Odernheim

[901] Odernheim, Flecken im bayr. Regbez. Pfalz, Bezirksamt Rockenhausen, am Glan, Knotenpunkt der Linien Bad Münster a. St.-Scheidt und Staudernheim-Lauterecken der Pfälzischen Eisenbahn, hat eine evang. Kirche, 2 Kunst- und eine Ölmühle, eine große Ölfabrik, Gerberei, Sand- und Pflastersteinbrücke, Wein-, Hopfen- und Tabakbau und (1905) 1467 Einw., davon 130 Katholiken. Dabei die umfangreichen, aussichtsreichen Ruinen des Klosters Disibodenberg, das um 675 vom irischen Bischof Disibod für Benediktinermönche gestiftet, 1259 in ein Cistercienserkloster umgewandelt und 1768 säkularisiert wurde. Vgl. Gredy, Geschichte der ehemaligen freien Reichsstadt O. (Mainz 1883).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 14. Leipzig 1908, S. 901.
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