Schilderey, die

[1462] Die Schilderey, plur. die -en, ein Gemählde, ohne daß es eben in einen Nahmen eingefaßt seyn dürfe, wie Stosch will, oder ein eigentliches Porträt seyn müßte, wie Gottsched behauptet. Am üblichsten ist es im Plural Schildereyen, künstliche, allen ihren Theilen nach fleißig ausgearbeitete Gemählde. Im Niedersächs. Schilleraatse, Schilleratsie. S. Schildern und Schilderung.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1462.
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