Höhlen

Alpenländer. II. 1. Stilfser Jochstrasse. 2. Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard. 3. Gotthardbahn bei Wasen. 4. Reichenbachfall bei Meiringen. 5. Axenstrasse am Vierwaldstätter See. 6. Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau. 7. Salzburg. 8. Königssee mit St. Bartholomä. 9. Drei Zinnen in den Südtiroler Dolomiten. 10. Karstlandschaft mit Dolinen. 11. Poikhöhle bei Adelsberg.
Alpenländer. II. 1. Stilfser Jochstrasse. 2. Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard. 3. Gotthardbahn bei Wasen. 4. Reichenbachfall bei Meiringen. 5. Axenstrasse ...

[817] Höhlen, leere oder teilweise mit Wasser angefüllte natürliche Räume unter der Erde, meist durch die auflösende Tätigkeit des im Gebirgsinnern zirkulierenden Wassers (bes. im Kalkstein, Dolomit und Gips; s. auch Tropfstein) entstanden, oft zusammenhängende Höhlensysteme bildend. [Tafel: Alpenländer II, 11.] In vulkanischen Gesteinen sind die H. meist nur große Blasenräume, durch Entwicklung von Wasserdämpfen und Gasen beim Hervordringen der geschmolzenen Massen aus dem Erdinnern entstanden. Bei Basaltdecken entstehen H. auch bei Unterwaschung durch die Brandung (Fingals-H.). – Vgl. Kraus (1894).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 817.
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