Eremitage

[527] Eremitage (frz., spr.-tahsch'), Einsiedelei; in Parks ein mit Baumrinde bekleidetes oder in Felsen gearbeitetes Häuschen, bes. im 18 Jahrh. beliebt. Dann Name besonderer Baulichkeiten: Wohnhaus Rousseaus zu Montmorency, ein Lustschloß bei Bayreuth, ein kaiserl. Museum in Petersburg (berühmte Gemäldegalerie, Skulpturen, Altertümer u.a.). Auch Name eines feurigen Burgunderweins (s. Hermitage).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 527.
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