neugierig zu erfahren, wer in der gleichen Zeit am weitesten laufen könnte. Sie sprachen viel darüber, und zuletzt veranstalteten sie einen Wettlauf zwischen den beiden und setzten als Preis für den Gewinner ein schönes großes Geweih aus. Sie sollten zusammen von der einen Seite eines Dickichts aufbrechen[30] und hindurch laufen, sich dann wenden und zurückkommen, und der, welcher zuerst ankäme, sollte das Geweih erhalten.

Am festgesetzten Tage waren alle Tiere versammelt, das Geweih war an dem Bande des Dickichts am Boden befestigt und bezeichnete den Ablaufsplatz. Während nun jedermann das Geweih bewunderte, sagte das Kaninchen: »Diesen Teil des Landes kenne ich nicht; ich wünsche einen Blick in das Gebüsch zu tun, das ich zu durchlaufen habe.« Das fanden alle in der Ordnung, worauf das Kaninchen ins Gebüsch ging, aber es blieb so lange fort, daß die Tiere zuletzt argwöhnten, es hätte wieder einen seiner Streiche vor. Sie sandten einen Boten, um es zu suchen, und siehe da! – weit draußen, inmitten des Dickichts wurde es gefunden, wie es die Büsche abnagte und fortschleppte, bis es einen Weg fast bis zur andern Seite freigelegt hatte.

Der Bote drehte sich leise um, kam zurück und erzählte das den andern Tieren. Als das Kaninchen endlich herauskam, beschuldigten sie es des Betruges, aber es leugnete alles, bis sie in das Gebüsch gingen und den freigelegten Weg fanden. Sie kamen überein, daß solch ein Gauner überhaupt kein Recht hätte, zur Wette zugelassen zu werden, und deshalb gaben sie das Geweih dem Hirsch, der als der beste Renner bekannt war und es seither immer getragen hat. Dem Kaninchen aber sagten sie, weil es so gern Sträucher abnage, so dürfe es das sein Leben lang tun, und so nagt es bis zum heutigen Tage.

Das Kaninchen ärgerte sich, daß der Hirsch das Gehörn gewonnen hatte, und beschloß sich zu rächen. Eines Tages legte es einen großen Weinstock über den Pfad und nagte ihn in der Mitte beinahe durch. Dann lief es zurück, nahm einen Anlauf am Weinstock hinauf und wiederholte das eine geraume Zeit, lief und sprang hin und her, bis der Hirsch herankam und fragte, was er da tue. »Siehst du's nicht?« sagte das Kaninchen. »Ich bin so stark, daß ich in einem Sprung diesen Weinstock durchbeißen kann.« Der Hirsch wollte das nicht recht glauben und wünschte es mit anzusehen. Das Kaninchen lief zurück, tat einen mächtigen Sprung und durchbiß den Weinstock an der Stelle, die es vorher benagt hatte. Als der Hirsch das sah, sagte er: »Nun, kannst du das, so kann ich es auch.« Da legte das Kaninchen einen viel größeren Weinstock über den Weg; der war aber nicht in der Mitte benagt. Der Hirsch tat, wie er es vom Kaninchen gesehen hatte, lief ein Stück zurück, sprang und traf den Weinstock gerade in der Mitte, aber der flog nur zurück und traf ihn auf den Kopf. Er versuchte es wieder und wieder, bis er stark verletzt war und blutete. »Zeige mir deine Zähne,« sagte da das Kaninchen endlich. Der Hirsch zeigte seine Zähne, die lang waren wie Wolfszähne, aber nicht sehr scharf. »Kein Wunder, daß du es nicht kannst,« sagte das Kaninchen, »deine Zähne sind zu stumpf, um etwas zerbeißen zu können. Laß sie dir von mir schärfen, daß sie wie meine werden. Meine Zähne sind so scharf, daß sie wie ein Messer durch einen Stock schneiden können.« Und es zeigte ihm einen Zweig der schwarzen Akazie, von der die Kaninchen gern die jungen Triebe abnagen. Diesen Zweig hatte es so gut benagt, daß ein Messer auch nicht besser hätte schneiden können; so recht nach Kaninchenart. Der Hirsch dachte, das wäre prächtig. So nahm denn das Kaninchen einen scharfen Stein mit rauhen Ecken und feilte und feilte an den Hirschzähnen, bis sie beinahe bis an den Gaumen abgefeilt waren. »Es tut weh«, sagte der Hirsch, aber das Kaninchen meinte, es täte immer ein bißchen weh, wenn sie scharf würden, und der Hirsch verhielt sich wieder ruhig. »Nun versuche sie«, sagte das Kaninchen endlich. Der Hirsch probierte sie, aber nun konnte er gar nicht beißen. »Jetzt hast du mir dein Geweih bezahlt«, sagte[31] das Kaninchen und sprang fort durch das Gebüsch. Und seitdem sind des Hirsches Zähne so stumpf, daß er nur Gras und Blätter kauen kann.


