Melodie, die

[174] Die Melodīe, (dreysylbig,) plur. die -n, (viersylbig,) in der Musik, die einfache Verbindung mehrerer Töne, so fern sie den Grund einer völligen Zusammenstimmung ausmachen. In engerer Bedeutung, diese Verbindung mehrerer Töne, so fern ein gewisser Text darnach gesungen wird; ehedem die Weise, die Sangweise, Gesangweise. Die Melodie eines Liedes. Es ist aus dem Lat. Melodia, und dieß aus dem Griech. μελοδειν. Daher melōdisch; in dieser Zusammenstimmung gegründet.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 174.
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