Tetraëder

[441] Tetraëder (griech., »Vierflächner«), im weitern Sinne jede dreiseitige Pyramide; im engern Sinne eine von vier kongruenten gleichseitigen Dreiecken begrenzte Pyramide mit vier gleichen dreiseitigen Ecken und vier gleichlangen Kanten, einer der fünf regelmäßigen Körper (s. Polyeder); in letzterm Sinne tritt das T. in der Kristallographie als hemiëdrische Form des (regulären) Oktaeders auf; s. Kristall, S. 705.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 19. Leipzig 1909, S. 441.
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