Poëtisches Gemälde

[233] Poëtisches Gemälde, Zusammenstellung anschaulicher Merkmale eines Gegenstandes, nach Erforderniß der jedesmaligen, durch den Zweck der Darstellung nöthigen Charakteristik, welche eine Ansicht bes. hervorhebt u. sie uns dadurch näher als die übrigen rückt, so daß die Einbildungskraft sie als sinnlich gegenwärtig erkennt. Beispiele geben u.a. Kleists Frühling, Wilhelm Tells Monolog: Auf diese Bank etc.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 13. Altenburg 1861, S. 233.
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