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1.
Spiele Cupido du lüsternes kind!
Brauche die waffen /
Wo du zu schaffen /
Wo man dich kennet /
Und Söhnigen nennet /
Itzo beschlaffen wir unsere lust /
Decken mit federn die nackichte brust.
2.
Hätte gleich heute dein bogen verletzt
Unsere hertzen /
Sind doch die schmertzen /
Wieder gedämpfet /
Du selber bekämpfet /
Weil uns vergnüget die finstere nacht /
Die uns vom springen zu ruhe gebracht.
3.
Andre bediene / wir achten es nicht /
Schiesse / verletze /
Wieder ergötze /
Brauche vergnügen /
Wo liebgen nun liegen /
Itzo besieget dein bogen uns nicht /
Weil es uns allen am besten gebricht.
4.
Flammen entzünden nur flammen und glut /
Wilstu bekriegen /
Wilstu besiegen /[150]
Sollen wir brennen /
Gefangen uns nennen /
Müssen es feuer und brände nur thun /
Die uns entzünden und lassen nicht ruhn.
5.
Aber wir wissen: wir fühlen itzt nichts /
Unsre gedancken /
Bleiben in schrancken /
Unsere glieder /
Erquicken sich wieder /
Dieses gefieder ist unsere lust /
Wärmet uns weil uns nichts bessers bewust.
6.
Ruhet ihr täubgen / vertreibt euch die zeit /
Biß euch das hertzet
Was euch ietzt schmertzet /
Biß euch ergötzet
Was itzo verletzet /
Biß ihr in armen was männliches drückt /
Das euch mit fließendem zucker erquickt.
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E.T.A. Hoffmanns zweiter Erzählzyklus versucht 1817 durch den Hinweis auf den »Verfasser der Fantasiestücke in Callots Manier« an den großen Erfolg des ersten anzuknüpfen. Die Nachtstücke thematisieren vor allem die dunkle Seite der Seele, das Unheimliche und das Grauenvolle. Diese acht Erzählungen sind enthalten: Der Sandmann, Ignaz Denner, Die Jesuiterkirche in G., Das Sanctus, Das öde Haus, Das Majorat, Das Gelübde, Das steinerne Herz
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