Dacht

Dacht (s. ⇒ Docht).


1. Dachte sind keine Lichte. – Simrock, 1474a.

Ein Wortspiel zwischen Dachte für ⇒ Dochte (s.d.), als Erwiderung, wenn jemand sein verkehrtes Thun mit den Worten: »ich dachte«, zu entschuldigen sucht.


2. Er hat keinen Dacht in seiner Lampe. – Grimm, II, 669.

Ist geistlos, unverständig.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 1. Leipzig 1867, Sp. 546.
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