Kalinkenbeere, die

[1469] Die Kalinkenbèêre, plur. die -n, in einigen Gegenden, besonders in Schlesien, ein Nahme der Beeren des Wasser- oder Hirschhohlunders, Viburnum Opulus L. welcher im gemeinen Leben auch wohl Calinichenbeere, Galingenbeere, Kalunkenbeere, Kalkbeere und Kaninchenbeere lautet. Er stammet aus dem Slavonischen Nahmen dieser Staude Kalina her. S. Bachhohlunder.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1469.
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