Lunéville

[92] Lunéville (spr. lünewíl), Stadt im franz. Dep. Meurthe-et-Moselle, am Zusammenfluß der Meurthe und Bezouze, (1901) 23.269 E.; Industrie; 1702-37 Residenz der Herzöge von Lothringen. Im Frieden von L. (9. Febr. 1801) zwischen dem Deutschen Reich und der Franz. Republik wurden Belgien und das l. Rheinufer an Frankreich, Mailand und Mantua an die Zisalpinische Republik, Venedig, Istrien und Dalmatien an Österreich abgetreten.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 92.
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