Schäsburg

[97] Schäsburg, 1) Bezirk im siebenbürgischen Kreise Hermannstadt, gebirgig, fruchtbar u. vom großen Kokel bewässert; die Ew., meist Sachsen, treiben Landbau u. Weberei; 2) (Segesvar), Stadt u. Hauptort darin am großen Kokel in sehr schöner Lage, mit Bezirks-, Steuer- u. Postamt, drei gothischen Kirchen, evangelischen Obergymnasium, evangelischer Unterrealschule, Franciscanerconvent, Hospital, Gewerbeverein, Pensionsinstitut für Magistratsbeamte, Baumwoll- u. Leinweberei, Wein- u. Obstbau; 8000 Ew. Hier 31. Juli 1849 Niederlage der ungarischen Insurgenten durch die Russen. Dabei die Burgruine Sandau.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 15. Altenburg 1862, S. 97.
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