Handgespinnst

[952] Handgespinnst, das auf Spinnrädern gesponnene Leinengarn u. die daraus gefertigte Leinwand; es erscheint als ein fast glasartig sprödes Gewebe, welches sich beim Tragen steif zeigt, den Schmutz beim Waschen leicht fahren läßt u. bei jeder Wäsche an Weiße gewinnt; es ist zwar schwerer als das Maschinengespinnst, aber 101/2 Procent stärker u. haltbarer.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 7. Altenburg 1859, S. 952.
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