Eisensteinmark

[589] Eisensteinmark (Teratolith, Terra miraculosa Saxoniae, Sächsische Wundererde), ein derbes erdiges Mineral von lavendel- bis pflaumenblauer Farbe mit weißen od. rothen Zeichnungen; im Bruch ist es muschlig od. feinerdig, fühlt sich rauh an, ist ohne Glanz u. undurchsichtig, seine Härte ist 2–3, sein specifisches Gewicht 2,5; besteht aus kieselsaurer Thonerde, kieselsaurem Eisenoxyd u. Wasser, war früher officinell; findet sich im Steinkohlengebirge von Planitz bei Zwickau in Sachsen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 5. Altenburg 1858, S. 589.
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