  • Literatur: Mooney, Cherokee Myths S. 275 f.

4. Aus Zentralbrasilien.


Das Kampreh (cervus simplicicornis, portug. veado) war im Besitze der Mandioka. Keri [Kulturheros] begegnete ihm und wollte davon haben. Aber als die beiden darüber sprachen, gerieten sie in Streit. Das Reh wollte die Mandioka nicht hergeben. Da wurde Keri böse, packte das Reh am Hals und blies: da hatte es auf einmal sein Geweih. Keri aber lachte und rief: »So sieht der Herr der Mandioka aus!« nahm die Mandioka mit und schenkte sie den Frauen der Bakaïrí und zeigte ihnen, wie er vom Reh gelernt hatte, was sie machen mußten, damit sie nicht an dem Gift stürben. Das Reh aber hat jetzt sein Geweih, frißt Blätter und nagt Rinde von den Zweigen.


  • Literatur: Von den Steinen, Unter den Naturvölkern Zentralbrasiliens S. 382, wo die treffliche Bemerkung hinzugefügt ist: Dem Reh hat man, – weil es Blätter mit Rinde frißt, am ersten die Fähigkeit zugetraut, das Gift aus der Mandioka zu entfernen.

5. Sage der Zuñi-Indianer (Neu-Mexiko).


In alter Zeit wohnte im südlichen Felsenland ein alter Präriewolf. In der Nähe aber lebte eine Heuschrecke neben einem Fichtenbaum, der ganz verkrüppelt war und keine Nadeln hatte. Eines Tages nun ging der Präriewolf auf Jagd aus und ließ seine Frau und Kinder zu Hause. Es war ein schöner Tag – die Heuschrecke kroch auch heraus und kletterte auf einen der kahlen Zweige der Fichte, hakte ihre Füße fest in die Rinde und sang und spielte die Flöte. Während des Gesanges kam der Präriewolf heran, grad bei den Worten:


Die Heuschrecke, die Heuschrecke, horch! die spielt die Flöte,

oben auf dem Fichtenzweig hängt sie fest,

spielt die Flöte,

spielt die Flöte.


