Vorzeichnung

[267] Vorzeichnung, die zu Beginn eines Tonstückes oder Teiles zwischen Schlüssel oder Taktzeichen gesetzten Kreuze oder Been, die bestimmen, daß statt der Töne der Grundskala (c d e f g a h) ohne weitere Bezeichnung im einzelnen Falle durch Akzidentalen immer die vorgezeichneten erhöhten oder erniedrigten genommen werden sollen. Die V. gibt also Aufschluß über die Transposition der Grundskala, während das Tongeschlecht (Dur oder Moll) nur aus dem Musikstück erkannt werden kann. Vgl. Tonart.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 267.
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