Grundlinie, die

[834] Die Grundlinie, plur. die -n, die unterste Linie einer Figur, worauf sie ruhet, oder zu ruhen scheinet; Basis. Im Festungsbaue führet diesen Nahmen die äußerste Seite eines Polygones. In der Perspective ist es diejenige Linie, auf welcher die Tafel aufstehet, oder wo die geometrische Fläche und die Tafel einander durchschneiden.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 834-835.
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