Goldkrätze

[100] Goldkrätze, Feilspäne, Abschabsel, Schlacken, Tiegelstücke, die sich bei der Verarbeitung des Goldes und Silbers ansammeln. Zur Abscheidung des edlen Metalls aus diesen Gegenständen (Krätzmachen) werden sie gepulvert, geschlämmt und geschmelzt oder zunächst in der Krätzmühle mit Quecksilber amalgamiert. Das Amalgam wird dann wie gewöhnlich verarbeitet (s. Gold, S. 83 f.).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 8. Leipzig 1907, S. 100.
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