Gallerte

[639] Gallĕrte (frz. gelée), aus Knorpeln, Haut, Knochen und andern leimgebenden Substanzen durch siedendes Wasser ausgezogene, zähe Masse, wird durch völliges Trocknen hornartig hart, stellt in reinster Gestalt die Gelatine zum Küchengebrauch, in unreinerm Zustand den gewöhnlichen Leim dar; in der Pharmazie (Gelatina) Abkochungen schleimiger Pflanzen- und Tierstoffe, z.B. von Isländ. Moos.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 639.
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