Azomarinsäure

[111] Azomarinsäure (Chem.), C40H22(NO4)2O8, eine von Laurent beschriebene Säure, die sich durch längeres Kochen von Colophonium mit Salpetersäure bildet; sie ist ein gelbes, in Wasser unlösliches, in Alkohol u. Äther sehr leicht lösliches Pulver; sie ist nicht krystallisirbar. Die weingeistige Lösung röthet Lakmus. Sie läßt sich nicht ohne Zersetzung schmelzen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 2. Altenburg 1857, S. 111.
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