»O wie herrlich!« rief der Präriewolf, setzte sich auf seine Hinterfüße und sah mit gespitzten Ohren und grinsendem Maule hinauf. »O, wie wunderschön, wie herrlich du flötest!« »Meinst du?« fragte die Heuschrecke und sang weiter. »O, was ist das für ein Lied!« rief der Präriewolf wieder und kam näher. »Kannst du mich's lehren, daß alle meine Kinder zu Hause darnach tanzen können?« »Gut«, sagte die Heuschrecke, »so höre.« Und begann ihr Lied von vorne. »Ja, das ist schön«, rief der Präriewolf. »Kann ich es jetzt versuchen?« »O ja.« Da sang der Präriewolf mit seiner heiseren Stimme, halb brummend, was die Heuschrecke gesungen hatte, aber es klang zum Davonlaufen. »Haha«, lachte der Präriewolf »jetzt kann ich's, nicht wahr?« »Nun ja, so ziemlich,« antwortete die Heuschrecke. »Nun, so laßt es uns noch einmal singen«. Die Heuschrecke sang, und der Präriewolf brummte das Ganze noch einmal. Und es ging schon viel besser. »Na, siehst du,« rief er und schlug mit dem Schwanz, »habe ich dir's nicht gesagt?« Und fort war er auf dem Weg nach seiner Höhle. Wie er so über die Ebene lief, wiederholte er das Lied fortwährend, damit er es nicht vergäße, und guckte in die Luft, wie das so Leute tun, die sich an etwas erinnern wollen, so daß er gar nicht bemerkte, wie ein alter Waldgeist ihn beobachtete und ein Loch in seinen Weg grub. So trottete der Präriewolf entlang und sang: »Spielt die Flöte! Spielt die Flöte!« und plumps! fiel er in das Loch. Er nieste und hustete, rieb sich den Sand aus den Augen, sprang heraus und fluchte, wollte wieder zu singen anfangen, aber da[32] merkte er, daß er vor Schreck alles vergessen hatte. »Möge die Pest alle Waldgeister vertilgen!« rief er, »sie graben ihre Löcher, und man kann nirgends sicher gehen, und nun habe ich das Lied vergessen. Da werde ich wohl zurücklaufen müssen und es mir von der alten Heuschrecke vorsingen lassen. Wenn sie dasitzen kann und für sich singen, so kann sie es ja genau so gut für mich singen. Sicher sitzt sie noch auf dem Fichtenzweig.« Und dann lief er wieder zurück, so schnell er konnte. Und da saß auch die alte Heuschrecke noch auf der Fichte und sang. »O, wie gut, daß ich dich hier noch treffe, Freund,« rief der Präriewolf schon von weitem. »Ein alter, böser Waldgeist hat ein Loch in meinen Weg gegraben, und als ich nun dein herrliches Lied sang, fiel ich kopfüber in diese Falle und habe vor Schreck alles vergessen. Würdest du es mir nicht noch einmal vorsingen?« »Nun gut«, sagte die Heuschrecke, »aber sei diesmal etwas vorsichtiger.« Und sie sang das Lied von vorn. »O, diesmal vergeß' ich es sicher nicht wieder«, rief der Präriewolf vergnügt, machte kehrt und lief spornstreichs nach Hause. Unterwegs sagte er vor sich hin: »Nein, wie schön das sein wird, wenn ich meinen Kindern das Lied vorsinge. Wie werden sie still sein, wenn ich sie darnach tanzen lasse! Wie fing es doch an? Ach ja –


  • Literatur: Die Heuschrecke, die Heuschrecke, horch! die spielt die Flöte!«

Da flatterte ein Taubenschwarm aus dem Busch, gerade vor seinen Füßen. Flügelschlag und Gurren erschreckte den Präriewolf so, daß er beinahe umgefallen wäre. Aber als er sich wieder erholt hatte und die Tauben von Herzen verfluchte, da war er schon wieder so aus der Fassung gebracht, daß er den ganzen Gesang vergessen hatte. Das hatte sich die Heuschrecke natürlich schon gedacht, sie mochte aber den Präriewolf nicht gerne und hatte auch oft gehört, daß Heuschrecken und andere Insekten oft schlecht von ihm behandelt würden; so beschloß sie, ihm einen Streich zu spielen und ihn einmal zu lehren, sich lieber um seine eigenen Sachen zu kümmern. Also hielt sie sich fest an der Rinde und blies sich auf, bis der Rücken platzte. Dann schlüpfte sie aus ihrer alten Haut heraus und kroch den Baum hinunter, holte sich einen hellen Quarzstein, nahm ihn mit auf den Zweig und tat ihn sorgfältig in die leere Haut hinein. Dann klebte sie den Rücken mit etwas Harz zusammen und ließ ihr Ebenbild dort sitzen, während sie selber auf den nächsten Baum flog.

