Raserey, die

[943] Die Raserēy, plur. die -en, von dem Zeitworte rasen, doch nur in dessen härtestem Verstande. 1) Der Zustand, da man raset, ohne Plural; so wohl von der mit ungestümen Handlungen begleitet völligen Abwesenheit der Vernunft, als auch von dem mit ähnlichen Handlungen begleiteten unterlassenen Gebrauch derselben. In Raserey gerathen. Etwas aus Raserey, in der Raserey thun. 2) Solche Handlungen selbst; mit dem Plural.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 943.
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