Niederungen

[669] Niederungen (Tiefländer), die meist direkt an das Meer sich anschließenden, landeinwärts sich allmählich oder in einzelnen Terrassen bis zu einer ungefähren Meereshöhe von 300 m erhebenden Länderstrecken, mitunter von einzelnen Landrücken durchzogen oder von isolierten Bergen besetzt. Sehr häufig tragen die N. einen einförmigen Charakter, so die Heiden, die ungarischen Pußten, die russischen Steppen, die sibirischen Tundren etc. Vgl. die Artikel »Ebene, Steppe und Wüste«.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 14. Leipzig 1908, S. 669.
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