Kummer

[317] Kummer ist die dauernde, tiefe, an Leib und Seele zehrende Unlust, die aus einem nicht zu beseitigenden Übel, wie dem Verlust geliebter Personen oder Gegenstände, der moralischen Verkommenheit anverwandter oder befreundeter Personen usw. entspringt. Er gehört zu den lähmenden (asthenischen) Affekten (s. d. W.). – Kümmerlich heißt s. a. dürftig.

Quelle:
Kirchner, Friedrich / Michaëlis, Carl: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe. Leipzig 51907, S. 317.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien: