Logaödische Verse

[73] Logaödische Verse, Verse, in denen ein kräftigerer Rhythmus in einen schwächern übergeht (z.B. der daktylische in den trochäischen), so daß sie zwischen dem dichterischen (grch. aoidē) und prosaischen (logos) Rhythmus in der Mitte zu stehen scheinen; als Erfinder gilt Archilochus.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 73.
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