Benzoësäure

[183] Benzoësäure, in der Natur sehr verbreitet, bes. im Benzoe- und andern Harzen, durch Sublimation des Benzoeharzes (Benzoeblumen), aus der Hippursäure (im Harn der Pflanzenfresser) durch Kochen mit konzentrierter Salzsäure und aus Toluol dargestellt, farblose, schwach sauer schmeckende, in Wasser schwer, in Weingeist leicht lösliche Kristalle, die leicht sublimieren und stark fäulniswidrig wirken; in der Medizin als Antiseptikum, Antipyretikum und auswurfbeförderndes Mittel, in der Anilin- und Tabakfabrikation sowie in der Zeugdruckerei verwendet.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 183.
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