Kaum hatte der Präriewolf seine Fassung wiedergewonnen, so rief er: »O, die Heuschrecke sitzt sicher noch da und singt, ich will schnell hinlaufen und sie noch einmal singen lassen.« »Ach ja«, rief er, als er in die Nähe des Baumes kam, »wie müde bin ich durch das viele Herumlaufen, aber es macht nichts, da du noch da bist. Ein Schwärm elender, graurückiger Tauben flog gerade vor mir in die Höhe, als ich mein Lied sang. Und sie haben mich so erschreckt, daß ich es wieder vergessen habe. Aber ich kann dir sagen, ich habe sie tüchtig verflucht. Nun singe bitte das Lied noch einmal!« Er wartete auf Antwort, aber es kam keine. »Nun, was gibt's denn da, hörst du mich nicht?« schrie der Präriewolf und lief näher zu der vermeintlichen Heuschrecke. »Hörst du nicht, ich habe mein Lied verloren, und du sollst es mir wieder singen. Wird's was oder nicht?«

»Nun, wirst du singen oder nicht?« rief der Präriewolf noch einmal voll Wut. Wieder kam keine Antwort. Da rief der Präriewolf: »Sieh mal her, siehst du meine Zähne? Jetzt frage ich dich noch einmal, ob du singen willst, und wenn du es dann nicht tust, zerbeiße ich dich. Willst – du – singen? Einmal. Willst – du – singen? Zweimal. Paß auf, jetzt ist's nur noch einmal. Willst – du –[33] singen? Bist du denn ein Narr? Siehst du meine Zähne nicht? Zum letzten Mal. Willst – du – singen?« Keine Antwort.

»O, du Narr!« schrie der Präriewolf, sprang in die Höhe, biß die Heuschreckenhaut vom Zweige herunter und zerbiß sie so sehr, daß er seine Zähne zerbrach. Einige wurden weit in den Kiefer hineingetrieben, und die anderen standen wie Hauer hervor. Entsetzt ließ er den Stein fallen, rollte auf die Erde und heulte vor Schmerz. Dann stand er auf, schüttelte den Kopf und lief mit eingezogenem Schwänze davon. Sein Schmerz war so groß, daß er am nächsten Bach sich bückte, um etwas Wasser zu trinken. O weh! da sah er nun all die eingetriebenen Zähne, die man noch jetzt in jedes Präriewolfs Maule sehen kann.

Alle seine Nachkommen haben nämlich die zerbrochenen Zähne geerbt. Und auch das ist bis heute so geblieben, daß die Heuschrecken, wenn sie sich an einem sonnigen Morgen herauswagen, um ihr Lied zu singen, sich des öfteren schützen, indem sie sich häuten und ihr Ebenbild an den Bäumen lassen.


  • Literatur: Cushing, Zuñi Folk Tales S. 255.

Außerdem s. Natursagen 1, 211 (die Stirn der Hornviper bekommt den Eindruck zweier Hörner).


6. Sage der Eskimo an der Beringsstraße.


Die Renntiere greifen Häuser an. Die Dorfleute bedecken ein Haus mit Fett und Beeren. Als die Renntiere das Haus zerstören wollen, bekommen sie den Mund so voll Fett und saurer Beeren, daß sie fortlaufen. Während sie dabei heftig die Köpfe schütteln, fallen ihre langen scharfen Zähne heraus. Danach bekommen sie die kleinen Zähne, die sie jetzt haben, und werden unschädlich.


  • Literatur: Nelson, The Eskimo about Bering Strait S. 460.

7. Aus Bligh Island (im indischen Ozean).


Ein Panzerfisch (Ostracion) und eine Scholle (Pleunorectes) kratzten sich wechselseitig; aber die Scholle kratzte den Panzerfisch sehr kräftig, dieser jene nur ganz schwach. Dann spielten sie Versteckens: der Panzerfisch verbarg sich unter einem Stein, wo ihn die Scholle leicht fand. Die Scholle bohrte sich in den Sand, wo sie der Panzerfisch vergebens suchte. Das sah der Song (ein Fisch mit sichtbaren Zähnen), der darüber lachte, daß seitdem die Zähne sichtbar geblieben sind.


  • Literatur: Wundt, Völkerpsychologie 3, 374 = Codrington, The Melanesians p. 360.
Quelle:
Dähnhardt, Oskar: Natursagen. Eine Samlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden, 4 Bände, Leipzig/Berlin, 1907-1912, S. 29-34.
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