Kolonīe

[291] Kolonīe (Tierstock), die Gesamtheit der durch ungeschlechtliche Vermehrung (Knospung) auseinander hervorgegangenen und miteinander verbunden bleibenden Individuen, häufig bei Protozoen, Schwämmen, Cölenteraten, Moostierchen und Manteltieren. In den meisten Fällen sind die Kolonien festgewachsen, können aber auch, wie bei manchen Infusorien, den Röhrenquallen, Feuerwalzen und Salpen, freischwimmend sein.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 11. Leipzig 1907, S. 291.
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