Koblanck, Alfred

[874] Koblanck, Alfred, in Berlin, geb. zu Ilsenburg a. Harz 5. Dez. 1863, studierte in Heidelberg u. Berlin, erhielt seine spezielle geburtshilfl.-gynaekol. Ausbildung unter Olshausen und Winter, Dr. med. 1889. (»Zur Kenntnis des Verhaltens der Blutkörperchen bei Anaemie«), war 1890/91 Volontärarzt a. d. Kgl. Univ.-Frauenklinik zu Berlin, 1891 bis 97 Assistent ebendaselbst, habilitierte[874] sich 1897 f. Geburtsh. und Gynaekol. in Berlin und ist seit 1897 Oberarzt d. Kgl. Univ.-Frauenklinik daselbst. K. veröffentlichte: »Beitrag zur Lehre von d. Uterusruptur« (Stuttgart 1895) – »Zur Prognose der Schwangerschaftsnephritis« (1894) – »Über die sog. Spätinfection der Ophthalmoblennorrhoea neonat.« (1896) – »Die Verhütung der eitrigen Augenentzündungen Neugeborener« (1896) – »Zur puerperalen Infection« (1896 u. 98).

Quelle:
Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 874-875.
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