Pfalz [1]

[682] Pfalz (v. lat. palatium, mittelhochd. palas), das Herrenhaus einer Burg, dann vor allem ein kaiserlicher Palast; Stadt oder Ort mit einem solchen Palast; weiterhin das zugehörige, dem Pfalzgrafen (s. d.) unterstellte Gebiet. Die bekanntesten unter diesen Pfalzen waren die eigentliche Pfalz (s. unten) und die P. Sachsen (s. Sachsen). Vgl. F. v. Reber, Der karolingische Palastbau (Münch. 1891); Plath, Die Königspfalzen der Merowinger und Karolinger (Berl. 1892); Weitzel, Die deutschen Kaiserpfalzen und Königshöfe vom 8. bis zum 16. Jahrhundert (Halle 1905).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 15. Leipzig 1908, S. 682.
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Mitarbeit: Blume, Rüdiger; Heepmann, Bernd; Kunze, Wolfgang

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